Hinweise für Autor*innen (Forschungsnotizen)

Hinweise für die Einreichung von Manuskripten
Vorschläge für Forschungsnotizen und Studien können unaufgefordert eingereicht werden und durchlaufen – im Fall einer Annahme durch die Redaktion – ein doppelt anonymisiertes (double-blind) Gutachterverfahren.

Bitte senden Sie Ihre Manuskripte in einer vollständigen und in einer anonymisierten Version als Word-Datei per Email an die Redaktion.

Umfang und formale Gestaltung des Manuskripts
Der Umfang des Manuskripts umfasst für Forschungsnotizen 10.000-15.000 Zeichen inklusive Leerzeichen, Fußnoten und Bibliographie.

Abbildungen sind in gebräuchlichen Programm-Formaten und zusätzlich als separate Dateien einzureichen. Bei der Integration von Tabellen, Grafiken u. ä. gilt die Beschränkung der Seitenzahl; die Zeichenzahl verringert sich entsprechend. Schätzen Sie hierfür bitte zunächst ab, wie viel Platz die Tabelle/Abbildung benötigt. Anschließend reduzieren Sie die maximale Anzahl der Zeichen entsprechend der Größe der Tabelle oder Abbildung um folgende Werte:

Größe der Tabelle/Abbildung 

Reduzierung der Zeichenzahl um

1/4 Druckseite 

ca. 800 Zeichen

1/2 Druckseite 

ca. 1600 Zeichen

3/4 Druckseite 

ca. 2400 Zeichen

1 Druckseite 

3100 Zeichen

Der Zeilenabstand ist 1,5-fach, die Schriftgröße ist 12 pt. (Times New Roman) und der Zeilenfall geschlossen (Blocksatz). Die automatische Silbentrennung sollte ausgeschaltet sein und manuell sollten ebenfalls keine Silbentrennungen vorgenommen werden.

Literaturverweise und Quellenangaben erfolgen im fortlaufenden Text (amerikanische Zitierweise), für Anmerkungen (nur Kommentare) werden Fußnoten genutzt, keine Endnoten.

Das Literaturverzeichnis folgt am Schluss des Manuskripts mit vollständigen Angaben (s. u.). Für Rechtschreibung und Zeichensetzung gilt die neue Rechtschreibung.

Hervorhebungen im Text werden ausschließlich durch Kursivdruck vorgenommen. Sind in Zitaten Hervorhebungen enthalten, muss der Quellenverweis auch den Hinweis enthalten, von wem die Hervorhebung ist.

Zahlen mit mehr als vier Stellen werden durch einen Punkt in dreistellige Gruppen gegliedert (z. B. 10.000).
Bei Prozentzahlen folgt das Prozentzeichen „%“ mit (geschütztem) Leerzeichen nach der Zahl.
Währungen werden in Form von Währungssymbolen/Währungszeichen dargestellt, z. B. 10.000 US-$, 9000 €.

Die ZfAS verwendet für diffuse Gruppen im Plural (solche bei denen es keinen Grund dafür gibt, dass ein Geschlecht ausgeschlossen ist) das sogenannte Gendersternchen (z. B. Autor*innen, Leser*innen, Teilnehmer*innen, Außenminister*innen).
Als Alternative zum Gendersternchen kann der Beitrag auch mit einer wie im Folgenden formulierten Fußnote versehen werden: „Im vorliegenden Artikel wird, abweichend vom ZfAS-Standard, bei personenbezogenen Substantiven die männliche grammatikalische Form verwendet. Die Autorin (bzw. der Autor) schließt damit Personen jeden Geschlechts gleichermaßen ein.“

Graphische Darstellungen werden explizit als solche bezeichnet, durchnummeriert und wie folgt über der Darstellung aufgeführt: Tab. 1: Titel bzw. Abb. 1: Titel. Unter der Darstellung ist die Quelle der Daten zu nennen.
Abbildungen sollen nur zweidimensionale Darstellungen enthalten, verschiedene Balken/Linien o. ä. sind in unterschiedlichen Graustufen darzustellen.

Die Gliederung soll maximal drei Ebenen umfassen. Keine Kopf- und Fußzeilen. Insgesamt möglichst einfaches Layout ohne Sondereinstellungen. Bitte verwenden Sie deutsche typographische Anführungszeichen („“). Für Gedankenstriche und Von-bis-Angaben bitte den halben Geviertstrich „–“ (Taste Strg + Minus auf dem Nummernblock) verwenden.

