Manuskriptrichtlinien für Autoren

Die Zeitschrift für Erziehungswissenschaft veröffentlicht Beiträge über die Gesamtbreite der Erziehungswissenschaft hinweg und tritt besonders durch die Themenwahl für den interdisziplinären Charakter einer umfassenden Erziehungswissenschaft ein, deren Gegenstand der gesamte Lebenslauf des Menschen ist. Die ZfE überschreitet die traditionellen disziplinären Grenzen und veröffentlicht Beiträge aus allen Bereichen der Erziehungswissenschaft sowie den angrenzenden Gebieten der Philosophie, Geschichte, Anthropologie, Psychologie, Bildungssoziologie und Bildungsökonomie.

Art und Umfang von Beiträgen
Die Zeitschrift für Erziehungswissenschaft veröffentlicht deutsch- und englischsprachige Originalbeiträge folgender Art:
Theoretische, historische und empirische – quantitativ und qualitativ ausgerichtete offene Beiträge unter der Rubrik "Allgemeiner Teil"
sowie Beiträge zu Schwerpunktthemen unter der Rubrik "Schwerpunkt"
Der Umfang beträgt maximal 65.000 Zeichen, inkl. Leerzeichen.

Die sog. Schwerpunkt-Beiträge werden im Regelfall von den ZfE-HerausgeberInnen für einen geplanten Themenheftschwerpunkt in Auftrag gegeben. (Angefragten AutorInnen steht dafür ein separates ZfE- Hinweisblatt zur Verfügung).

Theoretische, historische und empirische Arbeiten können bei der ZfE jederzeit frei eingereicht werden.

Einsendung von Manuskripten und anonyme Begutachtung
Manuskripteingang
Manuskripte sind digital über den Editorial Manager des Springer VS-Verlags einzureichen. Wir bitten die AutorInnen sich dort bei Ersteinreichung als Autor zu registrieren und ihren Beitrag dort hochzuladen. Bei Problemen oder Rückfragen steht Ihnen die Redaktion jederzeit unter der E-Mail-Adresse redaktion@zfe-online.de als Ansprechpartner zu Verfügung.

Hochzuladen sind bei einer Einreichung:
eine Titelseite mit Manuskripttitel (deutsch und englisch), mit Nennung aller AutorInnen sowie den vollständigen Kontaktdaten aller AutorInnen (Titel, Vor- und Zuname, Institution und ggf. Arbeitsbereich, Anschrift und (sofern möglich, universitäre) E-Mail-Adresse),

ein deutsch- und ein englischsprachiges Abstract von jeweils maximal 1.200 Zeichen sowie drei bis fünf Deskriptoren/Keywords auf Deutsch und Englisch,

das anonymisierte Manuskript mit Literaturverzeichnis (wichtig: die bibliografischen Angaben erfolgen bitte im ZfE-Format!) und Markierungen, an welchen Stellen ggf. Tabellen und Abbildungen einzufügen sind,

alle Tabellen in einem separaten Word-Dokument,
alle Abbildungen in einem (oder mehreren) separaten Dokument/en (in bestmöglicher Auflösung),
ggf. Anhänge in einem (oder mehreren) separaten Dokument/en.

Unvollständig eingereichte Manuskripte müssen wir leider zurückweisen.

Originalitätserklärung, Übertragung der Nutzungsrechte im Falle der Annahme
Die ZfE druckt nur Originalarbeiten.

Mit der Einsendung des Manuskriptes erklärt der Autor, die Autorin oder die Autorengruppe, dass der Beitrag nicht bereits an einem anderen Ort erschienen oder eingereicht ist.

Die Autoren bestätigen ebenfalls, dass sie allein bzw. gemeinsam alleinige Urheber und Inhaber der Verwertungsrechte nach dem Urhebergesetz sind und keine Rechte Dritter verletzt werden.

Die ehemals von allen Autoren unterzeichnete Originalitäts- und Rechteerklärung wird nicht mehr benötigt!

