Die Zeitschrift HMD liefert IT-Fach- und Führungskräften Lösungsideen für ihre aktuellen Herausforderungen, zeigt ihnen Umsetzungsmöglichkeiten auf und informiert sie über Neues in der Wirtschaftsinformatik (WI). WI-Studierende, -Forschende und -Lehrende erfahren, welche Themen in der Praxis ihres Faches Herausforderungen darstellen und aktuell in der Forschung diskutiert werden.

HMD-Beiträge basieren auf einem Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis der Wirtschaftsinformatik. Umfassendere Themenbereiche werden in HMD-Heften aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, so dass in jedem Heft sowohl Wissenschaftler als auch Praktiker zu einem aktuellen Schwerpunktthema zu Wort kommen. Den verschiedenen Facetten eines Schwerpunktthemas geht ein Einführungsbeitrag zum State of the Art des Themenbereichs voraus. Zusätzlich enthält jedes Heft in der Kategorie „Spektrum“ einige Beiträge aus dem Themenspektrum der Wirtschaftsinformatik außerhalb des Schwerpunktes. Buchrezensionen zum Heftthema runden jede HMD-Ausgabe ab.

Verlag und Herausgeber haben sich zum Ziel gesetzt, die Qualität von HMD-Heften und -Beiträgen stetig weiter zu verbessern.

  • Jeder Beitrag wird nach Einreichung mehrfach begutachtet: vom zuständigen HMD- oder Gastherausgeber (Herausgebergutachten) und von mindestens einem weiteren Experten, der anonym begutachtet (Blindgutachten). Die Gutachter bewerten den Beitrag und machen konstruktive Verbesserungsvorschläge oder empfehlen die Ablehnung. Nach Überarbeitung durch die Beitragsautoren prüft der betreuende Herausgeber die Einhaltung der Gutachtervorgaben und entscheidet in Zweifelsfällen abschließend über Annahme oder Ablehnung.
  • Mit dem »HMD Best Paper Award« werden alljährlich die drei besten Beiträge eines Jahrgangs gewürdigt. Die Auswahl der Beiträge erfolgt durch das HMD-Herausgebergremium.

Die HMD ist vor 50 Jahren erstmals erschienen: Im Oktober 1964 wurde das Grundwerk der ursprünglichen Loseblattsammlung unter dem Namen "Handbuch der maschinellen Datenverarbeitung" ausgeliefert. Seit 1998 lautet der Titel der Zeitschrift unter Beibehaltung des bekannten HMD-Logos "Praxis der Wirtschaftsinformatik".

Nach 38-jähriger Tätigkeit für die HMD, davon 24 Jahre als Schriftleiterin, hat zum 1.7.2006 Prof. Dr. Heidi Heilmann diese Funktion an Prof. Dr. Susanne Strahringer übergeben. Am 1.1.2015 hat Prof. Dr. Matthias Knoll die verantwortliche Schriftleitung übernommen, mit Stellvertretung durch Dr. Stefan Reinheimer. Seit 2014 wird die Zeitschrift bei Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH von Sybille Thelen betreut. Im Rating VHB-JOURQUAL3 ist die HMD mit "D" gelistet.

Möchten Sie zu einem HMD-Heft beitragen, richten Sie Ihren Vorschlag gerne an die zuständigen Herausgeber oder reichen Sie Ihren Beitrag online ein. Willkommen sind Beiträge zum jeweiligen Schwerpunkt ebenso wie Beiträge zum gesamten Themenspektrum der Wirtschaftsinformatik.

Vorschau

HMD 332, 57. Jahrgang, April 2020

Forschung für die Praxis

Herausgeber: Susanne Robra-Bissantz, Susanne Strahringer

Als angewandte Forschungsdisziplin zielt die Wirtschaftsinformatik auf Ergebnisse, die dem wissenschaftlichen Diskurs und der betrieblichen Praxis dienen. Dabei mag die Interpretation von Praxisrelevanz sehr unterschiedlich ausfallen, ebenso die Einschätzung, inwieweit bestimmte Forschungsansätze geeignet sind, Ergebnisse mit Praxisrelevanz hervorzubringen. Auch wird diskutiert, wann eine praxisorientierte Arbeit noch ausreichend wissenschaftlich ist. Diskussionen zu diesen Fragestellungen hat es in der Wirtschaftsinformatik-Community regelmäßig, in unterschiedlicher Intensität, gegeben.

Die Zeitschrift "HMD – Praxis der Wirtschaftsinformatik“ drückt durch ihren Titel aus, dass sie an Erkenntnissen aus der und für die Praxis interessiert ist. Damit liegt es auf der Hand, in einem Heft den Schwerpunkt auf die Frage zu legen, wie praxisrelevante Ergebnisse in Forschungsprozessen erzeugt werden können. Dabei soll das Schwerpunktheft auch der Beantwortung der Frage dienen, ob die Zeitschrift eine regelmäßige Rubrik zu forschungsmethodischen Ansätzen einrichten sollte, die in den für sie typischen Fachbeiträgen besonders häufig verwendet werden oder perspektivisch verwendet werden könnten.

Welche Art von Beiträgen wird für das Schwerpunktheft gesucht? Solche, die möglichst konkret aufzeigen, welche Forschungsansätze in welcher Ausgestaltung sich in der Forschungspraxis der Wirtschaftsinformatik bewährt haben, um Ergebnisse mit einem wesentlichen und unmittelbaren Praxisbeitrag hervorzubringen. Beiträge können einzelne Ansätze vorstellen oder Gattungen von Ansätzen adressieren, sich auf einzelne Forschungsschritte oder Phasen konzentrieren oder neben Methoden auch Fragen der Organisation von Forschungsprozessen mit der Praxis ins Auge fassen. In diesen Prozessen hilfreiche Toolunterstützung kann ebenfalls berichtenswert sein.

