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Berlin | Heidelberg | Wiesbaden | Chemnitz, 31. Oktober 2013

Neue Berufsfelder: Automobil-Produktion mit alternativem Antrieb

Experten diskutieren beim Karriere-Event careers4engineers automotive in Chemnitz, wie innovative, nachhaltige Produktionsanlagen die beruflichen Perspektiven von Ingenieuren verändern

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Mit dem i3 bietet BMW sein erstes in Großserie gefertigtes Modell mit Elektroantrieb an. Alternativ ist dabei nicht nur der Antrieb des Autos, sondern auch der Antrieb seiner Produktion. Denn künftig versorgen vier Windräder das BMW-Werk Leipzig mit Strom. Parallel zum Verkaufsstart des Elektroautos am 16. November 2013 erörtern Experten, ob das Umdenken hin zu nachhaltigen, umweltfreundlichen Produktionsmethoden in der Automobilindustrie Einzelfall oder Trend ist, und was das für die beruflichen Perspektiven von angehenden und berufserfahrenen Ingenieuren bedeuten kann. Die Podiumsdiskussion "Alternativer Antrieb für innovative Produktionsanlagen" ist Teil des Karriere-Events careers4engineers automotive von Springer Vieweg und dem neuen Kooperationspartner Netzwerk der Automobilzulieferer in Sachsen (AMZ) in der Messe Chemnitz.
"Eine aktuelle Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zeigt, dass in der industriellen Produktion mittelfristig Energieeinsparungen von 25 bis 30 Prozent möglich sind", erklärt Thomas Lampke, Professor für Oberflächentechnik und Funktionswerkstoffe an der TU Chemnitz. Der Moderator der Podiumsdiskussion forscht mit dem Spitzencluster eniPROD an einer nahezu emissionsfreien Produktion in der Automobilindustrie, die gleichzeitig den Energiebedarf reduziert und die Ressourceneffizienz erhöht. "Für Ingenieure bietet unsere Vision ganz neue Möglichkeiten im Beruf, denn die Umsetzung erfordert neue Wirkprinzipien, Bauweisen und Technologien", erklärt der Studiendekan für Automobilproduktion. Wichtige Voraussetzung für deren Entwicklung sei unter anderem die Zusammenarbeit von universitärer und industrieller Forschung und Entwicklung.
Die Bedeutung dieses professionellen Networkings bestätigt Dirk Vogel, Bereichsleiter Projekte beim AMZ der careers4engineers automotive, auch für die Arbeitgeberseite: "Für mittelständische Unternehmen gestaltet sich die Personalsuche immer schwieriger." Trotz der zunehmenden Marketingkanäle werde weiterhin über den persönlichen Kontakt eine größere Treffsicherheit bei der Akquise erreicht. "Die TU Chemnitz sowie der gesamte Raum Chemnitz bilden hervorragendes Ingenieurpersonal aus. Also liegt es nahe, mit einem kompetenten Partner hier vor Ort eine "face to face"-Kontaktmesse zu veranstalten, um gerade auch Jungingenieure wieder für die Unternehmen der Region zu begeistern." Dafür bietet die careers4egineers automotive den Ingenieuren einen Mix aus Vorträgen zu aktuellen Karrierethemen wie "Gehälter in Zeiten des gesellschaftlichen Wandels", Serviceleistungen wie den Online Reputation- oder den Lebenslauf-Check sowie Unternehmenspräsentationen, konkreten Stellenangeboten und kostenlosen Bewerbungsfotos.
Die careers4engineers automotive bringt Besucher und Aussteller bereits im zehnten Jahr an den Standorten Stuttgart, Chemnitz und Darmstadt zusammen. Das nächste Karriere-Event von Springer Vieweg findet am 06. Dezember 2013 in Darmstadt statt. Dann wird die Automotive-Region Rhein-Main-Neckar im Mittelpunkt stehen und die Frage, wie sich die angekündigten Neueinstellungen bei Opel auf die Entwicklung der lokalen Karriere-Möglichkeiten auswirken.
Im Netzwerk AMZ werden seit 13 Jahren die Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung vorwiegend in die automobile Anwendung übertragen. Zentrales Anliegen ist das Initiieren und Begleiten von Produkt- und Technologieentwicklungen zur nachhaltigen Stärkung sächsischer Unternehmen der Automobilzulieferindustrie.

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