Anonymes Begutachtungsverfahren (double blind peer review)
Die ZfE arbeitet mit dem double blind peer review-Verfahren. Das heißt, dass weder die AutorInnen erfahren, von wem ihr Manuskript begutachtet wird noch die Gutachter erfahren, von wem das zu begutachtende Manuskript stammt.

Da das anonymisierte Manuskript inkl. der separat hochgeladenen Zusammenfassung und separat hochgeladener Tabellen und Abbildungen (aber ohne Titelblatt) über den Editorial Manager in der eingereichten Fassung mindestens zwei Gutachterinnen oder Gutachtern vorgelegt wird, dürfen Namen und Kontaktdaten nur auf dem gesonderten Titelblatt aufgeführt sein.
Auffällige Selbstzitate und Anmerkungen, aus denen auf die Autorenschaft geschlossen werden kann, sind zum Zeitpunkt der Begutachtung zu vermeiden, um Ihre
Anonymität zu wahren.
Im Falle der Nichteinhaltung dieser Empfehlung haftet die ZfE nicht für die Identifizierbarkeit der AutorInnen.

Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir uns eine längere Prüfungszeit vorbehalten müssen, da die Gutachterinnen und Gutachter ehrenamtlich tätig sind. Wir sind aber um rasche Begutachtung bemüht.

Über den Editorial Manager können Sie jederzeit den Bearbeitungsstand Ihres Manuskripts verfolgen. Nach Abschluss der Begutachtung und dem Entscheidungsprozess in der Herausgeberschaft wird der/die korrespondierende AutorIn per E-Mail über die finale Entscheidung informiert.

Allgemeine Hinweise
Das große Spektrum der ZfE erfordert von den AutorInnen besondere Klarheit in der Kommunikation der Fragestellung und Relevanz ihres Beitrages. Um Klarheit und Kohärenz der empirischen Arbeiten zu erreichen, sind insbesondere die folgenden Strategien hilfreich, die auch im Publikationsmanual der American Psychological Association (APA) vorgeschlagen werden. Weitere weiterführende Literaturhinweise folgen am Schluss.

Die Fragestellung sollte bereits zu Beginn des Manuskripts dargestellt werden.
Es sollte deutlich werden, dass die Forschungsfrage relevant, fundiert und gut umrissen ist und durch einen theoretischen Hintergrund gestützt wird.
Die Forschungsfrage sollte im Rahmen eines Literaturüberblicks mit früherer Forschung verknüpft werden. Der Literaturüberblick sollte dabei sachdienlich und informativ sein; er sollte keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, aber dem Prinzip der Referenzwahrheit verpflichtet sein.
Die Forschungsfragen und die damit verbundenen Hypothesen oder leitenden Annahmen sollten explizit und verständlich formuliert sein.
Die Schlussfolgerungen sollten sich innerhalb der Grenzen der gefundenen Ergebnisse bewegen.
Die Diskussion sollte verständlich hervorheben, was die Studie zu der Beantwortung der Fragestellung beigetragen hat.
Theoretische und praktische Implikationen der Studie sollten aufgezeigt und diskutiert werden.

Das Manuskript empirisch orientierter Beiträge sollte in folgende Abschnitte gegliedert sein:
1) Einleitung und Vorstellung der Forschungsfrage;
2) Theoretischer Rahmen, Forschungslage und Entwicklung der Fragestellungen bzw. Hypothesen;
3) Methode(n);
4) Ergebnisse und
5) Diskussion.

Die Inhalte der einzelnen Abschnitte werden im Folgenden näher erläutert. Für theoretisch orientierte Beiträge oder Übersichtsartikel sind die Hinweise selektiv zu lesen und sinngemäß anzupassen.

Einleitung und Vorstellung der Forschungsfrage
Stellen Sie zu Beginn der Einleitung Ihre Fragestellung und die Art des Forschungsproblems in ein bis zwei Absätzen dar. Beachten Sie dabei folgende Punkte:

Die Fragestellung sollte klar und deutlich beschrieben werden: Vermeiden Sie unbekanntere Fachbegriffe, sodass auch Laien in Ihrem Fachgebiet Ihr Thema und Ihre Fragestellung verstehen können.

