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New & Forthcoming Titles | Organisation und Gesellschaft

Organisation und Gesellschaft

Organisation und Gesellschaft

Reihen-Hrsg.: Ortmann, Günther, Windeler, Arnold

Wie wünscht man sich Organisationsforschung?
Theoretisch reflektiert, weder in Empirie noch in Organisationslehre oder -beratung sich erschöpfend.
An avancierte Sozial- und Gesellschaftstheorie anschließend, denn Organisationen
sind in der Gesellschaft. Interessiert an Organisation als Phänomen der Moderne und an ihrer Genese im Zuge der Entstehung und Entwicklung des Kapitalismus. Organisationen als Aktionszentren der modernen Gesellschaft ernstnehmend, in denen sich die gesellschaftliche Produktion, Interaktion, Kommunikation – gelinde gesagt – überwiegend abspielt.
Mit der erforderlichen Aufmerksamkeit für das Verhältnis von Organisation und Ökonomie, lebenswichtig nicht nur, aber besonders für Unternehmungen, die seit je als das Paradigma der Organisationstheorie gelten.
Gleichwohl Fragen der Wahrnehmung, Interpretation und Kommunikation und also
der Sinnkonstitution und solche der Legitimation nicht ausblendend, wie sie in der
interpretativen resp. der Organisationskulturforschung und innerhalb des Ethik-Diskurses erörtert werden. Organisation auch als Herrschaftszusammenhang thematisierend – als moderne,
von Personen abgelöste Form der Herrschaft über Menschen und über Natur und
materielle Ressourcen.
Kritisch gegenüber den Verletzungen der Welt, die in der Form der Organisation tatsächlich oder der Möglichkeit nach impliziert sind. Verbindung haltend zu Wirtschafts-, Arbeits- und Industriesoziologie, Technik- und Wirtschaftsgeschichte, Volks- und Betriebswirtschaftslehre und womöglich die Abtrennung dieser Departments voneinander und von der Organisationsforschung revidierend.
Realitätsmächtig im Sinne von: empfindlich und aufschlussreich für die gesellschaftliche Realität und mit Neugier und Sinn für das Gewicht von Fragen, gemessen an der sozialen Praxis der Menschen.

So wünscht man sich Organisationsforschung. Die Reihe „Organisation und Gesellschaft“ ist für Arbeiten gedacht, die dazu beitragen.