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Medicine - Surgery | Xenotransplantation von Zellen, Geweben oder Organen - Wissenschaftliche Entwicklungen und ethisch-rechtliche

Xenotransplantation von Zellen, Geweben oder Organen

Wissenschaftliche Entwicklungen und ethisch-rechtliche Implikationen

Beckmann, J.P., Brem, G., Eigler, F.W., Günzburg, W., Hammer, C., Müller-Ruchholtz, W., Neumann-Held, E.M., Schreiber, H.-L.

Softcover reprint of the original 1st ed. 2000, XIX, 375 S. 28 Abb., 27 Tab.

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  • Über dieses Buch

Eine Alternative zu den etablierten Transplantationsmethoden könnte die Xenotransplantation sein, bei der von zu diesem Zweck gezüchteten,möglicherweise auch genetisch veränderten Tieren die benötigten Gewebe gewonnen werden könnten. Die vorliegende Studie ist das Arbeitsergebnis einer interdiszi- plinär zusammengesetzten Projektgruppe, die den aktuellen Stand der Xenotransplantationsmethodik und -technologie un- tersuchte und ihre Verwendung für medizinische Zwecke beur- teilte. Ausgehend von einer Analyse der Situation in der Transplantationsmedizin und einer Diskussion der Alternati- ven zur Allotransplantation werden in der vorliegenden Stu- die unter medizinischen, immunologischen, physiologischen, genetischen, virologischen, ethischen, rechtlichen und öko- nomischen Aspekten Anwendungsbedingungen und -möglichkeiten der Xenotransplantation geprüft und Handlungsempfehlungen für die weitere Entwicklung der Xenotransplantation gegeben.

Content Level » Research

Stichwörter » Ethik - Gesellschaft - Medizin - Nation - Philosophie - Recht - Technikfolgen - Umwelt - Wissenschaftsethik