Beginnen Sie mit allgemeinen Aussagen und führen Sie die LeserInnen an Ihre Fragestellung heran.

Theoretischer Rahmen, Forschungslage und Entwicklung der Fragestellungen
Nach der Einführung der Forschungsfrage wird der aktuelle Wissensstand unter Berücksichtigung verwandter Studien und zentraler Theorien des Phänomens im untersuchten Gegenstandsbereich zusammengefasst. Dabei sollten Sie jedoch keinen vollständigen historischen Literaturüberblick über das Thema geben. Verweisen Sie stattdessen, sofern verfügbar, auf Überblicksarbeiten zum Thema. Schwächen bisheriger Studien zu demselben Gegenstandsbereich können an dieser Stelle aufgezeigt und kritisiert werden; dies sollte jedoch auf eine faire Art geschehen.

Im letzten Abschnitt erfolgt die Darstellung des eigenen Ansatzes zur Lösung des Forschungsproblems. Entwickeln Sie aus dem Literaturüberblick ihre konkreten, zu beantwortenden Forschungsfragen und begründen Sie Ihre Hypothesen oder forschungsleitenden Annahmen.

Methode(n)
In diesem Teil soll die Anlage der eigenen Studie möglichst nachvollziehbar beschrieben werden. Geben Sie einen kurzen, gestrafften Überblick über alle wichtigen Details der Studie. Das beinhaltet Angaben über die Teilnehmenden, zum Studiendesign und zur Studiendurchführung, zu den verwendeten Instrumenten, dem gewählten Auswertungsverfahren und den einzelnen Analyseschritten.

Zu den Angaben über die TeilnehmerInnen gehören:
Informationen zur Anzahl der Probanden,
allgemeine Angaben über die teilnehmenden Personen (bspw. Durchschnittsalter oder Geschlecht der Teilnehmer) und ggf. Hinweise zu ihrer Rekrutierung,
ggf. Angaben darüber, ob die Teilnehmenden Gegenleistungen für die Studienteilnahme erhalten haben,
ggf. eine Beschreibung, wie die Teilnehmenden unterschiedlichen Experimentalbedingungen zugewiesen wurden.

Angaben über Studiendesign und Studiendurchführung:
Geben Sie Ihren LeserInnen generelle, verständliche Informationen zum Studiendesign (z. B. Längsschnitt- oder Querschnittsdesign) und zur Studiendurchführung.

Beschreiben Sie, wie die Teilnehmenden für die Studie gewonnen wurden und wie die Studie abgelaufen ist.

Beachten Sie, dass Gruppen, Instrumente und Variablen innerhalb des Artikels stets so benannt werden, dass die LeserInnen sich diese leicht merken können und dass eine schnelle und einfache Wiedererkennung gewährleistet ist. Abkürzungen sollten daher nach Möglichkeit vermieden werden.

Angaben über die verwendeten Instrumente (Fragebögen, Tests, Leitfäden usw.) und Analysemethoden:
Beschreiben Sie die abhängigen und unabhängigen Variablen detailliert und führen ggf. Beispielitems an.

Geben Sie die Reliabilitäten und Validitäten der erhobenen Konstrukte an (dies kann ggf. auch bei den Ergebnissen geschehen).

Falls Sie Ihre Rohdaten transformiert haben, berichten Sie dies unter Nennung der Gründe.

Beschreiben Sie, welche Analyseverfahren verwendet und welche statistischen Ana-lysen durchgeführt wurden.

Erläutern Sie die Wahl der/des Verfahren(s).
Wenn weniger bekannte oder komplexe Verfahren angewendet wurden, geben Sie vorab eine kurze, allgemeine Beschreibung des Verfahrens.

Wenn Sie sich auf qualitative empirische Studien beziehen, verwenden Sie bitte analoge Qualitätskriterien und stellen Sie Ihr Vorgehen so transparent wie möglich dar.

Am Ende des Methodenteils haben Sie die Möglichkeit, sämtliche, möglicherweise im Verlauf der Untersuchungen aufgekommenen ethischen Probleme zu berichten und die Art und Weise zu beschreiben, wie Sie mit diesen Problemen umgegangen sind.

