Logo - springer
Slogan - springer

New & Forthcoming Titles | Elicitiva – Friedensforschung und Humanistische Psychologie

Elicitiva – Friedensforschung und Humanistische Psychologie

Elicitiva – Friedensforschung und Humanistische Psychologie

Reihen-Hrsg.: Dietrich, Wolfgang

ISSN: 2364-1053

„Elicitive Konflikttransformation“ ist ein Kunstwort, das von John Paul Lederach in die Friedens- und Konfliktforschung eingeführt wurde, um einen Zugang zu umschreiben, der Konflikte jenseits von Gut und Böse, Richtig und Falsch versteht. Er deutet Gewalt als Ausdruck missglückter Kommunikation zwischen den Streitparteien. Konflikt wird beziehungshaft betrachtet. Konfliktarbeit zielt folglich auf das Schaffen eines Begegnungsrahmens, in dem die Parteien gemeinsam neue Verhaltensmuster erkunden und schaffen können. Dieser Ansatz ist ein Leitprinzip des Innsbrucker UNESCO Chairs for Peace Studies und seines Masterprogramms. Er beruht epistemologisch auf den Einsichten und Errungenschaften der Humanistischen Psychologie.

Die Reihe Elicitiva wurde gegründet, um die fachliche Begegnung zwischen der Friedens- und Konfliktforschung und der Psychologie zu vertiefen und zu erweitern. Aus dieser Absicht ergeben sich ihr thematischer Schwerpunkt und die Offenheit für Beiträge aus inhaltlich relevanten Nachbardisziplinen. Elicitiva berichtet aus der jüngsten Forschung, eignet sich für die Lehre und unterstützt angewandte Konfliktarbeit in all ihren Dimensionen – von der Begleitung persönlichen und zwischenmenschlichen Ringens bis zur Dimension der großen gesellschaftlichen und politischen Themen und der internationalen Politik.

Herausgegeben von
Wolfgang Dietrich
UNESCO Chair for Peace Studies
Universität Innsbruck/Österreich

Herausgeberkomitee
David Diamond (Kanada)
Claudio Naranjo (Chile)
Swami Veda Bharati (Indien)
Winfried Wagner (Deutschland)
Sylvester Walch (Deutschland)