Sustainable Award in Finance geht in die nächste Runde

Nach erfolgreichem Start 2020 rufen Bankmagazin, Versicherungsmagazin und MORGEN & MORGEN den Sustainable Award in Finance jetzt zum zweiten Mal aus | Prämiert werden Produkte in den Kategorien Environment, Social und Governance

Hofheim am Taunus | Wiesbaden, 29. März 2021   

Logo_Sustainable_Award_in_Finance © Springer Fachmedien Wiesbaden GmbHDie Finanzbranche und -beratung kommen ohne nachhaltige Kriterien nicht mehr aus. Denn seit 10. März gilt in der Europäischen Union (EU) die Verordnung zu den Offenlegungspflichten, auch Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) genannt. Weiterhin stehen Kunden und ihre Berater vor dem Problem mangelnder Orientierung und fehlender Transparenz. Die Vielfalt der Angebote, die Komplexität und Interdependenzen der Nachhaltigkeitsziele und -lösungen erschweren die Nachvollziehbarkeit. Deshalb verleihen Bankmagazin und Versicherungsmagazin von den Springer Fachmedien Wiesbaden gemeinsam mit dem Analysehaus MORGEN & MORGEN auch in diesem Jahr und damit nach 2020 zum zweiten Mal den Sustainable Award in Finance. Bei der diesjährigen Verleihung legt die Jury den Fokus noch stärker auf die Messbarkeit und das Reporting der Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Prämiert wird somit vor allem die Wirksamkeit der Produkte in den Kategorien Environment, Social und Governance. Das zum Award gehörende Siegel bietet damit Orientierung bei der Produktauswahl und schafft Vertrauen.

„Die große positive Resonanz unseres 2020 gestarteten Nachhaltigkeitsawards hat uns gezeigt, welche Bedeutung dieses Thema aktuell und perspektivisch hat“, sagt Joachim Geiberger, Inhaber und Vorsitzender der Geschäftsführung von MORGEN & MORGEN. Für die zweite Runde wurden die Bewertungskriterien jetzt verfeinert, so Geiberger weiter: „Wir konnten feststellen, dass zwar viele unterschiedliche gute Ansätze sowie Konzepte entwickelt wurden und werden. Ein großes Manko liegt jedoch aus Sicht der Jury in der oft mangelnden Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Produktnachhaltigkeit.“ Hier werde künftig angesetzt: „Um Verbrauchern und Vermittlern gleichermaßen Orientierung bieten zu können, werden wir in diesem Jahr den Fokus noch stärker auf die tatsächliche Messbarkeit und das Reporting des Erfolgs der getroffenen Maßnahmen legen“, betont Geiberger. „Der Kunde muss leicht und verständlich erkennen und nachvollziehen können, wie und in welchem Maße sein finanzielles Engagement zur Nachhaltigkeit beiträgt.“

Mit den ersten Sustainable Awards in Finance wurden Ende vergangenen Jahres acht Produkte ausgezeichnet. Die Preisträger waren Deka Investments, DWS International, die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), Ökorenta Luxemburg, die UmweltBank, Pangaea Life/Die Bayerische und die Stuttgarter Lebensversicherung. Bei der Auswertung fiel auf, dass es beim Thema Nachhaltigkeit im Finanzsektor noch an einem gemeinsamen Verständnis fehlt. Das sollte sich im Zuge der nun für Finanzdienstleiter in der EU geltenden Offenlegungspflichten gegenüber den Kunden ändern. „Regulierung kann dazu beitragen, das nachhaltige Investieren und das Verständnis darüber zu stärken“, resümiert Stefanie Hüthig, Chefredakteurin vom Bankmagazin. „Allerdings nur, wenn sie gut gemacht ist. Sich widersprechende Vorgaben beispielsweise bewirken das Gegenteil.“ Auch deshalb werde der Award ständig weiterentwickelt und soll sich in diesem Jahr unter anderem auf die transparente und nachvollziehbare Wirksamkeit von Anlagestrategien konzentrieren. 

Sowohl die Initiatoren als auch die Jury freuen sich über jeden Anbieter, der versucht, seine Produkte nachhaltiger zu gestalten. Interessenten können sich über die Prüfkriterien unter springerprofessional.de/sustainable-award-finance/18528250 informieren. Banken und Sparkassen sowie Versicherungs- und Investmentgesellschaften aus Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Luxemburg und Liechtenstein reichen ihre nachhaltigen Produkte unter sustainable-award-in-finance.de ein. Die Produkte müssen für den Vertrieb in Deutschland zugelassen sein. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 11. August. In der ersten Stufe des Bewertungsverfahrens untersucht MORGEN & MORGEN die Einsendungen. In der zweiten Stufe beurteilt ein Fachgremium aus Wissenschaft und Praxis die Produkte. Die Preisverleihung erfolgt am 11. November in Frankfurt am Main.

MORGEN & MORGEN (www.morgenundmorgen.com) ist Marktführer für Analyse- und Vergleichssoftware mit spartenübergreifenden und sekundenschnellen Preis-Leistungsvergleichen aufgrund eigener Nachkalkulation. Qualitätsanbieter von neutralen Versicherungsdaten in Form von Ratings, Stochastischen Simulationen von Renditepotenzialen, Wettbewerbstools, Data Analytics am POS sowie individuellen Analysen für die gesamte Branche. IT-Dienstleister für hochwertige Software, Webservices, Plattformlösungen, Schnittstellen und individuelle Services für Vermittler, Versicherer und Pools.

Springer Fachmedien (www.springerfachmedien-wiesbaden.de) sind ein Teil der Professional Group von Springer Nature, einer der führenden Wissenschafts- und Fachverlagsgruppen weltweit. Am Standort Wiesbaden werden Fachzeitschriften, Veranstaltungen und Onlinedienste erstellt, die auf Ingenieure und Manager, vor allem in der Automobil- und Finanzindustrie, zugeschnitten sind.

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