Ergebnisse
Zu Beginn des Ergebnisteils erfolgt die Darstellung, dass die Voraussetzungen zur Testung und Beantwortung der Fragen und Hypothesen in Ihrer Studie erfüllt waren. Wenn Ihre Studie bspw. voraussetzt, dass eine Gruppe der Teilnehmenden fröhlich ist und eine zweite Gruppe depressiv, zeigen Sie, dass sich die Teilnehmenden in den beiden Gruppen signifikant hinsichtlich ihrer Stimmung unterscheiden. Beschreiben Sie die Reliabilitäten der Testinstrumente, die Rücklaufquoten und Dropout-Probleme, falls das nicht bereits im Methodenteil geschehen ist. Gleiches gilt für die Methoden der Datenanalysen.

Erst nachdem diese Grundlagen gelegt wurden, berichten Sie die Ergebnisse. Generell gilt, dass zunächst die zentralen Ergebnisse dargestellt und anschließend weitere Befunde der Studie beschrieben werden sollten.

Falls Sie Ihren Ergebnisteil in mehrere Abschnitte
aufgeteilt haben, gilt dies entsprechend für die einzelnen Abschnitte. Dabei sollte folgendermaßen vorgegangen werden:

Wiederholen Sie Ihre Hypothese bzw. Ihre zentrale Fragestellung (z. B.: „Unsere erste Fragestellung bezog sich auf…“).

Wiederholen Sie die gemessenen Verhaltensweisen und/oder die Vorgehensweisen in der Studie (z. B.: „Weisen also Männer hinsichtlich der Skala…“).

Beantworten Sie Ihre Hypothesen.

Drücken Sie die Ergebnisse gut verständlich in Zahlen aus (z. B.: „Ein Anstieg von … führt zu …“).

Ziehen Sie Schlussfolgerung aus den Ergebnissen (z. B.: „Nur in der Bedingung 2 weisen Männer…“).

Beenden Sie Abschnitte mit einer Zusammenfassung (z. B.: „Zusammenfassend kann also festgestellt werden, dass…“).

Leiten Sie dabei bereits in die Diskussion ein, ohne sie vorwegzunehmen.

Dabei sollten Sie die folgenden Punkte beachten:

Beschreiben Sie die für eine bestimmte Methode relevanten Aspekte des Datensatzes (bspw. Stichprobengröße, Mittelwerte, Korrelationsmatrizen), um die Ergebnisse und mögliche alternative Hypothesen verständlich zu machen. Bringen Sie Belege dafür an, dass Ihre Studie ausreichend statistische Power hat, um die zu untersuchenden Effekte zu finden.

Berichten Sie die statistische Signifikanz (Alpha-Level oder p-Wert) und die praktische Signifikanz der vorgefundenen Effekte. Da weder das Alpha-Level noch der p-Wert eine Aussage über die Größe des gefundenen Effekts bzw. über die Stärke des Zusammenhangs zulassen, müssen zusätzlich Effektgrößen und Stärke der gefundenen Zusammenhänge berichtet werden.

Heben Sie bei der Darstellung von Inferenzstatistiken (bspw. F-Test, t-Test oder Chi-Quadrat) die Bedeutung eines gefundenen Wertes hervor. Berichten Sie dabei die Freiheitsgrade, die Richtung des Effekts, ggf. das Konfidenzintervall (95 % oder 99 %) und die Wahrscheinlichkeit, einen derartigen oder einen extremeren Wert zu finden.

Nachdem Sie Ihre Ergebnisse quantitativ dargestellt haben, beschreiben Sie diese „verhaltensnah“ anhand dafür geeigneter Beispiele oder Szenarien.

Sollten qualitative Daten erhoben worden sein, beschreiben Sie, wie Sie zu Ihren Ergebnissen gelangt sind (z. B. das Kategorienschema sowie das Antwortverhalten der Teilnehmenden). Führen Sie Beispielantworten an, die Ihre Befunde möglichst gut repräsentieren. Beachten Sie dabei die Relevanz bzw. den Einfluss der gestellten Fragen oder verwendeten anderen Methoden der Datenelizitierung und berichten Sie diese mit.

