Von Sudoku über Mühle bis hin zu Computerschach

Springer Spektrum-Autoren berichten über die Welt der logischen Rätsel und Denkspiele und über den Kampf gegen die „Seuche“ Remis

Heidelberg, 25. September 2014

© SpringerSchon immer waren die Menschen vom Spiel fasziniert. In der griechischen Mythologie wird beispielsweise dem Gott Hermes die Erfindung des Würfels zum Zwecke des Spiels zugeschrieben. Archäologische Funde belegen außerdem, dass sich bereits vor ca. 3000 Jahren das altägyptische Brettspiel Senet großer Beliebtheit erfreute. Im heutigen digitalen Zeitalter hat sich aufgrund der elektronischen Möglichkeiten auch in der Spielelandschaft vieles verändert. In dem kürzlich bei Springer Spektrum erschienenen Titel Spiele, Rätsel, Zahlen laden die beiden Autoren Ingo Althöfer und Roland Voigt zu einem Streifzug durch die unterhaltsame Welt der Spiele und Rätsel ein und erläutern leicht verständlich die Hintergründe. Sie zeigen unter anderem, wie heutzutage neue Spiele erfunden werden, wie man das Mühle-Spiel vor dem Remis-Tod retten kann und auf welche Varianten des Sudokus sich ein näherer Blick lohnt.

„In den letzten Jahrzehnten sind etliche tolle neue Zwei-Personen-Spiele erfunden worden. Auch im Bereich der logischen Rätsel hat es eine gewaltige Weiterentwicklung gegeben. Seit dem Erscheinen der Sudokus auf dem Rätselmarkt sind Hunderte neuer und interessanter, zum Teil jedoch kaum bekannter Rätselarten erfunden worden“, so Althöfer. Voigt fügt hinzu: „Dabei profitierte man sehr von den neuen elektronischen Möglichkeiten, denn Computer und menschlicher Geist ergänzen sich hervorragend.“

Die beiden Mathematiker, die sich seit vielen Jahren leidenschaftlich mit der Materie des Spiels beschäftigen, stellen im ersten Teil des Buches fünf Brettspiele für zwei Personen vor, wie beispielsweise Lasker-Mühle und Havannah. Im zweiten Teil des Buches gehen sie auf die logischen Rätsel ein, ausgehend von Sudokus bis hin zu allgemeineren Füllrätseln. Dabei beschäftigen sie sich sowohl mit den abstrakten mathematischen Fragestellungen der Rätsel, als auch mit Strategien zum Lösen bzw. zum Erstellen von logischen Rätseln. Im dritten Teil des Buches schildern sie die Veränderungen in der Welt des Schachs, die durch immer stärker werdende Schachcomputer entstehen. Durch viele Experimente mit Mensch-Maschine-Teams konnte Althöfer nachweisen, dass Mensch und Computer zusammen im Schach inzwischen Unglaubliches erreichen können. Im letzten Teil des Buches werden aus der Wunderwelt der Zahlen zwei Zahlen-Experimente in Text und Bild vorgestellt.

In ihrem Buch präsentieren die Autoren sowohl computergestützte Ergebnisse, als auch Gedankengänge, die ohne Hilfsmittel nachvollziehbar sind. Auf amüsante Weise erzählen sie nicht nur über die Rätsel selbst , sondern auch über deren Löser, über Rätselwettbewerbe und –meisterschaften. Darüber hinaus geben sie einen Einblick in die Ursprünge der Rätselszene und betrachten mögliche zukünftige Entwicklungen.

Ingo Althöfer ist angewandter Mathematiker an der Universität Jena. Spielen und Spiele sind seine Leidenschaft. Roland Voigt ist Diplom-Mathematiker aus Leipzig und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit logischen Rätseln und ist außerdem begeisterter Schach- und Bridgespieler.

Ingo Althöfer | Roland Voigt
Spiele, Rätsel, Zahlen
Faszinierendes zu Lasker-Mühle, Soduku-Varianten, Havannah, EinStein würfelt nicht, Yavalath, 3-Hirn-Schach, ...
2014, XIX, 296 S., 113 Abb.
Softcover EUR 14,99 (D) | EUR 15,41 (A) | sFr 19.00 (CH)
ISBN 978-3-642-55300-4
Auch als eBook verfügbar

Bild: Coverabbildung des neuen Sachbuchs Spiele, Rätsel, Zahlen von Springer Spektrum | © Springer

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