Erweiterte Pflege: Raus aufs Land!

Kongress Pflege 2016 von Springer Medizin am 22. und 23. Januar in Berlin | Modellprojekt in der Westpfalz: Advanced Nursing Practice | Neu: Personalleitungs-Modul zu Employer Branding, Personalrecruiting und mehr

Berlin, 08. September 2015

L_KongressPlege_Berlin.png © SpringerWie kann die gesundheitliche Versorgung im ländlichen Raum verbessert werden? Eine Antwort möchte ein Projekt in der Westpfalz geben, das von der Hochschule Ludwigshafen verantwortet wird. „Wir wollen das Aufgabenfeld der Pflegefachkräfte durch eine akademische Qualifizierung erweitern und sie in die Lage versetzen, dass sie auch einen Teil der hausärztlichen Versorgung selbstständig übernehmen können“, sagt Projektleiterin Dr. Doris Arnold von der Hochschule Ludwigshafen. Die Pflegewissenschaftlerin stellt das Projekt „Gesundheit und Pflege – Advanced Nursing Practice in der Westpfalz“ auf dem Kongress Pflege 2016 in Berlin vor. Dieser Kongress von Springer Medizin eröffnet am 22. und 23. Januar 2016 wieder das Fortbildungsjahr, etwa 1.500 Teilnehmer aus Pflege, Politik und Management werden erwartet.

„Bei Advanced Nursing Practice handelt es sich um ein international erfolgreiches Konzept“, so Arnold weiter. „Diese Pflegenden verfügen über umfassende Kompetenzen, die ihnen eine vertiefte und erweiterte Pflegepraxis ermöglichen.“ Auch die Übernahme ärztlicher Aufgaben kann Advanced Nursing Practice beinhalten. Damit ist das Pfälzer Projekt eines der ersten in Deutschland, das sich auf den Paragraphen 63 Abs. 3c im SGB V beruft. Dieser Paragraph macht den Weg frei für Modellvorhaben, in denen bisher Ärzten vorbehaltene Tätigkeiten probeweise auf ausgebildete Kranken- und Altenpflegekräfte übertragen werden können.

Das Projekt in der Westpfalz, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bis 2018 gefördert wird, verfolgt zwei Ziele: In einem ersten Schritt soll ein akademisches Bildungsangebot für Pflegekräfte entwickelt und in einem zweiten Schritt ein Modellprojekt zur praktischen Umsetzung in der ambulanten Versorgung auf dem Land erarbeitet werden. „Dafür befragen wir zunächst die regionalen Akteure, unter anderem Pflegedienste, Hausärzte, Angehörige, Weiterbildungsanbieter sowie Vertreter von Krankenkassen und Berufsverbänden, um den konkreten Bedarf und die Akzeptanz zu ermitteln.“ Erste Ergebnisse werden bis zum Kongress vorliegen.

Der Kongress Pflege 2016 nimmt aktuelle politische Entwicklungen in den Fokus und blickt in die Zukunft mit innovativen Versorgungskonzepten und Themen wie moderner IT in der Pflege und Pflegeroboter im Test. Der integrierte 21. Pflege-Recht-Tag wird ausgebaut. An beiden Tagen findenVeranstaltungen statt, die sich an Fachjuristen aus Sozial- und Medizinrecht richten. Neu ist ein Personalleitungs-Modul, das sich an alle Personalverantwortlichen in Gesundheitseinrichtungen wendet. Mehr Informationen rund um den Kongress hier.
Das Vorprogramm zum Kongress finden Sie zum Download hier.


Kongressorganisation und Anmeldung: Andrea Tauchert | Springer Medizin | tel +49 30 82787-5510 | andrea.tauchert@springer.com


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