Wie immer bei der HMD ist es wichtig, dass die vorgestellten Beiträge konkret und handlungsleitend sind, zum einen für den praxisorientiert Forschenden, zum anderen sollen unsere Leser aus der Praxis einen Nutzen aus diesen Beiträgen ziehen können; z. B. weil sie an ihnen nachvollziehen können, mit welchen Erwartungen die Wissenschaft an die Praxis herantritt und welche Erwartungen sie selbst ihrerseits in Richtung Wissenschaft formulieren könnten und sollten. Um diese Hilfestellung für die Praxis tatsächlich bieten zu können, erwarten wir Beiträge, in denen die Ansätze konkret und umsetzungsnah dargestellt werden, angereichert durch Best Practices, veranschaulicht durch kleinere Beispiele oder illustriert in der Anwendung in einem ausgewählten Projekt. Von Interesse sind dabei Fragen, die sich mit dem kompletten Ablauf des Forschungsprojektes beschäftigen: Wie gelangt ein praxisrelevantes Thema, z. B. über studentische Arbeiten oder gemeinsame Projekte, in die Forschung? Wie gelingt die Zusammenarbeit zwischen Praxis und Forschenden im Laufe eines Projektes und wie der unmittelbare Transfer von Forschung in die Praxis? Dabei sind Lösungsansätze zu überdenken, die es für die vielen Hürden auf der so genannten "letzten Meile" gibt.

Ziel dieses Schwerpunktes ist es, nicht nur ein Heft für Forschende zusammenzustellen, sondern auch Lesern aus der Praxis zu vermitteln, wie praxisorientierte Forschung heute funktioniert oder perspektivisch funktionieren könnte. Denn nur mit Beteiligung der Praxis wird Forschung für die Praxis gelingen.

Bitte richten Sie Ihre Beitragsvorschläge oder Anfragen nach dem Call for Papers an:

Susanne Robra-Bissantz, s.robra-bissantz@tu-bs.de

Susanne Strahringer, susanne.strahringer@tu-dresden.de

HMD 333, 57. Jahrgang, Juni 2020

Faktor Mensch

Herausgeber: Stefan Reinheimer, Kristin Weber

Informationssysteme sind soziotechnische Systeme, die aus maschinellen und menschlichen Teilsystemen bestehen. Der Mensch spielt selbstverständlich in der Entwicklung und Anwendung von Informationssystemen eine große Rolle. Aber nicht nur dort. Durch die fortschreitende Digitalisierung und die damit verbundene, immer stärkere Durchdringung der Lebens- und Arbeitswelten mit IT sehen sich Forscher und Praktiker der Wirtschaftsinformatik heute mit vielfältigen ethischen, gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen konfrontiert. Datenschutz und Informationssicherheit sind nur zwei Themen die zunehmend in allen Gesellschaftsschichten diskutiert werden.

Der Trend zur Automatisierung und zu Technologien wie Künstliche Intelligenz (z. B. Machine Learning, Robotik, intelligente Fabriken), eingebettete Systeme, 3D-Druck sowie Augmented und Virtual Reality versprechen bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen, ermöglichen neue Geschäftsmodelle und verändern unsere Umgebung kontinuierlich. Die Verbreitung von Devices wie Smart Phones, Smart Watches, AR-Brillen, Fitness-Armbändern und Wearables schreitet rasant voran. Digitale Pioniere experimentieren bereits mit der Verschmelzung von Mensch und Maschine durch sogenanntes Bio-Hacking.

Dieser Entwicklung gegenüber stehen die Ängste der Menschen, die sich u. a. fragen, wohin das alles führt und ob Maschinen irgendwann schlauer sein werden als wir?

In dieser HMD-Ausgabe liegt der Fokus auf sämtlichen Berührungspunkten von Mensch und IT. Wir wünschen uns eine breit angelegte Diskussion über die Chancen und Risiken der Digitalisierung für den Menschen. Herausforderungen in diesem Spannungsfeld sollen ebenso betrachtet werden wie Gestaltungsmöglichkeiten.

Bitte richten Sie Ihre Beitragsvorschläge oder Anfragen nach dem Call for Papers an:

Stefan Reinheimer, sr@bik.biz

Kristin Weber, Kristin.Weber@fhws.de

HMD 334, 57. Jahrgang, August 2020

Personennahe Dienstleistungen der Zukunft

Herausgeber: Christoph Lattemann, Susanne Robra-Bissantz

Den Call for Papers mit allen Angaben zu diesem Heft finden Sie bei den Journal updates auf dieser Seite.

HMD 335, 57. Jahrgang, Oktober 2020

Cloud Operations

Herausgeber: Hans-Peter Fröschle, Nikolaus Schmidt

Den Call for Papers mit allen Angaben zu diesem Heft finden Sie bei den Journal updates auf dieser Seite.

HMD 336, 57. Jahrgang, Dezember 2020

Robotics

Herausgeber: Sara D'Onofrio, Stefan Meinhardt

Den Call for Papers mit allen Angaben zu diesem Heft finden Sie bei den Journal updates auf dieser Seite.

HMD 338, 58. Jahrgang, April 2021

Offene Systeme, Dienste und Lösungen

Herausgeber: Matthias Knoll

Den Call for Papers mit allen Angaben zu diesem Heft finden Sie bei den Journal updates auf dieser Seite.

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Issue 2, April 2020

Forschung für die Praxis

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