Wissenschaftler in UK profitieren ab sofort von Open-Access-Abkommen zwischen Springer und Jisc

Neues Abkommen kommt der Verpflichtung für Wissenschaftler und Institutionen in UK zum Open-Access-Publizieren bei gleichzeitiger Eingrenzung des Kosten- und Verwaltungsaufwands nach

Heidelberg | New York, 22. Oktober 2015

Ab sofort können Wissenschaftler in Großbritannien ihre Artikel in über 1.600 Springer-Zeitschriften Open Access publizieren, ohne administrative oder finanzielle Barrieren. Das Springer Compact-Abkommen mit einer Laufzeit von Oktober 2015 bis Dezember 2018 verbindet in einem kombinierten Vertragsmodell den vollen Zugang zu Subskriptionszeitschriften mit der Möglichkeit, Open Access zu publizieren. Die Kosten sind über eine fixe Jahrespauschale abgedeckt.

Mit diesem innovativen Abkommen zwischen Springer und Jisc, einer gemeinnützigen Einrichtung zur Unterstützung der Beschaffung von Online-Inhalten für britische Bildungs- und Forschungseinrichtungen, können Forscher aus UK ihre Beiträge auf unkomplizierte Weise Open Access veröffentlichen und gleichzeitig sicherstellen, dass sie den Anforderungen des HEFCEs Research Excellence Framework sowie den Richtlinien von RCUK oder Charity Open Access Fund entsprechen. Zugleich profitieren Institutionen von einer Senkung der Gesamtkosten sowie des administrativen Aufwands des Open-Access-Publizierens und haben weiterhin vollen Zugang zu den 2.000 Springer-Zeitschriften.

Jisc und Springer werden die Umsetzung der Vereinbarung über die gesamte Laufzeit überwachen und evaluieren, um zu gewährleisten, dass diese Vereinbarung die Bedürfnisse akademischer Einrichtungen und die in UK geltenden Bedingungen für Open Access erfüllt.

Liam Earney, Director of Jisc Collections, sagte: „Mit diesem Abkommen wird die Anzahl an Open Access publizierten Beiträgen britischer Forscher deutlich zunehmen. Wir haben intensive Verhandlungen mit Springer und den beteiligten Institutionen geführt, um dieses weitreichende Vertragsmodell zu entwickeln, mit dem Kosten eingegrenzt und die Anforderungen der Förderer an Open Access erfüllt werden. Mit diesem Abkommen wollen wir zeigen, dass es möglich ist, ein nachhaltiges Open-Access-Publikationsmodell in Verbindung mit Zugang zu Springers Subskriptionszeitschriften zu entwerfen.“

Juliane Ritt, Executive Vice President Global Hybrid OA Initiatives bei Springer, fügte hinzu: „Die konstruktiven Verhandlungen zwischen Springer und Jisc waren von echtem Innovationsgeist geprägt und führten schließlich dazu, dass wir eine entscheidende neue Etappe beim Übergang zu Open Access gemeistert haben. Forscher aus dem Vereinigten Königreich können nun sicher sein, dass für die Finanzierung und Einhaltung der Richtlinien gesorgt ist. Sie können ihre Beiträge ab sofort in über 1.600 hochwertigen Springer-Zeitschriften veröffentlichen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Jisc machen wir einen großen Schritt in Richtung Open Access im Vereinigten Königreich.“
Chris Banks, Director of Library Services, Imperial College London, sagte: „Meinen Glückwunsch an Springer und Jisc Collections für den Abschluss dieses innovativen neuen Publikationsmodells. Das kostensparende Open-Access-Modell ist für alle Seiten vorteilhaft: Wissenschaftler, Einrichtungen und Verlage. Es bietet Akademikern die Möglichkeit, ihre Artikel einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen, ohne sich mit den lästigen Zwischenstufenaktivitäten zwischen Verleger und Bibliotheken beschäftigen zu müssen.“


Jisc (www.jisc.ac.uk) ist als eingetragene, gemeinnützige Einrichtung für die Beschaffung von Online-Inhalten für Bildungs- und Forschungseinrichtungen im Vereinigten Königreich zuständig. Der Ausschuss berät und unterstützt Einrichtungen wie Hochschulen, Weiterbildungsinstitute und Lehranstalten. Er handelt Lizenzverträge für seine öffentlichen Auftraggeber aus, was dazu beitragen soll, dass Großbritannien weltweit in der Online-Ausstattung seiner Bildungs- und Forschungseinrichtungen führend bleibt.

Springer ist Teil der Verlagsgruppe Springer Nature, ein weltweit führender Verlag für Forschungs-, Bildungs- und Fachliteratur mit einer breiten Palette an angesehenen und bekannten Marken. Die Verlagsgruppe bietet qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen. Springer Nature ist der größte Verlag für Wissenschaftsbücher, er veröffentlicht Zeitschriften mit dem höchsten Impact in der Forschungsliteratur und gilt als Vorreiter beim Verlegen von Open-Access-Publikationen. Das neue Unternehmen erzielt mit 13.000 Mitarbeitern in über 50 Ländern einen Jahresumsatz von ca. 1,5 Milliarden Euro. Springer Nature entstand 2015 durch den Zusammenschluss der Nature Publishing Group, Palgrave Macmillan, Macmillan Education und Springer Science+Business Media. Mehr dazu unter www.springernature.com. Folgen Sie @SpringerNature 

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