Zitate und Literaturverweise
Literaturverweise und Quellenangaben erfolgen im fortlaufenden Text durch Nennung des Autorennamens und des Erscheinungsjahres in Klammern. Seitenangaben folgen bei direkten und indirekten Zitaten auf Jahreszahl, Komma und den Buchstaben „S.“. Einzige Ausnahme für das Angeben der Seitenzahl ist der Bezug auf eine Online-Quelle ohne Seitenangaben sowie, im Falle eines indirekten Zitats, wenn dieses sich auf ein komplettes Werk bezieht. „Vergleiche“ in der Kurzform „vgl.“ ist nur zu benutzen, wenn eine Quelle dem Geschriebenen vergleichend gegenübergestellt wird. Benutzen Sie bitte nicht „ff.“, sondern geben Sie Anfangs- und Endseite an.
Beispiel: (Müller 2000, S. 25–26).

Die Übernahme von Primärzitaten aus der Sekundärliteratur ist durch den Zusatz „zit. n.“ zu kennzeichnen.
Bei Veröffentlichungen von zwei Autor*innen werden die Namen mit „und“ getrennt. Bei drei und mehr Autor*innen wird im Fließtext nur der erste Name genannt und mit „et al.“ ergänzt.
Beispiel: (Müller und Meier 2002, S. 16–20; Schmidt et al. 2004, S. 37–39).

Werden mehrere Veröffentlichungen einer Autorin oder eines Autors aus demselben Jahr zitiert, so wird die Jahreszahl um die Aufzählung „a, b, c ...“ erweitert, wobei die Aufzählung chronologisch in der Reihenfolge der Nennung im Manuskript erfolgt. Werden an einer Stelle mehrere Literaturverweise in den Text eingefügt, sind diese durch Semikolon voneinander zu trennen. Beim Verweis auf zwei Texte eines Autors oder einer Autorin werden die zwei Jahreszahlen mit einem Komma voneinander getrennt.
Beispiel: (Müller 1999a, S. 37, b, S. 87–91; Schmidt 2001, S. 127).

Abkürzungen wie „op. cit.“ oder „ebd.“ sollten nicht verwendet werden. Stattdessen wird der Literaturverweis der Übersichtlichkeit und Klarheit halber wiederholt.

Literaturverzeichnis
Das Literaturverzeichnis am Schluss des Manuskripts wird ggf. alphabetisch nach Name des Autors bzw. bei gleichem Autor chronologisch nach dem Erscheinungsjahr geordnet. Es wird grundsätzlich der APA-Literaturstil verwendet.
Monographien werden in folgender Form in das Literaturverzeichnis aufgenommen:

Name, evtl. Initial. (Jahr). Titel. Untertitel. Ort: Verlag.
Name, evtl. Initial., & Name, evtl. Initial. (Jahr). Titel. Untertitel. Ort: Verlag.
Name, evtl. Initial., Name, evtl. Initial., & Name, evtl. Initial. (Jahr). Titel. Untertitel. Ort: Verlag.

Beispiele:
Waltz, K. (1967). Foreign policy and democratic politics. The American and British experience. Boston: Little, Brown and Company.

BMZ – Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. (2013). Eckpunktepapier für die multilaterale Entwicklungspolitik. Bonn: BMZ.

Bei Sammelbänden wird zwischen Vornameninitial und Jahr „(Hrsg.)“ verwendet.

Beispiel:
Carlsnaes, W., Risse, T., & Simmons, B. (Hrsg.). (2002). Handbook of international relations. London: SAGE Publications.

Beiträge in Sammelbänden:
Name, evtl. Initial. (Jahr). Titel. Untertitel. In evtl. Initial. Name, & evtl. Initial. Name (Hrsg.), Titel. Untertitel (S. Seitenzahl–Seitenzahl). Ort: Verlag.

Beispiel:
Fearon, J., & Wendt, A. (2002). Rationalism v. constructivism. A skeptical view. In W. Carlsnaes, T. Risse, & B. Simmons (Hrsg.), Handbook of international relations (S. 52–72). London: SAGE Publications.

Zeitschriftenartikel:
Name, evtl. Initial. (Jahr). Titel. Untertitel. Zeitschriftenname, Jahrgang(Nummer), Seitenzahl–Seitenzahl.

Beispiel:
Moravcsik, A. (1997). Taking preferences seriously. A liberal theory of international politics.
International Organization, 51(4), 513–553.

