Vorsicht giftig!

Handlungsstrategien für den Umgang mit schwierigen – toxischen - Menschen am Arbeitsplatz | Praxisnahe Anleitung für Betroffene und Führungskräfte

Heidelberg, 22. Juni 2015

© SpringerOb in der Politik, in Kunst und Kultur, aus den Medien oder auch in der eigenen Arbeitsumgebung: einen schwierigen Menschen, der durch sein egoistisches Verhalten die Atmosphäre regelrecht vergiftet, kennt jeder. In der Arbeitswelt machen die sogenannten „Toxiker“ einzelnen Kollegen oder ganzen Teams das Leben schwer und sie unter Umständen auch krank. Zudem sind sie teuer. Aufgrund ihres hohen Konfliktpotentials stören sie die Arbeitsabläufe und verursachen so in den Unternehmen Kosten in Milliardenhöhe. Was kann man tun, wenn man einen Toxiker im Team entdeckt? Was macht Menschen dazu? Gibt es „Entgiftungs-Strategien“? All das erläutert das kürzlich erschienene Springer-Buch Schwierige Menschen am Arbeitsplatz.

„In unserem Buch sprechen wir ausschließlich von vorsätzlich handelnden, herausfordernden Persönlichkeiten. Auch unerfahrene Führungskräfte, die ängstlich oder überfordert sind, können schwierig sein – diese Menschen handeln jedoch in aller Regel nicht mit dem Vorsatz, zu manipulieren oder zu schädigen,“ konkretisiert Ulf Lubienetzki in seinem mit dem Wissensportal Springer for Professionals geführten Interview Toxiker vergiften die Arbeitsatmosphäre. „Der Toxiker hingegen verstößt ganz bewusst gegen Prinzipien wie Wertschätzung, Fairness und Legalität“, führt Heidrun Schüler-Lubienetzki fort und rät: „Jeder, der vom toxischen Verhalten eines Kollegen betroffen ist, sollte sich auf keinen Fall arrangieren, sondern sich an eine Vertrauensperson im Unternehmen oder eine externe Beratungsstelle wenden.“ Die fachkundige Intervention eines Coaches könne eine entscheidende Hilfe für alle Beteiligten bedeuten. Denn sicher sei, dass der Toxiker erst dann aufhört, wenn ihm Grenzen gesetzt werden und diese auch konsequent vertreten werden.

Auf der Grundlage ihrer langjährigen Coaching-Erfahrung stellen die Autoren in ihrem Buch zusammen, welche unterschiedlichen Toxikertypen es gibt, und wie der einzelne Typus agiert. Sie erläutern, bis zu welchem Grad sich ein Betroffener selbst helfen kann, und ab wann Selbsthilfe nicht mehr genügt. Ziel des Buches soll sein, dass der gepeinigte Kollege seine Opferrolle verlässt. Zu den gängigen Verhaltensmustern Love it, Change it, Leave it beziehen die Autoren gründlich Stellung, und zeigen in der Praxis getestete Strategien für Betroffene und Führungskräfte auf. Und schließlich erklären sie, ob und wie man sich vor einem Toxiker präventiv schützen kann. Darüber hinaus könne man vom Toxiker auch etwas lernen, so das Fazit der Autoren: „Sein Verhalten – bewusst und wohldosiert eingesetzt – kann durchaus vorteilhaft für das eigene Unternehmen sein – zum Beispiel, wenn es in Vertragsverhandlungen mit Geschäftspartnern um die Vertretung von Firmeninteressen geht.“ Und was der eigenen Firma dienlich ist, kann auch zum Vorteil der eigenen Kariere sein.

Diplom-Psychologin Heidrun Schüler-Lubienetzki und Diplom-Ingenieur Ulf Lubienetzki arbeiten als Coaches, Trainer und Berater mit unterschiedlichsten Unternehmen und Organisationen zusammen.

Heidrun Schüler-Lubienetzki | Ulf Lubienetzki

Schwierige Menschen am Arbeitsplatz
Handlungsstrategien für den Umgang mit herausfordernden Persönlichkeiten
2015, 142 S. 29 Abb.
Softcover, € 24,99 (D) | € 25,69 (A) | sFr 31.50 (CH)
ISBN 978-3-662-46441-0
Auch als eBook verfügbar

Weitere Informationen

Informationen zum Buch, Cover, Downloads

Interview auf 'Springer for Professionals':
Toxiker vergiften die Arbeitsatmosphäre

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