Komplexere Ergebnisse sollten zusätzlich in Form von Tabellen oder Abbildungen dargestellt werden. Beachten Sie dabei:

Alle Tabellen sollten selbsterklärend sein. Abkürzungen sollten in der Legende beschrieben werden.

Beschriften Sie alle Tabellen vorweg mit „Tabelle n“ (Tabelle ausgeschrieben und ohne Doppelpunkt hinter dem n) sowie klar verständlichen Titeln. Gleiches gilt für Abbildungen, deren Bezeichnung „Abbildung n“ unter der Abbildung platziert wird.

Weisen Sie innerhalb des Textes darauf hin, welchen Teil der Tabelle bzw. welches Ergebnis Sie gerade beschreiben (z.B. „In der zweiten Spalte in Tab. 3 sind die Ergebnisse für die Vorhersage von … dargestellt.“). Bei Bezugnahme zu Tabellen und Abbildungen im Fließtext werden diese immer mit „Tab.“ Und „Abb.“ abgekürzt.

Diskussion
Ziel der Diskussion ist es, die Hypothesen bzw. die Fragestellungen zu beantworten, in die aktuelle Befundlage einzuordnen und vor diesem Hintergrund zu diskutieren. Achten Sie darauf, dass Ihre Diskussion auf die in der Einleitung präsentierten theoretischen Rahmen aufbaut. Vermeiden Sie dabei jedoch Wiederholungen (z. B. aus der Einleitung oder dem Ergebnisteil). Aussagen wie „mehr Forschung ist nötig…“ sollten ebenfalls vermieden werden: „..end with a bang, not a whimper“ (Bem 2003, S. 10). Folgende Leitfragen sollten in diesem Teil Ihres Beitrages beantwortet werden:

Konnte/n die Hypothese/n bestätigt werden?
Was hat Ihre Studie an neuen Erkenntnissen erbracht?
Welchen Bezug sehen Sie zu anderen Studien?

Anschließend erfolgt die Diskussion der Stärken und Schwächen Ihrer Studie:

Wie angemessen sind die Daten zur Beantwortung der Forschungsfrage(n)?
Welche Aspekte (an der Methodik, Stichprobe, Analysen…) der Studie grenzen die Generalisierbarkeit der Ergebnisse möglicherweise ein?
Welche Fragen bleiben unbeantwortet?
Was sind die Stärken Ihrer Studie?

Diskutieren Sie abschließend die theoretischen und praktischen Implikationen Ihrer Studie sowie die Schlussfolgerungen, die Sie aus Ihrer Arbeit ziehen. Diese sollten bildungssprachlich formuliert sein und auch für Laien ein interessantes Fazit ergeben.

Formale Gestaltungsregeln des Manuskriptes
Format der Manuskripte

Alle Manuskripte sind im Publikationsformat der American Psychological Association (Springer-APA-Style) einzureichen (s.u.).

Jedem Beitrag ist ein deutsch- und englischsprachiges Abstract von jeweils maximal 1.200 Zeichen sowie drei bis fünf Deskriptoren/Keywords auf Deutsch und Englisch beizugeben.

Auch der Titel des Beitrags ist auf Deutsch und auf Englisch anzugeben.

Formatierung
Schriftart: Times New Roman, Schriftgröße 12 (Schriftgröße 10 bei Endnoten), Zeilenabstand: 1,15 (beim Abstract 1,0),
Seiten unten rechts durchnummeriert,
englische Keywords alphabetisch sortiert,
Überschriften durchnummeriert und fett gedruckt,
Einzug nach jedem Absatz,
Hervorhebungen im Text sind kursiv zu formatieren.
Entgegen den früheren Vorschriften sind ab 2008 Personennamen nunmehr in Normalschrift zu tippen. Beispiel: „Wie Bollenbeck (vgl. 1996) ausführt …“.

