‚Julius Springer-Preis für Gynäkologie‘ zum zweiten Mal verliehen

Bester CME-Fortbildungsbeitrag aus der Fachzeitschrift Der Gynäkologe steht fest | Gewinnerbeitrag von  Dr. med. Moritz Kanzow beschäftigt sich mit Eierstockkrebs 

Berlin | Heidelberg, 05. November 2018 

Preisträger Julius Springer-Preis für Gynäkologie 2018: Moritz Kanzow © privat

Auch in diesem Jahr zeichnet Springer Medizin den besten Fortbildungsbeitrag in der Gynäkologie aus, der in den Publikationsjahren 2016 und 2017 in einer der beiden Fachzeitschriften Der Gynäkologe oder Gynäkologische Endokrinologie erschienen ist. Diesjähriger Gewinner des ‚Julius Springer-Preis für Gynäkologie‘ sind Dr. med. Moritz  Kanzow und Team für ihre Arbeit über Diagnostik und Therapie des Ovarialkarzinoms, erschienen in Der Gynäkologe 12 | 2017. Die Preisverleihung fand im Rahmen des 62. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe am  02. November 2018  in Berlin statt. 

Die Vorauswahl zur Ermittlung der preiswürdigen Beiträge findet durch die Redaktion statt. Hierfür werden Downloadzahlen, der  Anzahl der Teilnahmen und die Bewertung der Teilnehmer nach Schulnoten ausgewertet. Eine Jury ermittelt anschließend den Gewinner nach den Kriterien ‚Aktualität‘, ‚Fortbildungswert‘ sowie ‚Didaktik und Darstellung‘. Bereits vor der Jury-Entscheidung fiel auf, dass der diesjährige Gewinnerbeitrag Platz 1 der Vorauswahl erreichte. Nach ihrer Entscheidung lobte die Jury die durchgängig hohe Qualität aller geprüften Arbeiten und die Bedeutung der Weiterbildung durch beide Springer Medizin Facharztzeitschriften. Die diesjährige Gewinnerarbeit beschäftigt sich mit den Herausforderungen in der Behandlung des Eierstockkrebs. 

Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland 8.000 Frauen an einem Ovarialkarzinom. Optimierte Behandlungsergebnisse lassen sich durch eine Therapie in einem gynäkologischen Krebszentrum erzielen. Der Grundpfeiler der Therapie ist die „state of the art“ Operation mit einem strukturierten perioperativen Behandlungskonzept  in Verbindung mit einer leitliniengerechten Systemtherapie. Dieses ist insbesondere bedeutsam, da es mangels Früherkennungsmöglichkeiten in der Mehrzahl der Fälle erst in einem fortgeschrittenen Stadium zu einer Diagnose kommt und die Qualität der Operation der wesentlich beinflussbare Prognosefaktor ist. 

Basierend auf diesen Fakten haben sich Moritz Kanzow et al. in ihrem Beitrag mit der Neustrukturierung der WHO-Klassifikation der Ovarialtumoren beschäftigt. Sie zeigen mögliche Therapiekonzepte auf und geben Empfehlungen, wann welche Therapien anzuwenden sind. Darüber hinaus geben sie Hinweise für die Nachsorge und Behandlungsoptionen bei einem Rückfall. 

Dr. Moritz Kanzow legte im Jahr 2013 seinen Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe ab. Seit September desselben Jahres ist er als Oberarzt an der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, UKSH, Campus Kiel tätig. Sein Arbeitsschwerpunkt gilt der gynäkologischen Onkologie.  

Interessierten Journalisten kann der Volltext des Betrags ‚Diagnostik und Therapie des Ovarialkarzinoms‘, erschienen in der Der Gynäkologe (12/2017) 50:935–947, zur Verfügung gestellt werden. 

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Weitere Informationen

Mehr zur Zeitschrift Der Gynäkologe  
www.springer.com/medicine/gynecology/journal/129  

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Interessierten Journalisten kann der Volltext des Betrags ‚Diagnostik und Therapie des Ovarialkarzinoms‘, erschienen in der Der Gynäkologe (12/2017) 50:935–947, zur Verfügung gestellt werden. 

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Uschi Kidane | Springer Nature  | Communications | tel +49 6221 487 8166 | uschi.kidane@springer.com