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Springer Vieweg - Maschinenbau - Roloff Matek | Roloff Matek Maschinenelemente Journals, Academic Books & Online Media

Fragen zum Kapitel 17

Frage 17.1 

Welche Kettenbauformen gibt es und welche Kettenbauform wird bei Antrieben am häufigsten angewendet? – Lösungshinweise s. Lehrbuch Abschn. 17.1.2.

Antwort zur Frage 17.1 

Man unterscheidet folgende Kettenbauformen (häufige Anwendungen): - Gliederketten: (Rundgliederketten als Hand- und Lastketten bei Hebezeugen und in der Fördertechnik), Gelenkketten (als Last- und Förderketten) und Stahlgelenkketten (Einfach-, Zweifach- und Dreifach-Rollenketten) zum Einsatz für Kettentriebe.

Frage 17.2 

Zu nennen ist der Nachteil, der sich bei Anwendung von Ketten mit ungerader Gliederanzahl ergibt. - Lösungshinweise s. Lehrbuch Abschn. 17.1.4 und TB 17-1.

Antwort zur Frage 17.2 

Bei ungerader Gliederzahl sind gekröpfte Verbindungsglieder vorzusehen, die die Tragfähigkeit der Kette vermindern.

Frage 17.3 

Die Vor- und Nachteile der Rollenkettentriebe gegenüber den Riementrieben sind an­zugeben. - Lösungshinweise s. Lehrbuch Abschn. 16.1.1 und 17.1.1.

Antwort zur Frage 17.3 

Die Vor- und Nachteile von Rollenkettentrieben gegenüber Riementrieben sind: Kettentriebe erlauben eine formschlüssige und schlupffreie Leistungsübertragung und damit eine konstante Übersetzung. Sie sind unempfindlich gegenüber hohen Temperaturen, Feuchtigkeit und Schmutz. Es ergeben sich kleine Bauabmessungen. Gegenüber den Riementrieben sind Kettentriebe unelastisch und starr, ein genaues Fluchten der Kettenräder ist erforderlich und gekreuzte Wellen sind nicht möglich. Kettentriebe sind teurer als leistungsmäßig vergleichbare Riementriebe, evtl. auftretende Schwingungen infolge des Polygoneffekts erfordern besondere Vorkehrungen.

Frage 17.4 

Der Polygoneffekt eines Rollenkettentriebs ist zu beschreiben und seine Auswirkungen auf den Antrieb sind zu nennen. - Lösungshinweise s. Lehrbuch Abschn. 17.1.5.

Antwort zur Frage 17.4 

Da die Kette die Räder in Form eines Vielecks umschlingt, ändert sich der wirksame Raddurchmesser periodisch zwischen dmin und dmax und entsprechend auch bei konstanter Drehzahl des Kettenrads die Kettengeschwindigkeit. Diese Ungleichförmigkeit der Kettengeschwindigkeit wird als Vieleckwirkung oder auch Polygoneffekt bezeichnet.

Frage 17.5 

Die Gliederverbindung einer Rollenkette ist zu skizzieren und die Bauteile derselben zu beschreiben. - Lösungshinweise s. Lehrbuch 17.1.4 und Bild 17-4.

Antwort zur Frage 17.5 

S. Lehrbuch 17.1.4 Bild 17-4

Frage 17.6 

Welche Kräfte sind bei der Berechnung einer Rollenkette zu beachten und wann können welche Kräfte vernachlässigt werden? - Lösungshinweise s. Lehrbuch 17.3.

Antwort zur Frage 17.6 

Folgende Kräfte sind bei der Berechnung einer Rollenkette zu beachten: - Kettenzugkraft Ft: Ergibt sich als Umfangskraft aus der Leistungsberechnung. - Fliehzug Fz: Als Gegenkraft der Fliehkraft, sie ist abhängig von der Kettengeschwingkeit. Der Fliehzug vermindert die Nutzkraft der Kette und muss bei größeren Geschwindigkeiten berücksichtigt werden. - Stützzug Fs: Ist abhängig vom Gewicht des freien Kettentrums und der Anordnung der Kettenräder. Der Stützzug vermindert die Nutzkraft und muss bei größeren Kettenteilungen und längeren, nicht abgestützten Trume berücksichtigt werden.

Frage 17.7 

Welche Montagevorschriften sind bei Rollenkettentrieben zu beachten? - Lösungshinweise s. Lehrbuch Abschn. 17.2.8.

Antwort zur Frage 17.7 

Voraussetzung für die Montage ist, dass die Wellen und Kettenräder wellenparallel und schlagfrei laufen und die Ketten nicht zu straff gespannt sind. Niemals neue Ketten auf abgenutzte Kettenräder legen.

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