Burn-in statt Burn-out

Berliner Kongress Pflege 2015 organisiert von Springer Medizin feiert am 30. und 31. Januar 20-jähriges Jubiläum | Projekt „Burn-in – Lebenswertes Arbeiten“: Wie können Krankenhäuser Ressourcen besser nutzen und ausbauen? | 20. Pflege-Recht-Tag: Juristische Fachveranstaltungen für Pflegerechtler

Berlin | Heidelberg, 20. November 2014

Wie lässt sich ein Burn-out des Pflegepersonals angesichts von Personalmangel und Arbeitsverdichtung verhindern? Immerhin fühlt sich ein Drittel der Pflegefachkräfte in Krankenhäusern emotional erschöpft, wie Studien zeigen. „Den Belastungen im Krankenhaus stehen eine Menge Ressourcen gegenüber, die es gilt, zielgerichtet zu nutzen“, betont Ludger Risse, stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbands Pflegemanagement und Pflegedirektor am Krankenhaus Werne. Unter seiner Leitung läuft an den Krankenhäusern Werne und Lünen das Projekt „Burn-in – Lebenswertes Arbeiten“, das auf dem Kongress Pflege 2015 neben anderen Konzepten zum Thema „Work-Life-Balance – Welche Antworten hat das Management?“ vorgestellt wird. Der Kongress Pflege findet am 30. und 31. Januar zum 20. Mal in Folge unter dem Dach von Springer Medizin statt.

© Springer„Beratung und Coaching“, „Bildung“ und „Aktivitäten“: „Das sind die drei Säulen, unter denen wir alle bisherigen Angebote wie Führungskräfte-Trainings, Beratungen, Fortbildungen, Betriebssport oder Lauftreffs zusammengefasst und deutlich erweitert haben“, sagt Risse, der im Beirat des Pflegekongresses sitzt. Sogenannte „Zentrale Ansprechpartner“ innerhalb des Projekts bieten eine erste unverbindliche Beratung an und können an externe Therapeuten bzw. Supervisoren weitervermitteln – die Kosten für fünf Sitzungen übernimmt der Arbeitgeber. „Wir stellen eine erhebliche Zunahme der Beratungsleistungen fest“, berichtet Risse. Fast immer gesellten sich zu den Arbeitsbelastungen auch private Schwierigkeiten hinzu, die sonst gar nicht zum Vorschein gekommen wären. Die systematische und frühzeitige Unterstützung scheint zu greifen: Eine Arbeitsunfähigkeit oder Befreiung vom Nachtdienst wird in vielen Fällen unnötig, wie Risse hervorhebt. An den Kosten für das Projekt wird sich künftig eine Krankenkasse beteiligen.
Weitere Management-Themen wie Ausfallzeitenmanagement, Nebendiagnose Demenz, Personal-einsatz für den Nachtdienst oder kultursensible Gesundheitsversorgung sowie zahlreiche Bildungs-themen bestimmen den Kongress Pflege 2015, der im Januar sein 20. Jubiläum feiert. Erstmals wird es im Rahmen des integrierten Pflege-Recht-Tages juristische Fachveranstaltungen geben, die sich mit den Schwerpunkten Pflegedokumentation, Qualitätsprüfungen sowie Pflegebedürftigkeitsbegriff befassen und sich ausschließlich an Fachanwältinnen und Fachanwälte für Sozial- und Medizinrecht richten. Mehr Informationen zum Kongress finden Sie hier.

Kongressorganisation und Anmeldung:
Andrea Tauchert | Springer Medizin | tel. +49 30 82787-5510 | andrea.tauchert@springer.com

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