Forum der wichtigen internationalen und interdisziplinären Entwicklungen aus Erziehung und Bildung. 

Die Zeitschrift für Erziehungswissenschaft (“ZfE”) ist ein repräsentatives wissenschaftliches Fachorgan für die gesamte Erziehungswissenschaft. Sie publiziert von Experten im double-blind Peer-Review-Verfahren begutachtete erstklassige Beiträge über aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen und bietet Interessenten an professionellem erziehungswissenschaftlichem Wissen interdisziplinäre Forschungsergebnisse. Durch die Auswahl der Herausgeber und Herausgeberinnen, des Beirats und besonders durch die Themenwahl steht sie für den interdisziplinären Charakter einer umfassenden Erziehungswissenschaft, deren Gegenstand der gesamte Lebenslauf des Menschen ist. Das Team der Herausgeber wurde so zusammengestellt, dass eine hohe Pluralität hinsichtlich wissenschaftstheoretischer Orientierungen, der vertretenen Fachrichtungen, der Nachbardisziplinen und der Sicherung internationaler Entwicklungen gewährleistet ist. Die ZfE überschreitet daher die traditionellen disziplinären Grenzen und veröffentlicht Beiträge aus allen Bereichen der Erziehungswissenschaft sowie den angrenzenden Gebieten der Philosophie, Geschichte, Anthropologie, Psychologie, Bildungssoziologie und Bildungsökonomie.

Sie ermöglicht durch die gezielte Aufnahme internationaler englischsprachiger Beiträge einen Anschluss an die wissenschaftlichen Entwicklungen außerhalb Deutschlands. Die Leser und Leserinnen der Zeitschrift verfügen somit über ein Periodikum, das ihnen die für Erziehung und Bildung wichtigen internationalen und interdisziplinären Entwicklungen in weiten Bereichen der Erziehungswissenschaft zuverlässig, nüchtern und nachvollziehbar präsentiert.

Warum wurde die Zeitschrift für Erziehungswissenschaft gegründet?
Seit Ende des 20. Jahrhunderts hat sich die Situation der Erziehungswissenschaft grundlegend verändert. Erziehungswissenschaft ist in Deutschland das zweitgrößte Universitätsfach. Sie hat sich seit der Mitte des 20. Jahrhunderts etabliert, professionalisiert und sie bietet ein breites Spektrum von Forschungsfeldern. Sie gliedert sich inzwischen in 25 Subdisziplinen und Fachrichtungen, deren Bedarf an übergreifenden, für alle Zweige wichtigen wissenschaftlichen Resultaten beträchtlich ist. Personell steht das Fach in den Universitäten und Hochschulen vor grundlegenden Veränderungen, die sich aus der personellen Erneuerung sowohl in der Folge der deutschen Wiedervereinigung als auch als Resultat des altersbedingten Ausscheidens von über 60 % des wissenschaftlichen Personals ergeben.
Die Erziehungswissenschaft ist keine Disziplin mehr, die sich gegenüber den Resultaten anderer Disziplinen verschließt und ein provinzielles Proprium entwickelt. Sie ist vielmehr eine beispielhaft interdisziplinäre Wissenschaft geworden, die sich zunächst gegenüber den Geisteswissenschaften, dann gegenüber den Sozialwissenschaften produktiv geöffnet hat und dieses nunmehr auch gegenüber den Naturwissenschaften unternimmt.

Der europäische Einigungsprozess hat erziehungswissenschaftliche Makrostrukturen wie die European Educational Research Association (EERA) hervorgerufen, es laufen zahlreiche innereuropäische Kooperationsprojekte und es besteht ein großes Interesse an der deutschen Erziehungswissenschaft im osteuropäischen und asiatischen Raum.

