Die Spielregeln der Energiewende – eine Volkswirtschaft unter Strom

Springer Spektrum-Autor zeigt, wie unser derzeitiges System funktioniert und an welchen Stellschrauben die Energiewende ansetzt

Heidelberg, 19. November 2014

© SpringerBis zum Jahr 2020 soll in Deutschland der Anteil erneuerbarer Energien maßgeblich erhöht werden. Nicht erst seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist das Thema Energiewende in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten. Das Projekt ist ehrgeizig, soll doch die Energieversorgung Deutschlands in einer relativ kurzen Zeitspanne auf die nahezu komplette Versorgung mit erneuerbaren Energien umgebaut werden. Philip Würfel, Autor des Buches Unter Strom, bemerkt in seinem Kommentar auf dem Wissensportal Springer für Professionals, dass alle Entscheidungen dieses Projekts nur mit breitem Rückhalt aus der Bevölkerung erfolgreich umgesetzt werden können. Die Bereitstellung von Informationen bilde hierbei den Schlüssel zur Akzeptanz, zu dem Würfel mit seinem Buch einen Beitrag leistet.

„Die Energieversorgung ist ein Spiel um Macht, um Geld, um technischen Fortschritt, um Umweltschutz und um ethische Positionen. Für den Laien ist dieses komplexe Spiel aber meist schwer zu verstehen“, so Würfel. Mit dem Umbau der Energieversorgung stecken wir mitten in der ‚vierten industriellen Revolution‘, nach der Entwicklung der Dampfmaschine, der Erfindung von Motoren und der Nutzung moderner Informations- und Kommunikationskanäle. Dieser Umstieg von den umweltrisikobehafteten nuklear-fossilen Energieträgern auf die unerschöpflichen erneuerbaren Energien ist ein ehrgeiziges und generationsübergreifendes Projekt. Es wird sich wie ein roter Faden über die nächsten Jahrzehnte durch gesellschaftliche Diskussionen, Gesetzesinitiativen, Wahlkämpfe und volkswirtschaftliche Entwicklungen in unserem Land ziehen – im Guten wie im Schlechten.

Vor dem Hintergrund der Ukrainekrise gewinnt auch die europäische Energiepolitik immer mehr an Bedeutung. Es würde sich hierbei die Chance bieten, die Ziele der Energiewende in einem europäischen Rahmen effektiver aber auch effizienter umsetzen zu können. „Dann würde die Frage des EU-Strommixes nicht mehr auf nationaler, sondern auf EU-Ebene entschieden. Das klingt im besten Fall visionär, im schlimmsten Fall utopisch“, sagt Würfel und fügt hinzu: „Die Energiepolitik erhielte eine europäische Dimension und könnte sogar zur europäischen Integration beitragen.“

Die Mechanismen unserer Stromversorgung sind komplex, und populistische Forderungen von Lobbyverbänden erschweren häufig die objektive Meinungsbildung. In seinem Buch liefert Würfel einen Überblick, erklärt die komplexen Zusammenhänge der Energiewirtschaft und zeigt, warum ein Erfolg wie auch ein Scheitern die Lebenswirklichkeit aller Menschen in diesem Land betreffen wird. Zahlreiche Praxisbeispiele bringen auch fachfremden Lesern das Thema in kürzester Zeit nahe.

Philip Würfel arbeitet bei einem führenden Energieversorger in Deutschland und steht so in ständigem Austausch mit Unternehmen, Verbänden und Politikern über die Entwicklungen auf dem deutschen Energiemarkt. Seine Vorträge zeigen, wie die Energiebeschaffung optimiert werden kann und wie man sich am besten auf den volatilen Energiemärkten bewegt.

Philip Würfel

Unter Strom

Die neuen Spielregeln der Stromwirtschaft

2015, XVII, 188 S., 6 Abb.
Hardcover € 19,99 (D) | € 20,55 (A) | sFr 25.00 (CH)
ISBN 978-3-658-05874-6
Auch als eBook verfügbar

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Springer für Professionals: Kommentar von Philip Würfel

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