Aktuelle Ausgabe von „Nature Index“ gewährt einmalige Einblicke in internationale Zusammenarbeit in der Spitzenforschung

Ergänzungsausgabe zeigt, wie aufstrebende Forschungsnationen von der Zusammenarbeit mit weiter entwickelten Partnerländern profitieren

Heidelberg | London, 12. November 2015

Der am 12. November als Supplement zu Nature veröffentlichte Bericht „Nature Index 2015 Collaborations“ belegt aufs Neue, dass eine neue Ära wissenschaftlicher Entdeckungen begonnen hat, in der Spitzenforschung auf der Basis internationaler Kooperation durchgeführt wird. Der Bericht unterstreicht damit die Vorteile für aufstrebende Forschungsnationen, in internationalen Netzwerken mitzuwirken.

Durch die Datenbank des Nature Index (www.natureindex.com) kann die institutionelle Zugehörigkeit von knapp 60.000 qualitativ hochwertigen wissenschaftlichen Artikeln pro Jahr nachverfolgt werden; über 20.000 Forschungseinrichtungen weltweit finden dabei Erwähnung. Die Datenbank wird von Springer Nature in Zusammenarbeit mit der Firma Digital Science erstellt.

Der Bericht über die Zusammenarbeit ist der erste einer neuen Form von Supplements zu Nature Index. In diesen sollen Daten ausgewertet werden, um Fragen zur Bedeutung der Kooperation in der globalen Wissenschaft zu beantworten. Im Bericht werden die aus dem Index erhobenen Daten in Form von ausführlichen Leitartikeln, Interviews mit international führenden Akademikern und einer Reihe von beeindruckenden Infografiken anschaulich dargestellt.

Nick Campbell, Executive Editor von Nature, sagte: „Die Nature Index Collaborations beleuchten die Bedeutung der Beziehungen zwischen Ländern und Institutionen auf dem Gebiet der globalen Wissenschaft aus einer völlig neuen Perspektive und verdeutlichen insbesondere, was hochwertige und hochwirksame Zusammenarbeit antreibt.“

Einige Highlights der Extraausgabe:

• In puncto Kooperation in der Spitzenforschung belegt Deutschland hinter den USA den     zweiten Platz.
• Über die Hälfte der von britischen Institutionen verfassten Artikel haben einen Co-Autor aus einem anderen Land.
• Nur etwa ein Drittel der Artikel US-amerikanischer Institutionen weisen einen Co-Autor aus einem anderen Land auf.
• Aufgrund ihrer Beziehungen zu Lateinamerika fallen Spanien und Portugal aus der europäischen Gruppe heraus. Sie sind Teil eines neuen regionalen Netzwerks mit eigener Struktur, das von Brasilien, Chile, Mexiko und Argentinien angeführt wird.
• Arabischsprachige Länder wie Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen und Ägypten sind stärker untereinander vernetzt als mit Südafrika.
• Die Daten zeigen auch einen Trend zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen Frankreich und dessen ehemaligen Kolonien. Hierbei hat Frankreichs führende Forschungsinstitution, das Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS), eine tragende Rolle.
• Auch die Industrie leistet einen erheblichen Beitrag zu qualitativ hochwertiger wissenschaftlicher Forschung: 2014 waren fast ein Viertel der im Index gelisteten Institutionen Unternehmen, die einen Beitrag zu knapp 7 Prozent der Artikel leisteten.

Für weitere Informationen über den Nature Index, siehe www.natureindex.com

Das Supplement und Infografiken des Supplements auf Anfrage erhältlich.

Springer Nature ist ein weltweit führender Verlag für Forschungs-, Bildungs- und Fachliteratur und umfasst eine Reihe von angesehenen und bewährten Marken, die ein breites Angebot an qualitativ hochwertigen Produkten und Dienstleistungen bieten. Springer Nature ist der größte Verlag für Wissenschaftsbücher, publiziert Zeitschriften mit dem höchsten Impact bei Forschungsliteratur und gilt als Vorreiter beim Verlegen von Open-Access-Publikationen. Das neue Unternehmen erzielt mit 13.000 Mitarbeitern in über 50 Ländern einen Jahresumsatz von ca. 1,5 Milliarden Euro. Springer Nature entstand 2015 aus der Fusion von Nature Publishing Group, Palgrave Macmillan, Macmillan Education und Springer Science+Business Media. Erfahren Sie mehr: www.springernature.com und folgen Sie @SpringerNature. 

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Über den Nature Index

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Joan Robinson | Springer Nature | Corporate Communications

T: +49 (0) 6221 487 8130 | E: joan.robinson@springer.com