Formen des Quellenbelegs im Text
Zitate sind mit Seitenzahl zu belegen,
Sekundärzitate sind zu vermeiden,
Paraphrasen oder globalere Hinweise auf Literatur werden mit „vgl.“ eingeleitet.

Wenn der Referenzname schon im Text vorkommt, ist die Zitatform folgende: a) ... meinte schon Nohl (1933, S. 123): „Bildung ...“ b) Harney und Krüger (1997, S. 11) begründen ihre Auffassung … (das „und“ wird ausgeschrieben, „&“ wird im Fleißtext und sowie in den Literaturangaben im Text nicht verwendet.)

Sonst z. B.:
„Zitattext“ (Schleiermacher 1983, S. 9)
„Zitattext“ (Harney und Krüger 1997, S. 11)
„Zitattext“ (Lüders et al. 1996, S. 210 f.) („et al.“ Ist schon bei drei und mehr gemeinschaftlichen Autoren/Hrsg. zu verwenden. Im Literaturverzeichnis werden aber alle Namen aufgeführt.)

Paraphrasetext (vgl. Oelkers und Tenorth 1991, S. 14)
Hinweis auf zwei Schriften eines Autors aus einem Jahr (vgl. Mollenhauer 1988a, 1988b)
Chronologie der Beschäftigung mit einem Gegenstand (vgl. Scheuerl 1959; Flitner 1977; de Haan 1991)

Abkürzungen
Gebräuchliche Abkürzungen wie z. B., ca., u. a., usw. können verwendet werden; andere sind nur erlaubt, wenn ein übliches Akronym im Text eingeführt wurde. Beispiel: „Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) ... Das DIPF hat ...“.

Tabellen und Abbildungen
Tabellen und Abbildungen sind zum Zeitpunkt der Einreichung des Manuskripts auf gesonderten Seiten im Editorial Manager hochzuladen.
Im Manuskript ist die Stelle zu markieren, an der sie eingefügt werden sollen.
Der Textbezug auf Tabellen und Grafiken sollte so formuliert sein, dass deren Platzierung im ZfE-Seitenformat frei gewählt werden kann: „(vgl. Tab. 1)“; „Abb. 1 zeigt ...“. Abbildungen müssen in einem allgemein lesbaren Datenformat und in bestmöglicher Auflösung zur Verfügung gestellt werden.
Um die Lesbarkeit am Monitor zu gewährleisten, sind liegende Abbildungen und Tabellen im Querformat ab 2008 nicht mehr möglich.
Im Text wird beim Verweis auf Tabellen und Abbildungen mit „Tab.“ bzw. „Abb.“ abgekürzt, bei der Tabellen- bzw. Abbildungsbeschriftung wird seit 2014
ausgeschrieben und vor den Tabellen- bzw. Abbildungsnamen kein Doppelpunkt mehr gesetzt (z.B. Tabelle 4 Korrelationsmatrix der im Regressionsmodell verwendeten Variablen).

Anmerkungen
Anmerkungen sind nur als Endnoten erlaubt und nur in geringer Zahl.
Sie sollen beschränkt bleiben auf inhaltliche Erläuterungen zum Text, die unverzichtbar, also für das Verständnis des Textes notwendig sind.
Bitte verwenden Sie die automatische Endnotenverwaltung Ihres Textverarbeitungsprogramms.
Die Verwendung von Fußnoten ist nicht möglich.

Das Literaturverzeichnis im Springer-APA-Style
Im Literaturverzeichnis muss sämtliche im Text angeführte Literatur komplett zu finden sein. Bitte führen Sie nur die Literatur auf, auf die im Text auch Bezug genommen wurde. Jede Literaturangabe beginnt in einer neuen Zeile.

