Logo - springer
Slogan - springer

Computer Science | HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik

HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik

HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik

ISSN: 1436-3011 (gedruckte Version)
ISSN: 2198-2775 (elektronische Version)

Zeitschriften Nr. 40702

Learn more about the metrics of this journal OpenAccessGerman_jnls_July_2013

Die Zeitschrift HMD liefert IT-Fach- und Führungskräften Lösungsideen für ihre aktuellen Herausforderungen, zeigt ihnen Umsetzungsmöglichkeiten auf und informiert sie über Neues in der Wirtschaftsinformatik (WI). WI-Studierende, -Forschende und -Lehrende erfahren, welche Themen in der Praxis ihres Faches Herausforderungen darstellen und aktuell in der Forschung diskutiert werden.

HMD-Beiträge basieren auf einem Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis der Wirtschaftsinformatik. Umfassendere Themenbereiche werden in HMD-Heften aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, so dass in jedem Heft sowohl Wissenschaftler als auch Praktiker zu einem aktuellen Schwerpunktthema zu Wort kommen. Den verschiedenen Facetten eines Schwerpunktthemas geht ein Grundlagenbeitrag zum State of the Art des Themenbereichs voraus. Zusätzlich enthält jedes Heft 1-2 Beiträge aus dem Themenspektrum der Wirtschaftsinformatik außerhalb des Schwerpunktes.

Verlag und Herausgeber haben sich zum Ziel gesetzt, die Qualität von HMD-Heften und -Beiträgen stetig weiter zu verbessern. 

  • Jeder Beitrag wird nach Einreichung mehrfach begutachtet: vom zuständigen HMD- oder Gastherausgeber (Herausgebergutachten) und von mindestens einem weiteren Experten, der anonym begutachtet (Blindgutachten). Die Gutachter bewerten den Beitrag und machen konstruktive Verbesserungsvorschläge oder empfehlen die Ablehnung. Nach Überarbeitung durch die Beitragsautoren prüft der betreuende Herausgeber die Einhaltung der Gutachtervorgaben und entscheidet in Zweifelsfällen abschließend über Annahme oder Ablehnung.
  • Mit dem »HMD Best Paper Award« werden alljährlich die drei besten Beiträge eines Jahrgangs gewürdigt. Die Auswahl der Beiträge erfolgt durch das HMD-Herausgebergremium.

Die HMD ist vor 50 Jahren erstmals erschienen: Im Oktober 1964 wurde das Grundwerk der ursprünglichen Loseblattsammlung unter dem Namen "Handbuch der maschinellen Datenverarbeitung" ausgeliefert. Seit 1998 lautet der Titel der Zeitschrift unter Beibehaltung des bekannten HMD-Logos "Praxis der Wirtschaftsinformatik". 

Nach 38-jähriger Tätigkeit für die HMD, davon 24 Jahre als Schriftleiterin, hat zum 1.7.2006 Prof. Dr. Heidi Heilmann diese Funktion an Prof. Dr. Susanne Strahringer übergeben. Am 1.1.2015 hat Prof. Dr. Matthias Knoll die verantwortliche Schriftleitung übernommen, mit Stellvertretung durch Dr. Stefan Reinheimer. Seit 2014 wird die Zeitschrift bei Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH von Sybille Thelen und Dr. Sabine Kathke (Stellv.) betreut. Im Rating VHB-JOURQUAL3 ist die HMD mit "D" gelistet.

Möchten Sie zu einem HMD-Heft beitragen, richten Sie Ihren Vorschlag gerne an die zuständigen Herausgeber oder reichen Sie Ihren Beitrag online ein. Willkommen sind Beiträge zum jeweiligen Schwerpunkt ebenso wie Beiträge zum gesamten Themenspektrum der Wirtschaftsinformatik.

 

Vorschau

                  

HMD 321, 55. Jahrgang, Juni 2018

Vague Information Processing

Herausgeber: Andreas Meier, Rudolf Seising

Im Zeitalter von Big Data werden immense Informationsbestände aus unterschiedlichen Quellen gesammelt: Mitteilungen (Postings) aus sozialen Netzwerken, elektronische Briefe (eMails) und Korrespondenz, Anfragen aus Suchmaschinen, Dokumentsammlungen aus Content-Management-Systemen, Sensordaten beliebiger Art, Kursentwicklungen von Börsenplätzen, Daten aus Verkehrsströmen, Satellitenbilder, Videoaufnahmen, Messdaten von Geräten des Haushalts (Smart Meter), Kauf- und Bestellvorgänge aus elektronischen Shops, Daten aus eHealth-Anwendungen oder Aufzeichnungen von elektronischen Monitoring-Systemen.