Unter diesen Bedingungen ist ein wachsender Bedarf an internationalen wissenschaftlichen Resultaten in der Erziehungswissenschaft zu verzeichnen. Erziehungswissenschaft ist nicht länger mehr nur eine Disziplin, die sich mit der Erziehung und Unterrichtung von Kindern befasst. Die Ausweitung pädagogischer Interventionen im gesamten Lebenslauf ist in den zurückliegenden Jahrzehnten konsequent durchgeführt worden. Gegenstand der Erziehungswissenschaft ist heute der gesamte Lebenslauf des modernen Menschen.
Diese und weitere epochale Entwicklungen im Erziehungs- und Bildungssystem sowie in den korrespondierenden Disziplinen verlangten konsequenterweise nach einem neuen Publikationsorgan, in dem die divergenten Tendenzen konzentriert zur Darstellung gebracht werden können. Erstmals erschienen im Frühjahr 1998, war die ZfE die erste erziehungswissenschaftliche Zeitschrift in Deutschland, die das Doppel-Blind-Peer-Review eingeführt hatte. Diese, in anderen sozialwissenschaftlichen Disziplinen und im englischsprachigen Ausland selbstverständliche Praxis des Peer Review dient der Qualitätssicherung. Mittlerweile ist die ZfE in der Fachcommunity bestens eingeführt und erfreut sich gesteigerter Reputation. Die Zeitschrift wird im Social Science Citation Index gelistet.

Das Profil der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft
Bei der Gründung der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft haben die oben genannten der neuen Rahmenbedingungen am Ausgang des 20. Jahrhunderts eine besondere Rolle gespielt. Sie haben zu folgenden Leitlinien der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft geführt:

  • Öffnung von qualitativ hochstehender Forschung für breite Rezipientenkreise,
  • Bekenntnis zur Interdisziplinarität der Erziehungswissenschaft und Verzicht auf pädagogische Provinzialität,
  • konsequente Öffnung für die internationale Entwicklung von Educational Research,
  • Schaffung eines Forums für divergente wissenschaftliche Beschäftigungen mit Erziehungs-, Bildungs- und Sozialisationsvorgängen im gesamten Lebenslauf des modernen Menschen.

Journal information

Editor-in-Chief
  • Marcus Hasselhorn
Herausgeber und Schriftleitung
  • Ingrid Gogolin,
  • Annette Scheunpflug,
  • Josef Schrader,
  • Elmar Souvignier
Publishing model
Hybrid. Learn about publishing Open Access with us

Journal metrics

0.828 (2020)
Impact factor
1.049 (2020)
Five year impact factor
78 days
Submission to first decision
348,266 (2021)
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  • Open Access in der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft

    Seit dem 1. Januar 2020 nehmen mehr als 750 deutsche wissenschaftliche Einrichtungen an der Vereinbarung zwischen Springer Nature und Projekt DEAL teil.

    Korrespondierende Autor*innen von Editorials, Originalarbeiten und Sammelrezensionen, die mit einer dieser deutschen Universitäten oder Forschungseinrichtungen verbunden sind, sind berechtigt, ihre Artikel Open Access in der „Zeitschrift für Erziehungswissenschaft“ zu veröffentlichen, wobei die Gebühren von dem Projekt DEAL übernommen werden.

    Laden Sie hier den Informationsflyer für Autor*innen herunter. 

    Österreichische Autor*innen sowie schweizerische Autor*innen von Originalarbeiten können unter den folgenden Links ihre Förderungsberechtigung überprüfen:

    Springer Compact in Österreich
    Springer Compact in der Schweiz

    For further information on European and international Publish and Read agreements, please visit our informative website: https://www.springer.com/de/open-access/springer-open-choice/springer-compact

  • Tipps zum Verfassen von Manuskripten für den "Allgemeinen Teil"

    Das große Spektrum der ZfE erfordert von den AutorInnen besondere Klarheit in der Kommunikation der Fragestellung und Relevanz ihres Beitrages. Um Klarheit und Kohärenz der empirischen Arbeiten zu erreichen, sind insbesondere die folgenden Strategien hilfreich, die auch im Publikationsmanual der American Psychological Association (APA) vorgeschlagen werden. 

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