Eindeutiges ‚Ja‘ zur Pflegekammer für Berlin

Ergebnis der repräsentativen Befragung von professionell Pflegenden in Berlin zur Pflegekammer liegt vor | 58,8 Prozent der Befragten sprechen sich für die Pflegekammer aus | Springer Medizin Fachzeitschrift 'Heilberufe' ist Medienpartner der ‚Allianz Pflegekammer Berlin‘

Berlin, 14. April 2015

Am Spätnachmittag des Dienstag, den 14. April 2015 wurden im Großen Saal im Berliner Roten Rathaus die Ergebnisse der Studie zur Akzeptanz einer Pflegekammer in Berlin präsentiert. Der Berliner Gesundheitssenator Mario Czaja hatte im Oktober 2014 eine Initiative zur Befragung über die Gründung einer Pflegekammer in der Hauptstadt initiiert. Die examinierten Pflegekräfte kamen zu einem positiven Schluss, was die Kammerfrage für Berlin betrifft. Zur Befragung fanden begleitende Informationsveranstaltungen durch die ‚Allianz Pflegekammer Berlin‘ statt, dessen Medienpartner die Springer Medizin Fachzeitschrift Heilberufe ist.

Zur Frage „Ist eine Pflegekammer in Berlin erwünscht oder nicht?“ liegt nun eine klare Botschaft der Berufsangehörigen vor: 58,8 Prozent der Befragten sprachen sich für die Pflegekammer aus, 17,1 Prozent dagegen. 13,8 Prozent konnten oder wollen das nicht beurteilen; 4,5 Prozent sagten, es sei ihnen egal und 5,8 Prozent gaben keine Angaben dazu ab.

Die Alice Salomon Hochschule war durch die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales beauftragt worden, unter Leitung von Prof. Dr. Ingrid Kollak eine Befragung unter wissenschaftlicher Begleitung durchzuführen. Die Befragten waren examinierte Pflegekräfte, die aktuell versicherungspflichtig und im Berliner Gesundheitswesen tätig sind. In den Gestaltungsprozess der Umfrageinhalte und des Procedere waren im Vorfeld sowohl Befürworter als auch Kritiker einer Pflegekammer einbezogen worden.

Für die Koordination von Informationsveranstaltungen zum Thema Pflegekammer, die sich an alle Pflegenden Berlins richteten, wurde Hedwig François-Kettner, die ehemalige Pflegedirektorin der Charité, gewonnen. Gemeinsam mit weiteren Pflegeexperten bildete sie die Strategiegruppe ‚Allianz Pflegekammer Berlin‘ und bereitete die vom Gesundheitssenator durchgeführten sowie mehr als 40 weitere Veranstaltungen vor. „Unser Ziel war es, die Pflegenden in Berlin über das Für und Wider einer Pflegekammer zu informieren und sie für die Befragung objektiv gut zu unterrichten. Wir fordern jetzt die Berliner Politikerinnen und Politiker auf, diesem klaren Votum zu folgen und die Angehörigen der Pflegeberufe in das Berliner Kammergesetz aufzunehmen.“

Eine erste Berichterstattung über das Ergebnis der Befragung lesen Sie auf den Seiten der Springer Fachzeitschrift www.heilberufe.de

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