Erst mal Tee trinken – Kultursensibel pflegen

14. Gesundheitspflege-Kongress von Springer Pflege am 4. und 5. November in Hamburg | Schulungen für pflegende Angehörige mit Migrationshintergrund und für Pflegefachkräfte | Neuer Kooperationspartner: HELIOS Kliniken, Region Nord

Hamburg | Berlin, 14. Juli 2016

© SpringerWas müssen Pflegefachkräfte wissen, die Menschen mit Migrationshintergrund versorgen? Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg hat ein Schulungsprogramm für professionell Pflegende entwickelt, um kultursensible Kompetenzen zu vermitteln. „Pflegekräfte sind zwar sehr aufgeschlossen anderen Kulturen gegenüber, haben aber oft auch noch Berührungsängste“, berichtet Prof. Dr. Corinna Petersen-Ewert, eine der Leiterinnen des HAW-Projektes, das auf dem 14. Gesundheitspflege-Kongress am 4. und 5. November in Hamburg vorgestellt wird. Ausrichter des zweitägigen Fachkongresses ist Springer Pflege – die neue Marke neben Springer Medizin.

Das Schulungsprojekt mit dem Namen ‚KURVE‘ wird vom Bundesforschungsministerium gefördert und konzentriert sich auf die Versorgung Pflegebedürftiger mit türkischen und polnischen Wurzeln. Mit 18 bzw. 13 Prozent der Gesamtbevölkerung sind das die beiden größten Gruppen mit Migrationshintergrund in Hamburg. Tee trinken statt Small Talk – in der türkischen Kultur funktioniert die Kontaktaufnahme anders als in der deutschen. „Gleichgeschlechtliche Pflege, andere Ernährungsgewohnheiten und kulturelle Bräuche – es gibt einige Besonderheiten zu beachten“, so Professorin Petersen-Ewert. In der modular aufgebauten Schulung erwerben die Pflegekräfte kulturspezifisches Wissen, setzen sich mit ihren eigenen kulturgeprägten Wertvorstellungen auseinander und lernen spezifische Belastungen und Ressourcen pflegender Angehöriger aus anderen Kulturen kennen. Die Wissenschaftler der HAW erproben auch ein Schulungsprogramm für pflegende Angehörige mit Migrationshintergrund, das zum Beispiel darauf abzielt, die Angehörigen über spezifische Entlastungsangebote aus ihrem Kulturkreis zu informieren. Nach der Evaluation ist das Handbuch zu den Schulungen voraussichtlich kommendes Jahr deutschlandweit verfügbar.

Weitere regionale Projekte mit überregionaler Bedeutung werden auf dem 14. Gesundheitspflege-Kongress präsentiert. So zum Beispiel das Peer-Review-Verfahren zur Verbesserung der Pflegequalität an der HELIOS ENDO-Klinik Hamburg, der größten Spezialklinik für Knochen-, Gelenk- und Wirbelsäulenchirurgie in Europa. Die HELIOS Kliniken, Region Nord sind neuer Kooperationspartner des Kongresses. Weitere renommierte Partner sind neben der HAW und der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH die Universitätskliniken Hamburg-Eppendorf und Schleswig-Holstein sowie der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK). 

Den Programmflyer sowie alle Informationen rund um den Kongress unter „Weitere Informationen“. Folgen Sie auch #GeKo2016

Kongressorganisation und Anmeldung: Andrea Tauchert | Springer Medizin | tel +49 30 82787-5510 | andrea.tauchert@springer.com


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