Physik (nicht nur) für Höhlenmenschen

Ein humoriger Zugang zu den Grundlagen der Physik

Heidelberg, 09. März 2015

© SpringerDie einfache Logik eines Frühmenschen reicht schon aus, um die Grundzüge der Physik zu verstehen. Zu jeder Kraft gehört eine Gegenkraft – das wussten die Menschen der Steinzeit schon intuitiv. Bei seinem Versuch, die Physik begreiflich zu machen, beginnt der Mathematiker Jürgen Beetz daher vor ca. 10.000 Jahren, in der Jungsteinzeit. In seinem Buch E=mc2: Physik für Höhlenmenschen zeigt er, dass bereits dort die Menschen in der Lage gewesen wären, durch bloßes Nachdenken und einfache Experimente physikalische Erkenntnisse zu erlangen.

Die beiden scharfsinnigen Hauptakteure des Buches, der Mathematiker Eddi Einstein und der Physiker Rudi Radlos, stoßen bei ihrer Suche nach physikalischen Regeln immer wieder an Grenzen, denn ohne das Wissen und die Technik der Zukunft haben die beiden Schwierigkeiten, physikalische Phänomene zu verstehen. Hilfe bekommen sie von der Meisterin aller Wissenschaften, der Hexe Wilhelmine Wicca und dem Seher Siggi Spökenkieker, der die beiden Forscher mit Erkenntnissen ausstattet, die erst Jahrtausende später erlangt worden waren. Gemeinsam erfahren sie so einiges über physikalische Größen und Gesetze, beispielsweise welche Kräfte die Welt bewegen, wie Wärme einen Körper verändert, wie sich elektromagnetische Wellen verhalten und woraus das Universum besteht.

Beetz bietet eine Übersicht über die Grundlagen der Physik, veranschaulicht durch über 100 Abbildungen. Kompliziertere Sachverhalte werden in kleinere Einheiten zerlegt und somit leicht verständlich dargestellt, denn erst die Verringerung des Schwierigkeitsgrades durch Zerlegung in einzelne Teilprobleme schafft Klarheit. Dieses Vorgehen gehöre seit jeher zum Prinzip der Naturwissenschaft, so der Autor. Didaktisch geschickt wechselt er zwischen präzisen Erklärungen und unterhaltsamen Geschichten. Der Leser wird in die Lage versetzt zu verstehen, welche Gesetze das Dasein des Menschen und der Natur bestimmen und letztendlich auch, wie alles miteinander zusammenhängt. Beetz sagt: „Jeder sollte einige physikalische Grundkenntnisse haben, denn die Naturwissenschaft hat seit Kopernikus unser Weltbild geprägt. Einige wichtige weltanschauliche Fragestellungen siedeln sich jedoch an der Grenzlinie zwischen Physik und Philosophie an. Daher habe ich als Ergänzung im letzten Kapitel auch einige philosophische Fragen beleuchtet.“

Jürgen Beetz studierte nach einer humanistischen und naturwissenschaftlichen Schulausbildung Elektrotechnik, Mathematik und Informatik an der TH Darmstadt und der University of California, Berkeley. Bei einem internationalen IT-Konzern war er als Systemanalytiker, Berater und Dozent in leitender Funktion tätig. Von ihm ist 2012 bei Springer Spektrum 1+1=10: Mathematik für Höhlenmenschen erschienen.

Jürgen Beetz
E=mc2: Physik für Höhlenmenschen
2015, XII, 359 S., 119 Abb.
Softcover € 19,99 (D) | € 20,55 (A) | sFr 25.00 (CH)
ISBN 978-3-642-54408-8
Auch als eBook verfügbar

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