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Business & Management | Managementforschung

Managementforschung
Springer Gabler

Managementforschung

Herausgeber: P. Conrad; J. Koch; J. Sydow

ISSN: 2366-6129 (gedruckte Version)
ISSN: 2366-6137 (elektronische Version)

Zeitschriften Nr. 41113

Managementforschung erscheint 2018 zum letzten Mal

Einreichungen für die aktuelle und letzte Ausgabe der Managementforschung sind noch bis zum 28. Februar 2018, 23:59 MEZ möglich, ab 1. März 2018 ist das System geschlossen.

Die Zeitschrift Managementforschung (MF) wird 2018 zum letzten Mal erscheinen. Damit endet nach 28 Jahren eine publizistische wie auch wissenschaftlich sehr erfolgreiche Entwicklung. Wir, die aktuellen Herausgeber der Zeitschrift, Peter Conrad, Jochen Koch und Jörg Sydow, haben uns vor allem aus einem Grund zu diesem Schritt entschlossen. Trotz unserer großen emotionalen Verbundenheit auf der einen Seite und dem besonderen Ansehen andererseits, den sich die Zeitschrift insbesondere mit Hilfe all ihrer Autor*innen, Beirät*innen und Gutachter*innen sowie der professionellen Unterstützung durch eine Redaktion über all die Jahre konsequent aufgebaut und weiterentwickelt hat - betrachten wir die wesentlichen Aufgaben und Ziele unserer Zeitschrift heute im Kern als erfüllt.
Seit dem Gründungsjahr 1991 hat sich die Forschungs- und Publikationslandschaft im Managementbereich grundlegend verändert. Zentraler Impuls und Antrieb von Wolfgang H. Staehle, Peter Conrad und Jörg Sydow war bei Gründung der Zeitschrift, die deutschsprachige Managementforschung sowohl anschlussfähiger für den internationalen Forschungsdiskurs zu machen als auch eine paradigmatisch offene und disziplinenüberschreitende Perspektive einzuführen. In diesem Sinne wurden sowohl hohe editorische Standards etabliert als auch inhaltlich, methodisch und konzeptionell der ideenreichen Vielfalt gegenüber den tradierten Forschungsströmungen ein grundlegendes Primat eingeräumt. Dieses ganz besondere Markenzeichen einer innovativen, an gesellschaftlich relevanten Problemen wie gleichermaßen an wissenschaftlich avancierten Fragen interessierten Debattenkultur, wurde unter der langjährigen Mit-Herausgeberschaft von Georg Schreyögg maßgeblich weiterentwickelt und ist bis heute Signum und Kompass der MF geblieben. Damit hatte die Zeitschrift von Beginn an auch den Anspruch, einen konstitutiven und identitätsstiftenden Impuls für eine Managementforschung zu geben, die in einer traditionell in Funktionalbereiche differenzierten und durch die Logik der Betriebswirtschaftslehre geprägten Forschung im deutschsprachigen Raum keine hinreichende Rezeption und Resonanz erfahren konnte.
Die Managementforschung ist heute, wenn auch bei weitem kein wirklich globales, so doch ein im Grunde ausschließlich internationales Geschehen - und Kritiker*innen werden sagen: ein anglo- amerikanisches Geschäft. Man mag die heute etablierte Publikationslandschaft und das an Rankings und Impact-Faktoren orientierte Zeitschriftensystem als hegemonial verzerrt und somit als grundsätzlich problematisch ansehen. Dies ist einerseits kaum zu bestreiten. Andererseits jedoch ist es genau dieser internationale Raum, in welchem heute - anders als zur Gründung der Zeitschrift und bei aller berechtigten Kritik an diesem internationalen Publikationsraum - eben auch die Forschung über Management unserer wissenschaftlichen Community nachhaltig und nicht wenig erfolgreich stattfindet. Sollte die MF diesen Entwicklungsprozess - wenn auch nur ein wenig - mitgeprägt haben, so wäre dies freilich ein Ergebnis, für das es sich gelohnt hätte!
Es bleibt uns an dieser Stelle allen Mitstreitenden der letzten 28 Jahre ganz herzlich zu danken für all ihre Unterstützung, ihre Arbeit und ihren intellektuellen Input, ohne den die MF freilich nur eine Idee geblieben wäre. Dass diese Idee nun im Zuge ihrer Realisation ihre Verwirklichung erfahren hat, ist im Grunde dann doch ein ausgesprochen erfreuliches Ergebnis. Pfade sind ja bekanntlich nicht nur dafür da, dass man auf ihnen immer weitermarschiert, sondern auch dazu, dass man sie - möglichst zur rechten Zeit - verlässt. Dieser Zeitpunkt ist nun gekommen.
Peter Conrad, Jochen Koch und Jörg Sydow

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Für Autoren und Herausgeber

  • Zielsetzungen

    Zielsetzungen

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    Ziel der „Managementforschung“ (MF) ist es, einen Überblick über den aktuellen Stand und Ergebnisse der Forschung zu Managementproblemen zu geben; zugleich soll sie ein Diskussionsforum für neue Trends und Strömungen sein. Die MF versteht sich als eine transdiziplinäre Fachzeitschrift für avancierte Fragen und kritische Analysen der Koordination und Steuerung komplexer sozialer Systeme, insbesondere von Organisationen, ihren Mitgliedern und Teilnehmerinnen, aber auch von inter­organisationalen Netzwerken, Communities oder Crowds. Sie steht in der Tradition eines verhaltens- und sozialwissenschaftlichen Paradigmas, ist aber grundsätzlich offen für alle Theorieströmungen, die einen Beitrag zur Lösung von Managementproblemen leisten. Disziplinäre Offenheit ist Programm! Die MF richtet sich an Forschende und Studierende der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie an wissenschaftlich interessierte Praktikerinnen und Managementtrainer.

    Die MF ist am Institut für Management, dem heutigen Management-Department der Freien Universität Berlin entstanden und erscheint seit 1991 jährlich. Sie wurde zusammen mit Wolfgang H. Staehle (†) gegründet und viele Jahre von Georg Schreyögg zusammen mit Peter Conrad und Jörg Sydow heraus­gegeben. Seit 2012 (Band 22) wird die MF gemeinsam von Peter Conrad, Jochen Koch und Jörg Sydow herausgegeben.

    Alle eingereichten und zur Begutachtung angenommenen Manuskripte durchlaufen einen doppelt blinden Reviewprozess mit mindestens zwei Fachgutachterinnen bzw. Fachgutachtern. In der Regel erfolgt die Begutachtung der Beiträge aus Sicht verschiedener Disziplinen. Auf der Grundlage der Gutachten wird über die Annahme sowie über Art und Umfang einer gewünschten Überarbeitung der Manuskripte entschieden. Jeder Band der MF ist somit das Ergebnis einer engen Kooperation zwischen Autoren, Beiräten, weiteren externen Gutachtern und den Herausgebern. Akzeptiert werden ausschließlich Originalbeiträge. Eine Einreichung von Beiträgen ist seit 2016 (Band 26) nun jederzeit möglich. Zukünftig erscheint ein akzeptierter Beitrag bei Einreichung bis zum 30. Juni eines Jahres unmittelbar nach Annahme online („online first“). Sämtliche Beiträge eines Jahres werden zudem jährlich zusammengefasst publiziert.
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