Wie steht es mit der Qualität und der Aussagekraft dieser Daten? Daten oder daraus abgeleitete Informationen sind oft missverständlich, unbestimmt, ungenau, ungewiss, unsicher oder vage. Deshalb drängt es sich auf, Verfahren zu entwickeln, welche die Ungewissheit der Daten miteinbeziehen und bewerten. Ein Lösungsansatz besteht darin, die unscharfe Logik (Fuzzy Logic) zur Bewertung der Information anzuwenden. Diese kennt nicht nur die beiden Wahrheitswerte wahr (1) und falsch (0), sondern alle Abstufungen oder Grautöne dazwischen. Das Arbeiten mit Mengenzugehörigkeitsfunktionen erlaubt deshalb, differenzierte Aussagen über die Qualität der Daten zu erhalten.

Im Schwerpunktheft HMD 321 wird das Potenzial bei der Anwendung der unscharfen Logik im betriebswirtschaftlichen Umfeld aufgezeigt und diskutiert: unscharfe Segmentierung von Online-Kunden, Festlegen von individualisierten Preisen, Nutzung eines Fuzzy Data Warehouse für Web Analytics und Monitoring, unscharfe Selektion von Kunden für eine Marketingkampagne, Aufbau eines Service Managements mit linguistischen Konzepten oder politische Wahlhilfen basierend auf unscharfer Klassenbildung.

Bitte richten Sie Ihre Beitragsvorschläge oder Anfragen nach dem Call for Papers an:

Andreas Meier, andreas.meier@unifr.ch

Rudolf Seising, rudolf.markus.seising@uni-jena.de

  

HMD 322, 55. Jahrgang, August 2018

Wertbeitrag Wissen

Herausgeber: Stefan Reinheimer

„Wissen ist Macht“ – auch in Organisationen. Um Daten, Informationen und in den Mitarbeitern implizit verfügbares Wissen in organisationsweit nutzbares, am Markt wirksames und damit wertvolles Wissen zu transformieren, sind Konzepte und Lösungen notwendig. Die Generationen Y und Z werden – wie alle bisherigen Generationen – Assets in Form von Wissen generieren, aber vermutlich werden sie nicht mehr so lange in einem Unternehmen verweilen, wie das bislang der Fall ist. Umso wichtiger ist es, ihr Wissen rechtzeitig zu explizieren und durch geschicktes Management in der Organisation zu behalten, auch wenn der ursprüngliche, menschliche Wissensträger nicht mehr dort sein sollte.

Die HMD 322 möchte Chancen und Risiken eines effizienten Wissensmanagements sowie den Wertbeitrag, den Wissen in der Organisation leisten kann, aufzeigen. Betroffene und Interessierte aus Forschung und Praxis können Ihre Anforderungen und Lösungsansätze zu diesem Thema präsentieren.

Bitte richten Sie Ihre Beitragsvorschläge oder Anfragen nach dem Call for Papers an:

Stefan Reinheimer, sr@bik.biz

  

HMD 323, 55. Jahrgang, Oktober 2018

IT-Architektur

Herausgeber: Matthias Knoll

Der Begriff „IT-Architektur“ ist vielschichtig, seine Verwendung in der Praxis daher häufig mehrdimensional. Eine mögliche Definition ist die Beschreibung der IT in einer Organisation über ein Ebenenmodell. Eine Ebene umfasst dabei die technische Infrastruktur und die Architektur der auf dieser Infrastruktur laufenden (Anwendungs-)Systeme. Diese Ebene beschreibt vorrangig Strukturen. Eine zweite Ebene beschreibt zentrale IT-Prozesse und damit auch die Anbindung an die Geschäftsprozesse, die sich der IT bedienen. Sie thematisiert vorrangig „Management-Tätigkeiten“. Eng verwandt mit dem Begriff der „IT-Architektur“ sind unter anderem die Begriffe IT-Unternehmensarchitektur, Software-Architektur, Rechner-/Prozessorarchitektur, System-/Anwendungsarchtektur, Daten-/Informationsarchitektur, und – im Zeitalter der Digitalisierung und des Internet of Things besonders aktuell – die Sicherheitsarchitektur.

Das Ziel der Ausgabe 323 der HMD – Praxis der Wirtschaftsinformatik mit Erscheinungsdatum Oktober 2018 ist es, einen umfassenden Überblick über die Architekturbegriffe im Kontext der IT zu verschaffen, sie systematisch einzuordnen und Anwendungsszenarien zu beschreiben. Neben technischen Beiträgen sollen insbesondere auch alle Überlegungen zur „richtigen“ Architektur im Kontext der Digitalisierung mit einfließen. Denn letztlich ist es gerade heute von zentraler Bedeutung die unternehmenseigene IT-Architektur auf allen Ebenen so zu gestalten, dass der digitale Wandel des eigenen Unternehmens erfolgreich ist.

