Eine Zeitschrift des J.B. Metzler Verlags, Stuttgart.

Die Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte (DVjs) gilt als die führende Fachzeitschrift der deutschsprachigen Germanistik. Seit ihrem ersten Erscheinen im Jahr 1923 hat die DVjs die Entwicklung des Faches maßgeblich mitgeprägt. Die vier Hefte pro Jahr bieten fächerübergreifende Beiträge aus den Bereichen Literaturwissenschaft, Philosophie und Kulturgeschichte. Sie spiegeln deren aktuelle Tendenzen und sind höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen verpflichtet. Die DVjs ist dadurch unentbehrlich für Studierende wie für Lehrende. Englische abstracts erleichtern den Zugang im interkulturellen Gespräch.

Jeder in der Deutschen Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte (DVjs) veröffentlichte Beitrag muss von allen Herausgebern geprüft und befürwortet sein. Wo immer dies nötig scheint, ziehen sie auswärtigen Sachverstand hinzu. Durch dieses sorgfältige Evaluationsverfahren ist ein hoher Qualitätsmaßstab gesichert, der - unter den spezifischen Bedingungen geisteswissenschaftlicher Forschung - ein vollwertiges Äquivalent zum peer review-Verfahren in den Natur- und Sozialwissenschaften bildet. Damit bekräftigt die DVjs ihren Anspruch, auf ihrem Gebiet eine führende Fachzeitschrift im deutschsprachigen Raum zu sein. Sie soll vor allem solche Beiträge präsentieren, die über die zusehends kurzatmige Publikationspraxis unserer Tage hinausreichen. Dies schließt in begründeten Fällen die Publikation längerer Aufsätze ein. Auf diese Weise möchte die DVjs ihrem Auftrag treu bleiben, ein Forum für den fachlichen Austausch und gleichermaßen für die Diskussion weiter reichender Methodenperspektiven in den Literatur- und Kulturwissenschaften zu bieten.

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  • Christian Kiening,
  • Albrecht Koschorke,
  • Carlos Spoerhase,
  • Juliane Vogel,
  • David E. Wellbery
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    • Ingo Stöckmann
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  • Call for Proposals: Migrations of Lyric Poetry: 1300, 1800 (International DFG Symposium), 27.09.2021-02.10.2021, Villa Vigoni, Menaggio, IT

    An international symposium in the field of literary studies will take place under the auspices of the German Research Foundation (DFG) at the Villa Vigoni in Menaggio, Italy, from September 27 to October 2, 2021. The conference will follow the organizational pattern of the DFG’s German Studies Symposia as they have been conducted since the 1970s. The papers will be written in advance, precirculated among the participants and discussed at the conference. 

    In the planned symposium, lyrical migrational processes situated in the periods around 1300, around 1800 or spanning both periods will be elaborated upon. Inner-lyrical migrations (between different genres of lyric poetry, languages, cultures) will be considered alongside processes of exchange and migration with other literary genres and non-literary discursive formations. The symposium is structured by the following four sections, which examine in greater detail (1) semantic transformations, (2) epistemic migrational processes in the context of lyric poetry’s claims of value, (3) the question of the universality or historicity of lyrical forms and (4) the materiality and mediality of lyrical migrations.

    On the Proceeding:
    Literary scholars of all philologies (especially non-European literatures), as well as scholars from neighboring disciplines (particularly theology, musicology, philosophy, art history etc.) are invited to the symposium. The number of participants is limited to 35. Prerequisite for participation is a written, in principle ready-for-publication text, as well as the readiness to be present and participate in the discussion on all days of the event. The conference will be conducted in English and German. Travel and accommodation costs will be covered by the DFG, insofar as they are not borne by the participants’ home institution.

    Scholars from Germany and abroad, especially younger scholars (however generally not doctoral candidates) are requested to communicate their interest in participating and a proposed topic (max. 1 page) to the organizers of the symposium by September 1, 2020 (to Julia.Roethinger@germanistik.uni-muenchen.de). A provisional notification of the acceptance of proposals will follow by the beginning of November 2020.

    The written contributions (max. 25 pages at 2.400 characters per page including footnotes) must be submitted by June 1, 2021.

    You can download the CfP here

  • Call for Proposals: Migrationen der Lyrik um 1300, um 1800 (Internationales DFG-Symposion), 27.09.2021-02.10.2021, Villa Vigoni, Menaggio, IT

    Im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wird vom 27.09.2021 bis 02.10.2021 in der Villa Vigoni (Deutsch-Italienisches Zentrum für den Europäischen Dialog, Menaggio, Italien) ein internationales literaturwissenschaftliches Symposion stattfinden.

    Im geplanten Symposion sind somit lyrische Migrationsprozesse herauszuarbeiten, die um 1300, um 1800 oder die beiden Zeiträume übergreifend anzusiedeln sind. Innerlyrische Migrationen (zwischen verschiedenen Lyrikgattungen, Sprachen, Kulturen) sind genauso in den Blick zu nehmen wie Migrations- und Austauschprozesse mit anderen Gattungen und nichtliterarischen Diskursformationen. Das Symposion gliedert sich in die folgenden vier Sektionen, die (1) semantische Transformationen, (2) epistemische Migrationsprozesse im Kontext lyrischer Geltungsansprüche, (3) die Frage von Universalität oder Historizität lyrischer Formen und (4) die Materialität und Medialität lyrischer Migrationen genauer untersuchen.

    Zum Verfahren:

    Zu dem Symposion eingeladen sind Literaturwissenschaftlerinnen und Literaturwissenschaftler aller Philologien (insbesondere auch der außereuropäischen) sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus benachbarten Fächern (insbes. Theologie, Musikwissenschaft, Philosophie, Kunstgeschichte usf.). Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 35 begrenzt. Voraussetzung für die Teilnahme sind eine schriftliche, prinzipiell druckfertige Vorlage sowie die Bereitschaft, an allen Tagen der Veranstaltung vor Ort zu sein und mitzudiskutieren. Die Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch. Die Reisekosten (Fahrtkosten und Tagegelder) werden von der DFG nach den Bestimmungen des Bundesreisekostengesetzes übernommen, sofern sie nicht von der Heimatinstitution getragen werden.

    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des In- und Auslandes, insbesondere auch jüngere (in der Regel jedoch nicht schon Promovierende) sind gebeten, ihr Interesse an einer Teilnahme sowie ihren Themenvorschlag (max. 1 Seite) bis zum 1. September 2020 der Leitung des Symposions zuzuschicken (per Email an: Julia.Roethinger@germanistik.uni-muenchen.de). Eine provisorische Benachrichtigung der Eingeladenen erfolgt bis Anfang November 2020.

    Der schriftliche Beitrag (Umfang max. 25 Seiten à 2.400 Zeichen inkl. Anm.) muss bis zum 1. Juni 2021 abgegeben werden.

    Den Call for Proposals können Sie hier herunterladen. 

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