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"Cela m'était égal"

Zu Inszenierung und Funktion von Gleichgültigkeit in der französischen Literatur des 20. Jahrhunderts

Autoren: Glosch, Kathrin

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Softcover 29,90 €
Preis für Deutschland (Brutto)
Über dieses Buch

Proust, Valéry, Giraudoux, Périer, Beckett, Guirec, Cocteau, Nourissier, Hequet, Sanders, Perec, Carrière - sie alle haben in ihren Romanen gleichgültige Protagonisten entworfen. Doch keine dieser indifferenten Figuren wurde so kontrovers diskutiert wie Albert Camus´ "L´Etranger". Dieser Fremde steht im Zentrum der Analyse, die Gleichgültigkeit als Dissoziierungsprozess zwischen Individuum und Gesellschaft in der französischen Literatur des 20. Jahrhunderts nachzeichnet. Dem Untersuchungszeitraum (1896-1994) vorangestellt sind oppositionelle Vorläuferformen von Gleichgültigkeit wie Ennui, Spleen, Mal du Siècle, Dandy und Poète maudit, die bereits im 19. Jahrhundert jene Verweigerung aufscheinen lassen, die in der Gleichgültigkeit als Absage an alle Wertemuster im 20. Jahrhundert ihren Höhepunkt findet. Mit dem Nouveau Roman wird das Thema von der Textoberfläche in die Ebene der Écriture verlagert; zur Indifferenz im Verhalten der Figuren tritt in letzter Instanz die Gleichgültigkeit des Romansujets selbst.

Über die Autor*innen

Die Autorin: Kathrin Glosch, Studium der Germanistik, Romanistik, Erziehungswissenschaften an den Universitäten Osnabrück und Angers; 1994-1999 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Romanistik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; seit 1999 Wissenschaftliche Assistentin ebenda.

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Bibliografische Information

Bibliographic Information
Buchtitel
"Cela m'était égal"
Buchuntertitel
Zu Inszenierung und Funktion von Gleichgültigkeit in der französischen Literatur des 20. Jahrhunderts
Autoren
Copyright
2001
Verlag
J.B. Metzler
Copyright Inhaber
Springer-Verlag Berlin Heidelberg
Softcover ISBN
978-3-476-45264-1
Auflage
1
Seitenzahl
VIII, 260
Themen