Zum Frühstück gibt's Apps

Springer Spektrum-Autoren präsentieren auf der Frankfurter Buchmesse das tägliche Dilemma der Digitalen Ambivalenz – ein Leben zwischen Informationsfluss und Informationsflut

Heidelberg, 30. September 2014

© SpringerDas Internet ist allgegenwärtig. Und es verspricht nicht nur intelligente Kommunikation und höchste Bequemlichkeit, sondern auch unendlichen Freizeitspaß. Virtuell bewegen wir uns auf der ganzen Welt, wann immer wir das möchten. Doch werden wir immer mehr zu Sklaven unserer Smartphones und PCs? Verlieren wir die reale Welt aus den Augen? Im Forum Wissenschaft und Fachinformation in Halle 4.2 der diesjährigen Frankfurter Buchmesse zeigen uns die Autoren des Sachbuchs Zum Frühstück gibt´s Apps, Gerald Lembke und Ingo Leipner, am Donnerstag, den 09. Oktober ab 10:15 Uhr, wie wir im digitalen Dschungel unsere Orientierung zurückgewinnen und Medienkompetenz für das digitale Zeitalter erwerben.

„Unser Verhältnis zu Digitalen Medien ist sehr zweischneidig“, sagt Lembke, „wir sind hin- und hergerissen zwischen intelligenter Kommunikation und sozialer Vereinsamung, zwischen Bequemlichkeit und Handy-Sklaverei. Daher im Untertitel das Stichwort ‚Digitale Ambivalenz‘“. Dieser Kampf wird auf vielen Feldern ausgetragen: Online-Shopping, Online-Dating oder Like-Wahn bei Facebook. ‚Shitstorms‘ brechen unvorbereitet über Unternehmen herein und Mitarbeiter leiden unter der täglichen E-Mail-Flut. Genau deshalb entwickeln innovative Firmen neue Formen der Kommunikation, die ohne E-Mails auskommen. Auch der globale Spitzelskandal um die NSA ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Thema, genauso wie die digitale Transformation von Unternehmen oder die kritischen Fragen, die sich zur Digitalität in der Ausbildung ergeben.

Mit viel Humor und analytischer Tiefe unternehmen Lembke und Leipner in ihrem Buch einen spannenden Streifzug durch die digitale Welt. In 18 eingängig geschriebenen Kapiteln liefern sie viele praktische Tipps für den Umgang mit Smartphone & Co. „Unser Anliegen ist es, verlässliche Information in unterhaltsamer Form zu liefern und das Thema in all seinen Facetten zu beleuchten“, sagt Leipner. So erörtern die beiden Autoren unter anderem, ob Dreijährige nicht auch ohne Tablets spielen können und ob die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung in Unternehmen zwangsläufig zu größeren Erfolgen führt. Sie zeigen Grenzen des Multitaskings auf und weisen auf Fallen hin, die im Netz lauern. Pfiffige Cartoons und satirische Elemente, wie die Rubrik „Übung macht den Loser“ ziehen sich durch das gesamte Buch.

Dipl.-Volkswirt und Wirtschaftsjournalist Ingo Leipner gründete 2005 die Textagentur EcoWords. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Unternehmenskultur, Ökonomie/Ökologie und Erneuerbare Energie. Zurzeit schreibt er u. a. für die Online-Ausgaben der Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung sowie die Zeitschrift forum Nachhaltig Wirtschaften. Prof. Gerald Lembke ist Studiengangsleiter für Digitale Medien an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) und Präsident des Bundesverbandes für Medien und Marketing (BVMM). Er gilt als Experte in allen Fragen der Digitalität.


Gerald Lembke | Ingo Leipner
Zum Frühstück gibt's Apps
Der tägliche Kampf mit der Digitalen Ambivalenz
2014, VI, 310 S., 17 Abb.
Hardcover € 19,99 (D) | € 20,55 (A) | sFr 25,00 (CH)
ISBN 978-3-662-43401-7
Auch als eBook verfügbar

Bild: Coverabbildung des neuen Sachbuchs Zum Frühstück gibt's Apps von Springer Spektrum | © Springer

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