Alte Eisen – junge Wilde: Das demografiefeste Krankenhaus

14. Gesundheitspflege-Kongress von Springer Pflege am 4. und 5. November in Hamburg | Weiterbildung zu Demografie-Beauftragten | Ausgezeichnetes Demografie-Projekt: Alter(n)sgerechte Arbeitsbedingungen schaffen

Hamburg | Berlin, 11. Oktober 2016

© SpringerImmer weniger Pflegefachkräfte und immer mehr ältere und multimorbide Patienten – die Pflege trägt eine doppelte demografische Belastung. „Mit Rekrutierung allein können wir den demografischen Wandel nicht auffangen“, betont Verena Weber, Referentin Personalentwicklung und Demografie-Beauftragte bei den Asklepios Kliniken Hamburg. „Wir müssen intern ansetzen, um die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten langfristig zu erhalten und ein alter(n)sgerechtes Arbeiten nachhaltig zu fördern.“ Auf dem 14. Gesundheitspflege-Kongress, der von Springer Pflege am 4. und 5. November in Hamburg veranstaltet wird, stellen die Asklepios Kliniken Hamburg ihr Demografie-Projekt vor.

Asklepios hat im Rahmen des Projekts zehn Mitarbeiter zu Demografie-Beauftragten qualifiziert, die im Klinikum Barmbek zunächst eine Altersstrukturanalyse vorgenommen haben. Die Mitarbeiter von sechs Pilotstationen mit einem besonders hohen Altersdurchschnitt (etwa 45 Jahre) wurden in Workshops gefragt, was sie besonders belastet und welche Lösungen sie vorschlagen. „Ziel war ausdrücklich, pragmatische und passgenaue Maßnahmen zu finden, die relativ schnell umsetzbar sind“, so Weber. Es wurden beispielsweise Führungskräfte für eine Dienstplangerechtigkeit sensibilisiert, Mitarbeiter-Gespräche intensiviert, Aufgaben umverteilt, Tandems zwischen älteren und jungen Kollegen gebildet, Hilfs- und Lagerungsmittel angeschafft. „Die Stimmung auf den Stationen hat sich spürbar verbessert“, berichtet Weber. „Oft sind es vermeintliche Kleinigkeiten, die aber großen Druck verursachen.“ Das Projekt ist mit dem Deutschen BGM-Förderpreis 2015 für innovative Ideen im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) ausgezeichnet worden.

Auch viele weitere Themen auf dem 14. Gesundheitspflege-Kongress, der inzwi-schen ausgebucht ist, stehen unter der Fragestellung, wie Fachpersonal ge-wonnen und gebunden werden kann: das Konzept des Magnetkrankenhauses, Ausfallmanagement und Dienstplansicherheit, Führungsqualitäten fördern. Die Asklepios Kliniken Hamburg sind neben den Universitätskliniken Hamburg-Eppendorf und Schleswig-Holstein, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg sowie dem Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Kooperationspartner des Kongresses. Zum ersten Mal sind auch die Helios Kliniken, Region Nord, mit dabei. Das ausführliche Programm finden Sie zum Download hier. Alle Informationen rund um den Kongress hier.

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Kongressorganisation und Anmeldung: Andrea Tauchert | Springer Medizin | tel +49 30 82787-5510 | andrea.tauchert@springer.com

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