Hej! Pflege auf Schwedisch

13. Gesundheitspflege-Kongress von Springer Medizin in Hamburg | Rund 800 Teilnehmer werden erwartet | Pflege in anderen Ländern: Interprofessionelle Ausbildungsstation in Schweden

Hamburg | Berlin, 8. Oktober 2015

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Medizin- und Pflegestudenten, Studierende aus Ergo- und Physiotherapie arbeiten und lernen gleichberechtigt miteinander. „In Schweden ist eine solche interprofessionelle Ausbildungsstation leichter realisierbar, weil die Ausbildung für alle nicht-medizinischen Berufe an der Hochschule angesiedelt ist“, erklärt Rene Ballnus, Leiter einer interprofessionellen Ausbildungsstation am Karolinska Universitätskrankenhaus in Stockholm. Wie funktioniert die Pflege in Schweden? Wie in der Schweiz, in Irland, Frankreich, Österreich? Ein Thema auf dem 13. Gesundheitspflege-Kongress, der am 9. Oktober in Hamburg eröffnet und von Springer Medizin veranstaltet wird.

Etwa 15 solcher Stationen gibt es in Schweden. „Die Teamfähigkeit steht im Vordergrund“, betont Ballnus. „Die Kommunikationsfähigkeit soll trainiert werden sowie die gemeinsame Verantwortung für den Patienten.“ Eine Pflegefachkraft leitet das gesamte interprofessionelle Team, inklusive Medizinstudenten und ärztliche Praxisanleiter – in Deutschland schwer vorstellbar. Flachere Hierarchien, eine akademische und generalistische Pflegeausbildung – das ist in Schweden verwirklicht. Außerdem dürfen Pflegekräfte bestimmte Medikamente verordnen. „Patienten wollen in Schweden nicht gleich mit dem Arzt sprechen, sondern vertrauen den Pflegekräften – mehr als in Deutschland“, berichtet Ballnus.

Die rund 800 Kongressteilnehmer erwarten viele weitere Themen zu Pflegemanagement und Pflegepraxis – wie Patientenorientierung oder Personalbindung, Händehygiene oder Psychopharmaka bei Demenz. Kooperationspartner des Kongresses, der von Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks eröffnet wird: die Universitätskliniken Hamburg-Eppendorf und Schleswig-Holstein, die Asklepios Kliniken Hamburg, der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), das Albertinen-Diakoniewerk sowie die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Mehr Informationen zum Kongress finden Sie hier.

Kongressorganisation und Anmeldung: Andrea Tauchert | Springer Medizin | tel +49 30 82787-5510

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