Die Reihung im Literaturverzeichnis orientiert sich
1. alphabetisch an den Nachnamen der referierten Verfasser bzw. Hrsg. samt ihren nachgestellten Vornamensabkürzungen (Meyer, H. L. vor Meyer, M. A.),
2. an Ko-Autoren (zuerst solche mit einem Ko-Autor, dann solche mit zwei Ko-Autoren usw.),
3. an den Jahreszahlen der von Ihnen zitierten Ausgabe (sind es mehrere Publikationen eines Verfassers: die älteren zuerst, neuere danach in chronologischer Folge).
Bei den Titelangaben im Literaturverzeichnis werden sämtliche Autoren bzw. Herausgeber genannt. Vornamen werden abgekürzt und i.d.R. nachgestellt. Sind es zwei Autoren oder Herausgeber, werden ihre Namen durch ein Komma und ein „&“ miteinander verbunden. Bei mehr als zwei Autoren- oder Herausgebernamen steht zwischen ihnen ein Komma und vor dem letzten ein Komma und ein „&“. Die Funktionsbezeichnung „(Hrsg.)“ wird nur nach dem letzten Herausgebernamen gesetzt (siehe die Beispiele weiter unten). Bei Aufsätzen aus einem Sammelwerk gilt für die Nennung der Sammelwerk-Herausgeber folgendes: Handelt es sich um nur zwei Herausgeber, so steht zwischen ihnen nur ein „&“, bei drei und mehr Herausgebern steht zwischen ihnen ein Komma und vor dem letzten ein Komma und ein „&“ (siehe die Beispiele weiter unten).
Achten Sie bei den gleich aufgeführten Beispielen auch auf die kursive Formatierung des Titels der selbständigen Quelle (Monographie, Sammelwerkstitel, Zeitschriftenname und Jahrgangsziffer) sowie darauf, dass bei Büchern auch der Verlagsname aufgenommen werden muss.

Weitere Einzelheiten erschließen Sie sich bitte aus den folgenden Beispielen:
Beispiel für einen Zeitschriftenbeitrag mit fünf Autorennamen (im Text steht: “Blanz et al. 1986”): Blanz, B., Geisel, B., Laucht, M., Esser, G., & Schmidt, M. H. (1986). Zur Rolle des Vaters in der Entwicklung von Kindern im Schulalter. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie, 14(1), 5–31.

Beispiel mit einer Autorin mit amerikanischem Doppelnamen (ohne Bindestrich): Fox Keller, E. (1986). Liebe, Macht und Erkenntnis. München: Hanser.
Beispiel mit drei Autorennamen und Auflagenbezeichnung: Watzlawick, P., Beavin, J. H., & Jackson, D. D. (1985). Menschliche Kommunikation (7. Aufl.). Bern: Huber.

Beispiel für ein Herausgeberwerk: Borrelli, M., & Ruhloff, J. (Hrsg.) (1996). Deutsche Gegenwartspädagogik (2. Aufl.). Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren.

Beispiel für einen Aufsatz aus einem Sammelwerk mit zwei Sammelwerk-Herausgebern: Altrichter, H. (2010). Schul- und Unterrichtsentwicklung durch Datenrückmeldung. In H. Altrichter & K. Maag Merki (Hrsg.), Handbuch Neue Steuerung im Schulsystem (S. 219–254). Wiesbaden: Springer VS.

Beispiel für einen Aufsatz aus einem Sammelwerk mit mehr als zwei Sammelwerkherausgebernamen: Bonsen, M., Büchter, A., & Peek, R. (2006). Datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung – Bewertungen der Lernstandserhebungen in NRW durch Lehrerinnen und Lehrer. In W. Bos, H. G. Holtappels, H. Pfeiffer, H.- G. Rolff, & R. Schulz-Zander (Hrsg.), Jahrbuch der Schulentwicklung (S. 125–148). Weinheim: Juventa.

Beispiel für einen Zeitungsartikel (bitte auch mit Seitenzahl): Hengst, H. (1984). Kindheit als Fiktion oder das Verschwinden der Flügelkleider. Die Zeit, Nr. 41 vom 5.10.1984, S. 38.

Beispiel für einen Zeitschriftenaufsatz in einer durchpaginierten Zeitschrift: Müller, K. (1996). Kontingenzen der Transformation. Berliner Journal für Soziologie, 6, 449–466.

