Julius Springer-Preis für Rheumatologie 2018 verliehen

Bester CME-Weiterbildungsbeitrag aus der Zeitschrift für Rheumatologie wird mit ‚Julius Springer-Preis für Rheumatologie‘ ausgezeichnet | Beitrag zum Thema ‚Gicht‘ von PD Dr. Anne-Kathrin Tausche gewinnt diesjährigen Preis 

Mannheim | Heidelberg, 27. September 2018 

New Content Item © DGRH/HaussDie Zeitschrift für Rheumatologie, herausgegeben von Springer Medizin, verleiht zum zweiten Mal den ‚Julius Springer-Preis für Rheumatologie‘. Diesjährige Preisträgerin ist PD Dr. Anne-Kathrin Tausche, Oberärztin am Universitätsklinikum Dresden. Sie erhält die Auszeichnung für ihren Beitrag zum Thema ‚Gicht‘. Die Rheumatologin nahm den mit Euro 2.500 dotierten Preis am 20. September 2018 bei der Abendveranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRH) und des Springer Medizin Verlags, im Rahmen des 46. DGRH-Kongresses in Mannheim, entgegen.
Bild, vlnr: Joachim Krieger (Geschäftsführung Springer Medizin Verlag), Monika Kretz (Head of Journals & ePublishing Springer Medizin Verlag), PD Dr. Anne-Kathrin Tausche (Preisträgerin 2018), Melanie Goldschmidt (Managing Editor Zeitschrift für Rheumatologie), Prof. Dr. Ulf Müller-Ladner (Editor-in-Chief Zeitschrift für Rheumatologie | © DGRH/Hauss)

„Gicht ist eine häufige Erkrankung. Verursacht wird sie durch eine erhöhte Harnsäurekonzentration mit Ablagerung von Harnsäurekristallen, oft im Kontext mit anderen metabolischen Störungen, wie Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes. Die Krankheit sollte daher primär hausärztlich bzw. allgemein-internistisch behandelt werden", stellt die Preisträgerin klar. "Leider schien das in der Vergangenheit nicht ausreichend der Fall zu sein. Die Gicht wurde als Bagatellerkrankung angesehen", so Tausche. "In der Folge werden Rheumatologen heute zunehmend mit schweren Verlaufsformen konfrontiert."  Außerdem sind es auch häufig erst die Rheumatologen, die bei untypischen Fällen und unter Ausschluss einer entzündlich-rheumatisch bedingten Gelenkentzündung, die richtige Diagnose stellen und die harnsäuresenkende Therapie der Gicht einleiten, erklärt die Fachärztin. Vor diesem Hintergrund werde verständlich, warum mehr Augenmerk auf die Erkrankung gelegt werde, merkt die Rheumatologin an. "Dies scheint sich nicht nur in der Erstellung einer fachärztlichen Leitlinie zur Gicht, sondern auch an einer positiven Resonanz in Bezug auf den vorliegenden CME-Weiterbildungsartikel ‚Gicht‘ auszudrücken."    

Der ‚Julius Springer-Preis für Rheumatologie‘  wurde 2016 anlässlich des 75. Bandes der Zeitschrift für Rheumatologie zum ersten Mal verliehen. Alle zwei Jahre werden für den Preis sämtliche in den beiden Vorjahren in der Springer Fachzeitschrift veröffentlichten CME-Weiterbildungsbeiträge berücksichtigt. Neben Download- und Teilnahmezahlen sowie der Bewertung des Artikels durch die Teilnehmer nimmt die Jury Aktualität, Fortbildungswert, Didaktik und Darstellung der Beiträge in den Blick.

Anne-Kathrin Tausche ist Oberärztin im Bereich Rheumatologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden mit klinischem Forschungsschwerpunkt Kristall-arthropathien. Sie spezialisierte sich nach dem Medizinstudium in Düsseldorf und Dresden im Bereich der Dermatologie und Inneren Medizin/Rheumatologie. 

Interessierten Journalisten kann der Volltext des Betrags ‚Gicht‘, erschienen in der Zeitschrift für Rheumatologie (9/2016) 75:885–898, zur Verfügung gestellt werden. 

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Mehr zur Zeitschrift für Rheumatologie
www.springer.com/medicine/internal/journal/393  

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Interessierten kann der Volltext ‚Gicht‘, erschienen in der Zeitschrift für Rheumatologie (9/2016) 75:885–898, zur Verfügung gestellt werden

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