Julius-Springer-Preis für Chirurgie: Preisträger 2019 steht fest

Springer Medizin zeichnet Übersichtsarbeit aus Der Chirurg zur optimalen Behandlung von Patienten mit multiresistenten gramnegativen Bakterien (MRGN) aus

Heidelberg, 01. April 2019 

Preisverleihung Julius-Springer-Preis für Chirurgie 2019 © Springer Medizin Verlag

Der Julius-Springer-Preis für Chirurgie 2019 geht in diesem Jahr an den Humanmediziner Christian Eckmann für seine Übersichtsarbeit über die optimale Behandlung von Patienten mit multiresistenten gramnegativen Bakterien, MRGN-Infektionen in der Viszeralchirurgie. Die ausgezeichnete Arbeit wurde in der Springer Medizin Fachzeitschrift Der Chirurg 1 | 2018 veröffentlicht. Mit der 3.000 € dotierten Auszeichnung würdigt die Fachverlagsgruppe jedes Jahr die beste Übersichts- oder Originalarbeit, die im Vorjahr in der Fachzeitschrift erschienen ist. 
Die Preisverleihung fand am Abend des 27. März 2019 während des 136. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, DGCH, in München statt.
Bild: Verleihung des Julius-Springer-Preises für Chirurgie 2019  (v.l.n.r.:) Christiane Jurek (Managing Editor Der Chirurg), Professor Dr. med. Christian Eckmann (Preisträger des Julius-Springer-Preises für Chirurgie) und Professor Dr. med. Dr. h.c. mult. Henning Dralle (Schriftleiter Der Chirurg) | © Springer Medizin Verlag

In seinem Beitrag Multiresistente gramnegative Bakterien. Klinischer Managementpfad für Patienten mit elektiven Eingriffen in der Viszeralchirurgie beschäftigt sich Christian Eckmann mit der optimalen Behandlung von Patienten, bei denen nach einer Operation im Bauchraum eine bakterielle Infektion diagnostiziert wurde. Die Zahl von Infektionen durch MRGN steigt stetig an, zusätzlich stehen Ärzte vor dem Problem, dass aufgrund von Resistenzen nur noch wenige Antibiotika wirksam sind. Das Robert-Koch-Institut fordert deswegen ein striktes MRGN-Screening und die Isolierung von Risiko-Patienten. 

In der prämierten Arbeit erläutert Eckmann ein konsequentes Risikomanagement von allen beteiligten Professionen mit dem Ziel, jegliche Komplikation zu vermeiden. Der Facharzt für Viszeralchirurgie gibt in seinem Beitrag unter anderem eine Übersicht über weiterführende Maßnahmen: strikte Basishygiene zur Vermeidung weiterer Übertragungen, mögliche Einzelisolierung bei bestimmten Risikobereichen, oder auch eine prophylaktische Antibiotikatherapie - vor, während und nach der Operation. 

Professor Dr. Christian Eckmann arbeitet als Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Klinikum Peine gGmbH. Zudem war er kommissarischer Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Allgemeines Krankenhaus Celle. Er ist Mitglied verschiedener Expertenkommissionen sowie Antibiotic Stewardship Expert (DGKH/ECDC).   

Interessierten kann der Volltext kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

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Interessierten kann der Volltext Multiresistente gramnegative Bakterien. Klinischer Managementpfad für Patienten mit elektiven Eingriffen in der Viszeralchirurgie, erschienen in Der Chirurg 1 | 2018, pp 40–49 zur Verfügung gestellt werden.

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Uschi Kidane | Springer Nature  | Communications | tel +49 6221 487 8166 | uschi.kidane@springer.com