Beispiel für einen Zeitschriftenaufsatz in einer heftweise paginierten Zeitschrift: Treml, A. K. (2006). Kann durch Erziehung die Gesellschaft verändert werden? Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik ZEP, 29(1/2), 2–10.

Beispiel für einen Aufsatz aus einem Sammelwerk mit Ausgabevermerk: Winkler, M. (2006). Erziehung. In H.-H. Krüger & W. Helsper (Hrsg.), Einführung in Grundbegriffe und Grundfragen der Erziehungswissenschaft (7. Aufl., S. 53–69). Opladen: Barbara Budrich.

Beispiel mit einer Institution als Hrsg., welche im Text abgekürzt genannt wird: KMK (2010) = Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland. (2010). Konzeption der Kultusministerkonferenz zur Nutzung der Bildungsstandards für die Unterrichtsentwicklung. Köln: Carl Link.

Beispiele für Sonderfälle:
Beispiel für Gespräch/Diskussion/Interview: Adorno, T. W. (im Gespräch mit) H. Becker (1990). Erziehung zur Entbarbarisierung. In T. W. Adorno, Erziehung zur Mündigkeit (12. Aufl., S. 120–131). Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

Beispiel für eine Rezension ohne eigenen Titel: Bude, H. (1993). (Rezension zu:) R. Bohnsack: Rekonstruktive Sozialforschung. Soziologische Revue, 16, 166 f.

Beispiel für einen Beitrag aus einem Sonderheft einer Zeitschrift: Diefenbach, H., & Nauck, B. (1997). Bildungsverhalten als „strategische Praxis“: Ein Modell zur Erklärung der Reproduktion von Humankapital in Migrantenfamilien. In L. Priesl (Hrsg.), Transnationale Migration (Soziale Welt: Sonderbd. 12, S. 277–291). Baden Baden: Nomos.

Beispiel für ein Werk mit nachrangigem Hrsg.-Vermerk: Schleiermacher, F. (1983). Pädagogische Schriften. Bd. 1: Die Vorlesungen aus dem Jahr 1826. Unt. Mitwirk. v. T. Schulze hrsg. von E. Weniger. Frankfurt a. M.: Ullstein.

Beispiel für ein Internet-Dokument: Statistisches Bundesamt Deutschland (2000). Bevölkerungsentwicklung Deutschlands bis zum Jahr 2050. Ergebnisse der 9. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung, Wiesbaden. http://www.destatis.de/download/veroe/bevoe.pdf. Zugegriffen: 20. Juni 2005.

Beispiel für einen Beitrag in Grauer Literatur: Thränhardt, D. (1999). Einwandererkulturen und soziales Kapital. Eine komparative Analyse der Zuwanderungsnationalitäten und Bundesländer. In M. Krüger-Potratz (Hrsg.), iks – interkulturelle Studien, Nr. 30 (S. 6–44). Münster: Arbeitsstelle Interkulturelle Pädagogik der Universität Münster.

Die Redaktion behält sich vor, aus Gründen der Überlänge, der gestalterischen Vereinheitlichung, der amtlichen (gemäßigten neuen) Rechtschreibung bzw. der Sprachrichtigkeit an den Texten Korrekturen vorzunehmen, die vor der Drucklegung, spätestens bei der Fahnenkorrektur mit der Autorin/dem Autor/der Autorengruppe abgestimmt werden.

Weiterführende Literaturhinweise:
Bem, D. J. (2003). Writing the empirical journal article. In J. M. Darley, M. P. Zanna, & H. L. Roediger III (Hrsg.), The complete academic: A practical guide for the beginning social scientist (2nd ed.). Washington, DC: American Psychological Association.

Deutsche Gesellschaft für Psychologie. (2007). Richtlinien zur Manuskriptgestaltung (3., überarb. und erw. Aufl.). Göttingen: Hogrefe.

Hager, W., Spies, K., & Heise, E. (2000). Versuchsdurchführung und Versuchsbericht: Ein Leitfaden (2. Aufl.). Göttingen: Hogrefe.

Maxwell, S. E., & Cole, D. A. (1995). Tips for writing (and reading) methodological articles. Psychological Bulletin, 118(2), 193–198.