Bitte richten Sie Ihre Beitragsvorschläge oder Anfragen nach dem Call for Papers an:

Matthias Knoll, matthias.knoll@h-da.de

  

HMD 324, 55. Jahrgang, Dezember 2018

Blockchain

Herausgeber: Michael Kaufmann, Andreas Meier

Die Blockchain ist eine Datenbank für verteilte Buchführung (engl. distributed ledger), welche ein dezentrales Transaktionsmanagement über Institutionsgrenzen hinweg unterstützt. Dies wird mit Peer-to-Peer-Netzwerken und Konsensalgorithmen realisiert. Beim Konsensalgorithmus Blockchain werden einzelne Transaktionen in Blöcken gespeichert und im Netzwerk verteilt. Jeder gültige Block verweist auf seine vor ihm validierten Blöcke, wodurch eine Kette von verifizierten Blöcken entsteht. Da jeweils eine vollständige Kopie der Blockchain auf den Geräten der Teilnehmer vorhanden ist, kann ein Konsens durch die Mehrheit gefunden werden. Zu den bekanntesten Anwendungsfällen für Blockchains zählen Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether. Die Blockchain übernimmt dabei die Rolle einer Bank, indem sie sämtliche Transaktionen validiert und speichert. Bei dieser Anwendung ist die Funktion der Blöcke auf die Erfassung und überprüfung von Geldtransaktionen limitiert. Die Blockchain ermöglicht die Automation verteilter Anwendungsfunktionen, ohne auf eine zentrale Instanz angewiesen zu sein. Dementsprechend groß ist das Interesse von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Das Schwerpunktheft zeigt dem HMD-Leser die Nutzungspotenziale dieser Technologie im Finanz- und Versicherungsbereich, beim Identity Management, in der öffentlichen Verwaltung (z. B. eVoting), im Energiebereich (z. B. Smart Grid) oder bei der Nutzung des Web of Things für Logistik auf und beschreibt erste erfolgreiche Projekte.

Bitte richten Sie Ihre Beitragsvorschläge oder Anfragen nach dem Call for Papers an:

Andreas Meier, andreas.meier@unifr.ch

  

HMD 325, 56. Jahrgang, Februar 2019

Kollaboration

Herausgeber: Susanne Robra-Bissantz, Dominik Siemon

In Wirtschaft und Gesellschaft weisen eine Reihe von Entwicklungen darauf hin, dass eine Kollaboration in Beziehungen und Prozessen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Ein treibendes Element dabei ist die heutige IT-Infrastruktur, die vielen Partnern die Möglichkeit der Interaktion und der gemeinsamen Leistung bietet. Doch was genau bezeichnet Kollaboration? Wie trägt Digitalisierung dazu bei?

Das Schwerpunktheft 325 beschäftigt sich übergreifend und grundlegend mit den Ausgestaltungen von IT-basierten Plattformen und gesamten Informationssystemen, die dazu geeignet sind, eine Kollaboration zu ermöglichen und zu verbessern. Dazu gehören sowohl Plattformen zu Kollaboration zwischen Menschen als auch zwischen Mensch und IT – in der Funktion von kollaborativen Bots oder Assistentensystemen. Im Zentrum sollen dabei alle verallgemeinerbaren Erkenntnisse dazu stehen, wie IT eine Kollaboration verbessert und damit zu verbesserten Ergebnissen einer gemeinsamen Arbeit führt.

Bitte richten Sie Ihre Beitragsvorschläge oder Anfragen nach dem Call for Papers an:

Susanne Robra-Bissantz, s.robra-bissantz@tu-braunschweig.de

Dominik Siemon, d.siemon@tu-braunschweig.de

Verwandte Fachbereiche » Informatik - Wirtschaftsinformatik

Abstracts publiziert in / Indexiert in 

INSPEC, Google Scholar, CNKI, OCLC, ProQuest Advanced Technologies & Aerospace Database, ProQuest SciTech Premium Collection, ProQuest Technology Collection, Summon by ProQuest

Lesen Sie diese Zeitschrift auf Springerlink

Für Autoren und Herausgeber

  • Zielsetzungen

    Zielsetzungen

    Close

    Die HMD – Praxis der Wirtschaftsinformatik behandelt in Schwerpunktheften aktuelle Themen wie Strategisches IT-Management, neue Nutzungsformen des Internets, Mobile Computing, neue IT-Betriebsformen und Geschäftsmodelle, Business Intelligence, Agilität in der IT sowie Anwendungen in den verschiedenen Funktionsgebieten und Branchen. Sie wird von einem Kreis renommierter Experten aus Industrie und Hochschule herausgegeben und dient der laufenden Fortbildung für Wissenschaftler und Praktiker im Bereich der Wirtschaftsinformatik.

  • Online einreichen
  • Open Choice - Ihr Weg zum Open Access
  • Autorenhinweise

    Autorenhinweise

    Close

  • Formatvorlage für Buchbesprechungen (do...

Zusätzliche Informationen