Online-Quellen:
Name, evtl. Initial. (Jahr). Titel. Evtl. Name/Organisation URL. Zugegriffen: T. Mon. JJJJ. (Bei Beiträgen von Nachrichten-Websites wird zudem das genaue Erscheinungsdatum angegeben.)

Beispiele:
Europäische Union. (2007). EU institutions and other bodies. http://europa.eu/about-eu/institutions-bodies/index_en.htm. Zugegriffen: 15. Apr. 2007.

Spiegel Online. (2013, 14. Apr.). Rüstung: Bundeswehr verhandelt mit Israel über Kampfdrohnen. http://www.spiegel.de/politik/kampfdrohnen.html. Zugegriffen: 11. Mai 2013.

Perlez, J. (2013, 20. Feb.) Chinese plan to kill drug lord with drone highlights military advances. New York Times. http://www.nytimes.com/drones.html. Zugegriffen: 1. Sep. 2013.

Zeitungsartikel ohne AutorInnen:
Zeitungsname. (Jahr, T. Mon.). Titel, S. Seitenzahl.

Beispiel:
Süddeutsche Zeitung. (2007, 16./17. Aug.). Iran macht Fortschritte, S. 9.

Zeitungsartikel mit AutorInnen:
Name, evtl. Initial. (JJJJ, T. Mon.). Titel. Untertitel. Zeitungsname, (Nummer, wenn vorhanden), S. Seitenzahl-Seitenzahl.

Standards für die erste Seite
Die erste Seite des Beitrages besteht aus Titel, Zusammenfassung/Abstract, Schlüsselwörtern/Keywords und Kontaktangaben.
Der Titel ist in Deutsch und Englisch anzugeben. Für eine optimale Sichtbarkeit Ihres Textes in Internet-Suchmaschinen beachten Sie bitte, dass wichtige Schlüsselbegriffe bereits im Titel vorkommen sollten und diese in der Zusammenfassung in prägnanten Formulierungen auftauchen.

Die deutsche und englische Zusammenfassung (Abstract) dürfen (jeweils) maximal 500 Zeichen inkl. Leerzeichen umfassen.

Dem Beitrag sind fünf Schlüsselwörter bzw. Keywords in deutscher bzw. englischer Sprache hinzuzufügen.

Für die Angaben zu den Autor*innen werden folgende Daten benötigt: Name, Vorname, Titel, Institution, Adresse (Bitte Hausanschrift angeben, kein Postfach), E-Mail.

Die formale Gestaltung der ersten Seite weicht in einigen Punkten vom Standard des Fließtextes ab: Der Zeilenabstand ist einfach und nur Zusammenfassung und Abstract stehen im Blocksatz – alles andere ist linksbündig.

Die Schriftgröße des Titels ist 14 pt., die Formatierung fett. Nach einer Leerzeile folgt der Autor bzw. die Autorin in 12 pt. (Formatierung fett) mit Vorname und Nachname ohne akademischen Grad.

Vor der Zusammenfassung folgen vier Leerzeilen (danach immer eine Leerzeile zwischen den Bestandteilen der ersten Seite). Auf Zusammenfassung und Schlüsselwörter folgen der englische Titel (13 pt., Formatierung fett), Abstract, Keywords und Autorenangaben.

Anonymisierung
Die anonymisierte Version des Manuskripts, die an die Gutachter versendet wird, darf keinerlei Hinweise auf die Verfasser(in) enthalten. Dies betrifft auch Verweise im Text auf eigene Veröffentlichungen, Danksagungen oder ähnliche Hinweise in den Fußnoten, den Angaben im Literaturverzeichnis oder in den Dateieigenschaften.

Datendokumentation und Datenzugang
Die Datendokumentation und der Datenzugang erfolgen nach wissenschaftlich gängigen Standards.
Die Verfasser*innen sind verantwortlich für die Richtigkeit der in ihren Beiträgen mitgeteilten Inhalte. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt.

Checkliste für Autor*innen
 

Maximale Länge eingehalten?

Formatierungen beachtet?

Literaturangaben vollständig?

Zusammenfassung (Abstract) auf Deutsch und Englisch?

Schlüsselwörter (Keywords) auf Deutsch und Englisch?

Kontaktdaten vollständig angegeben?

Vollständige und anonymisierte Version vorhanden?

Weitere Manuskripthinweise können Sie hier als PDF herunterladen.