Alternative Arbeitszeitmodelle aus Schweden

14. Gesundheitspflege-Kongress von Springer Pflege am 4. und 5. November in Hamburg | Der Pflegegipfel im Norden richtet seinen Blick nach Skandinavien | Höhere Arbeitszufriedenheit, weniger Kosten durch „3+3“-Arbeitszeitmodell

Hamburg | Berlin, 19. September 2016

© SpringerDrei Tage arbeiten, drei Tage frei – das klingt zu schön, um wahr zu sein. „In Schweden hat sich dieses Arbeitszeitmodell im Gesundheitswesen bewährt“, berichtet Sabine Richter, Pflegedirektorin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel. 15 Jahre lang arbeitete sie am Universitätsklinikum Linköping in Süd-Schweden. Auf dem 14. Gesundheitspflege-Kongress, der am 4. und 5. November in Hamburg stattfindet und von Springer Pflege ausgerichtet wird, stellt die Pflegedirektorin Arbeitszeitmodelle aus Skandinavien vor.

„Um Personal zu gewinnen und zu binden, müssen Krankenhäuser neue Wege gehen“, so Richter weiter. Schon immer galt Skandinavien als Vorreiter, was Work-Life-Balance und flexible Arbeitszeiten angeht. Das Modell „3+3“ wurde nicht nur am Universitätsklinikum Linköping, sondern auch am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm sowie in schwedischen Reha-Kliniken und Pflegeheimen erprobt. Es handelt sich dabei um eine 85-Prozent-Anstellung – bei Vollzeit-Vergütung. Wochenendzuschläge fallen allerdings weg. „Weil die Mitarbeiter sich besser erholen, sinken die Kosten für Krankheitstage um über 40 Prozent“, berichtet Pflegedirektorin Richter. „Und über die Hälfte der Überstunden fallen weg, weil die Dienstzeiten etwas verlängert sind.“ Zudem spart der Arbeitgeber teure Recruiting-Kosten ein, weil weniger Mitarbeiter kündigen. „Nach zwei Jahren ist ein wirtschaftlicher Gewinn zu erwarten“, so Richter. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) ist einer der renommierten Kooperationspartner des Springer-Kongresses, 2016 ist das UKSH vom Nachrichtenmagazin Focus zum wiederholten Mal als einer der ‚Besten Arbeitgeber‘ ermittelt worden. Weitere Kooperationspartner des 14. Gesundheitspflege-Kongresses sind das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die Asklepios Kliniken Hamburg sowie der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK). Die HELIOS Kliniken, Region Nord, konnten dieses Jahr neu hinzugewonnen werden.

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