Was der Mensch essen darf

Ökonomischer Zwang, ökologisches Gewissen und globale Konflikte

Herausgeber: Hirschfelder, G., Ploeger, A., Rückert-John, J., Schönberger, G. (Hrsg.)

  • Ernährung zwischen ökonomischen Zwängen
  • Ökologische Verantwortung und Genuss-Beiträge aus der Kulturgeschichte
  • Ernährungs- und Sozialwissenschaften prominent besetzt
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Über dieses Buch

Die Fragen, was der Mensch (nicht) essen und wie er Lebensmittel (nicht) produzieren darf, werden angesichts der globalen Auswirkungen unseres Handelns immer wichtiger. Doch trotz einer unüberschaubaren Menge an Empfehlungen und Richtlinien klafft meist eine große Lücke zwischen den Idealvorstellungen und der Realität – also zwischen einer nicht nur gesunden, sondern auch ethisch verantwortungsvollen Ernährung und dem Alltag, in dem ökonomische Zwänge, ökologische Ziele und kulinarische Verlockungen oft nur schwer zu vereinbaren sind.

Der Sammelband befasst sich mit Aspekten von Moral, Ethik und Nachhaltigkeit in der Ernährung des 21. Jahrhunderts. Im Fokus steht das Huhn, das als globalster Lieferant fettarmen Fleisches für den weltweiten Wandel von Nahrungsproduktion und Esskultur beispielhaft ist. Neben Natur-, Sozial- und Kulturwissenschaftlern kommen Journalisten und NGO-Vertreter zu Wort. So eröffnet dieser Band neue Forschungsperspektiven einer Ernährungsethik und stellt Handlungsorientierungen für die beteiligten Akteure zur Diskussion.

Über den Autor

Prof. Dr. Gunther Hirschfelder, Prof. Dr. Angelika Ploeger, Prof. Dr. Jana Rückert-John und Dr. Gesa Schönberger als Vorstände des Internationalen Arbeitskreises für Kulturforschung des Essens

Stimmen zum Buch

“... Der Band bietet einen guten Überblick über die Problematik der ethisch-einwandfreien Ernährung (insbesondere mit Blick auf den Fleischkonsum) ...” (Detlef Briesen, in: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde, 2016)

“... Das Buch richtet sich an Wissenschaftler, Fachleute und Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sowie alle, die sich mit ethischen Fragen der Ernährung und Lebensmittelproduktion auseinandersetzen.” (in: Ländlicher Raum, Heft 4, 2015)

“... Der Band richtet sich an alle, die sich mit ethischen Fragen der Ernahrung und Lebensmittelproduktion auseinandersetzen.” (in: Rhw Praxis, Jg. 12, Heft 2, 2015)

“... Die gelungene Zusammenschau ist als orientierender Einstieg hervorragend geeignet. Insgesamt liefert das Buch viele Informationen, die systematisch und überwiegend anspruchsvoll aufbereitet sind. Derzeit gibt es wenig Vergleichbares in dieser Zusammenstellung in deutscher Sprache. Das informative und spannend zu lesende Buch ist für Wissenschaftler, Entscheidungsträger und Mittlerpersonen verschiedener Disziplinen eine Fundgrube. Es verdient, ein Bestseller zu werden.” (Prof Dr. Claus Leitzmann, in: Ernährungs-Umschau, Heft 9, 2015)


“... richtet sich an Natur-, Sozial und Kulturwissenschaftler, Fachleute und Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sowie Menschen, die sich mit ethischen Fragen der Ernährung und Lebensmittelproduktion auseinandersetzen ...” (Nicole Schmitt, in: tk Report minus achtzehn, Heft 3, 1. März 2015)

“... leicht verständlich und für alle geschreiben, die sich mit ethischen Fragen der Ernährung und Lebensmittelproduktion auseinandersetzen ... ein Fundus an informationen und damit eine gute Grundlage für die eigene weitere Auseinandersetzung der Ethik der Ernährung und Lebensmittelproduktion.” (in: VFED Verband für Ernährung und Diätetik e.v, Heft 146, 2015)

“... befasst sich mit Aspekten von Moral, Ethik und Nachhaltigkeit in der Ernährung des 21. Jahrhunderts. ... Das Buch eröffnet neue Forschungsperspektiven einer Ernährungsethik und stellt Handlungsorientierungen zur Diskussion.” (in: Allgemeines Ministerialblatt, Jg. 28, Heft 7, 31. Juli 2015)

“... bietet einen sehr guten Einstieg in die Entwicklung der Diskussion um Ernährungsethik und (Alltags)handeln aller beteiligten Akteure. ... Das Buch sollte in keiner Bibliothek fehlen, denn die Artikel bieten eine sehr gute Grundlage für die Reflexion eigenen Denkens und fordert dazu auf, die mit diesem Band vorgelegten Positionen weiter zu diskutieren, sind aber auch für die Gestaltung von Seminaren und Veranstaltungen, die sich mit ernährungsethischen Fragen auseinandersetzen sehr gut geeignet.“ (Regine Bigga, in: Haushalt in Bildung & Forschung (HiBiFo), Heft 2, 2015)


Inhaltsverzeichnis (26 Kapitel)

  • „Was der Mensch essen darf“ – Thematische Hinführung

    Hirschfelder, Prof. Dr. Gunther (et al.)

    Seiten 1-16

  • Ernährung und Wissen: Theoretische Annäherungen an eine Ethik des Essens und Trinkens

    Winterberg, Lars

    Seiten 19-33

  • „Vorsicht! Kann Spuren von Moral enthalten!“ – Begleiterscheinungen und Komplikationen moralisch infizierter Ernährungskommunikation

    Kofahl, Daniel

    Seiten 35-47

  • Darf es Fleisch sein?

    Lemke, Harald

    Seiten 49-61

  • Die kulturellen Schranken des Gewissens – Fleischkonsum zwischen Tradition, Lebensstil und Ernährungswissen

    Trummer, Dr. Manuel

    Seiten 63-79

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Bibliografische Information

Bibliographic Information
Buchtitel
Was der Mensch essen darf
Buchuntertitel
Ökonomischer Zwang, ökologisches Gewissen und globale Konflikte
Herausgeber
  • Gunther Hirschfelder
  • Angelika Ploeger
  • Jana Rückert-John
  • Gesa Schönberger
Copyright
2015
Verlag
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Copyright Inhaber
Springer Fachmedien Wiesbaden
eBook ISBN
978-3-658-01465-0
DOI
10.1007/978-3-658-01465-0
Softcover ISBN
978-3-658-01464-3
Auflage
1
Seitenzahl
XIV, 405
Anzahl der Bilder
5 schwarz-weiß Abbildungen, 9 Abbildungen in Farbe
Themen