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New & Forthcoming Titles | Gender und Globalisierung

Gender und Globalisierung

Gender und Globalisierung

Reihen-Hrsg.: Bauhardt, Christine, von Braunmühl, Claudia

Geschlechterverhältnisse und Globalisierungsprozesse sind in vielfacher Weise miteinander verwoben. Die globale Restrukturierung der Ökonomie wirkt tiefgreifend – unterhöhlend, verfestigend, verschärfend – auf Geschlechterordnungen ein. Zugleich machen sich Globalisierungsakteure Geschlechterhierarchien zunutze und integrieren ungleiche Geschlechterverhältnisse in ihre Expansionsstrategien. Dabei wirkt die Kategorie Geschlecht nie allein, sondern in intersektionaler Verschränkung mit anderen Differenzkategorien, oft in spannungsreichem Widerspruch, immer in komplexen sozialen Gefügen und Pfadabhängigkeiten. Sie setzt sich ins Werk in den Kämpfen sozialer Bewegungen, insbesondere der Frauenbewegungen in aller Welt. Zugleich leiten sich aus ihren fundamentalen Anfragen an die Strukturen ökonomischer und sozialer Reproduktion sowie an die aufs engste damit verbundene Organisation politischer und kultureller Machtstrukturen Impulse für kritische Theorieentwicklung ab.
Wie in all dem Subjektivität gesucht, gelebt und erforscht wird, welche Dynamiken sich im Wechselverhältnis von Strukturen und Eigensinn entwickeln, also: die Paradoxien von Stabilisierung und Transformation von Geschlechterordnungen in globalisierten Kontexten, das soll in dieser Reihe seinen Ort finden. Im breiten Feld der Globalisierungsforschung legt sie den Fokus auf feministische Genderstudien. Das inhaltliche Spektrum ist dabei so breit gestreut wie diese selbst, während die Fokussierung auf die Gender-Perspektive die Zuspitzung und theoretische Verortung der Publikationen signalisiert. Sozialwissenschaftliche oder ökonomische Studien gehören ebenso dazu wie kulturwissenschaftlich ausgerichtete Untersuchungen.