Neue Pflegedokumentation: Alle mit im Boot

Interprofessioneller Gesundheitskongress von Springer Medizin am 17. und 18. April im Deutschen Hygiene-Museum Dresden | Entbürokratisierung in der Pflege: Schulungen beginnen Mitte März | „Viele Professionen – ein Patient“: Wie gut arbeiten die Gesundheitsberufe zusammen?

Dresden | Berlin, 24. Februar 2015

© SpringerDie Entbürokratisierung in der Pflege schreitet voran. Pflegeeinrichtungen, die an der Implementierung des neuen Strukturmodells teilnehmen wollen, melden sich bereits auf der Homepage des Pflegebevollmächtigten an. „Wir können ein hohes bundesweites Interesse verzeichnen“, berichtet Elisabeth Beikirch. Die ehemalige Ombudsfrau für die Entbürokratisierung in der Pflege hat die fachliche Leitung in dem neu eingerichteten Projektbüro bei der IGES GmbH übernommen. Die Mitarbeiterinnen erarbeiten zurzeit bundesweit einheitliches Schulungsmaterial – Mitte März sollen die Schulungen beginnen. Die Verbände sind dabei, hierfür über 600 Multiplikatoren zu rekrutieren, die die Einrichtungen bei der Umsetzung unterstützen. Regionalkoordinatoren, die wiederum den Multiplikatoren als Ansprechpartner zur Seite stehen, werden auf ihre Aufgabe vorbereitet. Die Entbürokratisierung steht auf dem Programm des 'Interprofessionellen Gesundheitskongresses', der am 17. und 18. April 2015 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden von Springer Medizin veranstaltet wird.

„Alle zentralen Akteure – GKV-Spitzenverband, MDS/MDK, Heimaufsicht, der Prüfdienst der Privaten, Pflegeverbände, Trägerorganisationen, Politik – tragen ihren Teil dazu bei, damit die Umsetzung des neuen Dokumentationssystems flächendeckend gelingt“, so Beikirch weiter. Auch die Anbieter von Dokumentationsunterlagen sollen mit ins Boot geholt werden. Denn bei der Implementierung ist es nicht mit neuen Formularen getan. „Es handelt sich um ein grundlegend neues Konzept der Pflegedokumentation, das einen Wiedererkennungswert zum neuen Begutachtungsassessment hat. Die Selbstbestimmung des Pflegebedürftigen steht dabei im Vordergrund“, macht die Expertin deutlich.

Sie verschweigt dabei nicht, dass die Umstellung für die Pflegeeinrichtungen einer systematischen Schulung bedarf und eine Investition bedeutet. Im Praxistest zeigte sich aber auch, dass die Entbürokratisierung entlastet und motiviert – durch ein Dokumentationssystem, das fachlichen Kriterien standhält, übersichtlich und zeitschonend ist. Die Pflegenden gewinnen mehr Zeit für die direkte Pflege und Betreuung und haben nicht mehr das Gefühl, nur für Prüfinstanzen zu dokumentieren. „Die neue Pflegedokumentation ist nicht mehr angstgetrieben, sondern stärkt die fachliche Kompetenz der Pflegenden“, so Beikirch.

Auch die Umsetzung von Expertenstandards sowie die elektronische Dokumentation im Krankenhaus werden Thema auf dem 'Interprofessionellen Gesundheitskongress' sein. Schwerpunkt des Kongresses, der unter dem Motto „Viele Professionen – ein Patient!“ steht, ist die Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe. Die Kommunikation zwischen Ärzten und Pflegenden sowie eine sektorenübergreifende Versorgung sind Fragestellungen, die diskutiert werden. Mehr Informationen zum Kongress finden Sie hier.

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