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Springer Spektrum - Sachbuch | Vom Neandertal in die Philharmonie - Warum der Mensch ohne Musik nicht leben kann

Vom Neandertal in die Philharmonie

Warum der Mensch ohne Musik nicht leben kann

Altenmüller, Eckart

2015, Etwa 400 S. 26 Abb., 16 Abb. in Farbe.

Hardcover
Information

Gebundene Ausgabe

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(net) Preis für USA

ISBN 978-3-8274-1681-0

kostenfreier Versand für Individualkunden

Erscheinungstermin: Oktober 4, 2015


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$39.95
  • Musik hat eine Relevanz für fast jeden Menschen
  • Was Musik bewirkt und wie sie wirkt, ist ein faszinierendes Thema
  • Altenmüller schreibt locker und vermittelt doch eine Menge Wissen
  • Aus einem Guss und aus erster Hand
  • Autor ist Neurophysiologe, Musikmediziner und Konzertmusiker - und 2013 mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen Preis als herausragender Wissenschaftler einer Universität ausgezeichnet worden  
  • Buch berührt zahlreiche Themenfelder: Musikwissenschaft, Hirnforschung, Psychologie, Akustik, Evolution, Archäologie, Medizin, Musiktherapie und Musikdidaktik
  • Begleitangebot: Musik-/Hörbeispiele

Warum haben wir Menschen Musik? Wie entfaltet Musik ihre Wirkung? Und was geht dabei in unserem Gehirn vor sich? Fördert Musik die Intelligenz? Dient sie dem Gruppenzusammenhalt? Teilt Musik Emotionen mit?

Als einzige Spezies besitzt Homo sapiens zwei lautliche Kommunikationssysteme, nämlich Sprache und Musik. Während der evolutionäre Vorteil der sprachlichen Kommunikation als Möglichkeit der Informationsübermittlung offensichtlich ist, wird bis heute kontrovers diskutiert, warum sich Musik als weiteres Kommunikationssystem erhielt oder entwickelte. Eine wesentliche Rolle scheint dabei die Verstärkung der Gruppenbindung durch Musik zu spielen. Aber Musik kann auch Glücksgefühle erzeugen und so das Leben lebenswerter machen.  

Im ersten Teil dieses Buches werden die evolutionären Grundlagen der Musikwahrnehmung und des Musizierens dargestellt. Die Vorläufer des Musizierens im Tierreich und die Rekonstruktionen des Musiklebens in der Steinzeit sind die Ausgangspunkte, um die gegenwärtige Rolle der Musik in unterschiedlichen Kulturen zu beleuchten. Die faszinierenden neuen Erkenntnisse zur Neurobiologie der Musikwahrnehmung und des Musizierens stellen die Schwerpunkte der nächsten beiden Kapitel dar. Dabei werden die Anpassungen des Zentralnervensystems an Höchstleistungen der professionellen Musiker ausführlich geschildert. Das virtuose Tasten- und Saitenspiel birgt jedoch auch Risiken in sich. Als „Musikerkrampf" wird der Verlust der feinmotorischen Fertigkeiten bei höchstbegabten Virtuosen bezeichnet, eine Erkrankung, die als Erster der junge Pianist und Komponist Robert Schumann entwickelte. Doch glücklicherweise macht Musik nur selten krank - viel wichtiger sind die bislang sicher noch gar nicht ausgeschöpften heilenden Potenziale und die große Macht der positiven Emotionen, die durch Musik ausgelöst werden.  

Mit diesen erfreulichen und zukunftsweisenden Aspekten schließt das Buch, das jeden ansprechen wird, der eine Liebe zur Musik empfindet, sei es als Musizierender oder als Hörer.  

Content Level » Popular/general

Stichwörter » Evolutionsbiologie - Gehirn - Hirnforschung - Hören - Komponisten - Musik - Musiker - Musikerdystonie - Musikpädagogik - Musiktherapie - Musikunterricht - Musikwissenschaft - Virtuosen

Verwandte Fachbereiche » Biowissenschaften - Neurowissenschaft - Sachbuch

Inhaltsverzeichnis 

Vorwort.- 1. Vom Wesen der Musik.- Was ist Musik? Machen Tiere Musik? Mögen Tiere Musik? Musik in frühen Kulturen: Wie klang es im Neandertal? Musik als soziale Kunst - zur evolutionären Bedeutung von Musik für den Menschen.- 2. Musik hören: Musik entsteht im Kopf.- Musik als zusammengesetzte akustische Gestalt. Anatomische und neurophysiologische Grundlagen der Musikwahrnehmung. Gehörbildung formt neuronale Netzwerke. Langjähriges Hörtraining formt das Gehirn. Besondere Hörfertigkeiten: das Absolute Gehör. Neurobiologie der Plastizität des Musikhörens.- 3. Musik machen.- Was Musiker können müssen: Hand- und Mundfertigkeiten. Anatomische und neurophysiologische Grundlagen der Musiker-Sensomotorik. Wie Üben: zur Neurodidaktik des Übens. Musiker-Gehirne sind besonders. Apollos Fluch: Verlust der Feinmotorik.- 4. Musik als Therapie.- Die heilende Kraft der Schamanen. Musik als Hilfe bei psychiatrischen Erkrankungen. Musikunterstütztes Training in der Rehabilitation von Bewegungsstörungen. Störungen der Musikwahrnehmung: die Amusien. Melodic Intonation Therapie bei Aphasikern.- 5. Musik als emotionale Kommunikation.- Was sind Emotionen und wie werden musikalische Emotionen verarbeitet? Welche Musik löst bei wem welche Emotionen aus? Extase und Flow: Starke Erlebnisse beim Musizieren und beim Musikhören. Zum Verhältnis von Musik und Sprache. Die Musik der Zukunft: Wohin gehen wir?- Coda.- Widmung

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