Verwandte Fachbereiche » Chirurgie - Ethik - Sozialwissenschaften - Technik

Inhaltsverzeichnis 

1 Einführung/Introduction.- 1.1 Ausgangslage, Aufgaben und Zielsetzung.- 1.2 Inhaltsübersicht in Kurzfassung.- 1.3 Opening, Tasks, and Purpose.- 1.4 Summary of Contents.- 2 Möglichkeiten der Transplantationsmedizin Leidverminderung und Lebensrettung.- 2.1 Präventivmedizin.- 2.1.1 Allgemeine Maßnahmen.- 2.1.2 Spezielle medizinische Maßnahmen.- 2.1.2.1 Verbesserung der Frühdiagnose.- 2.1.2.2 Verbesserung der spezifischen Behandlung.- 2.1.2.3 Verbesserung der Immunsuppression.- 2.2 Alternativen zur Transplantation.- 2.2.1 Substitutions-Therapie.- 2.2.2 Maschinelle Substitution.- 2.3 Mögliche Zell-, Gewebs- und Organtransplantationen.- 2.4 Grundsätzliches zur Indikationsstellung.- 2.4.1 elektive Indikation.- 2.4.2 akute Indikation.- 2.4.3 Kontraindikationen.- 2.5 Die Ergebnisse der therapeutischen allogenen Zell-, Gewebe- und Organtransplantation.- 2.6 Verbesserung der Lebensqualität durch Transplantation.- 2.7 Psychologische Aspekte.- 2.8 Das Problem des Organmangels.- 2.8.1 Das ärztliche Problem.- 2.8.2 Das finanzielle Problem.- 2.9 Suche nach Abhilfe.- 2.9.1 Verbesserung der postmortalen Organspende.- 2.9.2 Lebendspende – ihre Problematik und ihre Grenzen.- 2.10 Ethisch – rechtliche Überlegungen zur Verantwortung von Staat und Gesellschaft für den Schutz des Lebens und der Gesundheit der Bürger.- 2.11 Schlussfolgerung.- 3 Neuere Alternativen: Biotechnologie.- 3.1 Grundlagen und Begriffe.- 3.2 Extrazelluläre Matrices (EZM) und Biomaterialien.- 3.3 Benutzte Zellen.- 3.3.1 Verwendung von differenzierten Zellen.- 3.3.2 Verwendung von Stammzellen aus adulten Organismen.- 3.3.3 Verwendung von embryonalen Stammzellen.- 3.4 Bioreaktoren.- 3.5 Verkapselung von Zellen.- 3.6 Komplexe bioartifizielle Systeme.- 3.7 Biologische Reaktionen gegen Fremdmaterial.- 3.8 Biologische Beurteilung bioartifizieller Konstrukte.- 3.9 Schlussfolgerung.- 4 Entwicklung der Xenotransplantation.- 4.1 Geschichte der Xenotransplantation.- 4.1.1 Zur Nierentransplantation.- 4.1.2 Zur Herztransplantation.- 4.1.3 Zur Lebertransplantation.- 4.1.4 Zur Lungentransplantation.- 4.2 Begriff der Xenotransplantation.- 4.2.1 Das tierexperimentelle Konzept der Xenotransplantation.- 4.2.2 Das therapeutische Konzept der Xenotransplantation.- 4.3 Stand der tierexperimentellen „Xenotransplantation“.- 4.3.1 Xenogene Herztransplantation im nahverwandten System.- 4.3.2 Herztransplantation zwischen Primaten.- 4.3.3 Weitere Entwicklung.- 4.4 Schlussfolgerung.- 5 Tiere als Quelle für Xenotransplantate.- 5.1 Vorzüge eines Einsatzes von Tiertransplantaten.- 5.2 Das Problem der Inanspruchnahme von Tieren zu vom Menschen gesetzten Zwecken.- 5.2.1 Biozentrismus.- 5.2.2 Pathozentrismus.- 5.2.3 Der moralische Status von Tieren.- 5.2.4 Zulässigkeit des Rückgriffs des Menschen auf Tiere bei Lebensgefahr.- 5.2.5 Tierethische Anwendung.- 5.3 Anatomische und physiologische Probleme der Xenotransplantation.- 5.3.1 Einleitung.- 5.3.2 Anatomische Unterschiede.- 5.3.3 Physiologie der Organe.- 5.3.4 Physiologische Unterschiede der Nieren.- 5.3.5 Physiologische Unterschiede der Leber.- 5.3.5.1 Komplement.- 5.3.5.2 Albumin.- 5.3.5.3 Cholesterin.- 5.3.5.4 Hormone.- 5.3.6 Physiologische Unterschiede des Blutes.- 5.3.7 Physiologische Unterschiede der Langerhans’schen Inseln.- 5.3.8 Alter und Xenotransplantat.- 5.3.8.1 Xenogene Pharmakokinetik.- 5.4 Artgerechtheit der Tieraufzucht und Tierhaltung (SPF) unter den Bedingungen der Xenotransplantation.- 5.5 Schlussfolgerung.- 6 Immunologie der Xenotransplantation.- 6.1 Grundlagen, Begriffe, Gliederungen.- 6.1.1 Prinzipielles zur biologischen Fremderkennung.- 6.1.2 Immunologie: ihre Elemente und Funktionen.- 6.1.3 Transplantation und Transplantatarten.- 6.1.4 Xenotransplantation von Zellen, Geweben oder Organen (immunologische Gliederung).- 6.2 Mechanismen immunologischer Transplantat-Abstoßungsreaktionen.- 6.2.1 Übersicht über die Reaktionen.- 6.2.2 Die hyperakute vaskuläre Abstoßung.- 6.2.3 Akute vaskuläre Abstoßung von Organtransplantaten.- 6.2.4 Akute Abstoßung von Zell-Transplantaten (ohne Gefaßanschluss).- 6.2.5 Akute T-Zell-vermittelte Abstoßung.- 6.2.6 Chronische Transplantat-Abstoßung.- 6.3 Beeinflussung der Abstoßungsreaktionen (Wege zur immunologischen Akzeptanz von Transplantaten).- 6.3.1 Übersicht über die Möglichkeiten.- 6.3.2 Maßnahmen am Transplantat.- 6.3.2.1 Änderung der Histoinkompatibilität.- 6.3.2.2 Andere genetische Modifikationen.- 6.3.2.3 Nutzung und/oder Schaffung sogenannter Immunprivilegien.- 6.3.2.4 Immunisolation.- 6.3.3 Maßnahmen am Empfänger.- 6.3.3.1 Elimination oder Hemmung von Antikörpern und/oder Komplement.- 6.3.3.2 Akkommodation.- 6.3.3.3 Immunsuppression.- 6.3.3.4 Immuntoleranz.- 6.4 Schlussfolgerung.- 7 Erstellung transgener Tiere.- 7.1 Bedeutung der Gentechnik und Klonierung für die Xenotransplantation.- 7.2 Gentechnische Grundlagen.- 7.3 Gentechnische Veränderungen und ihre Konsequenzen.- 7.4 Gentechnische Veränderung von Tieren aus ethischer Sicht.- 7.5 Erstellung transgener Schweine.- 7.6 Klonieren und Klone.- 7.7 Schlussfolgerung.- 8 Infektionsgefahren und ihre Einschätzbarkeit.- 8.1 Begriff der Xenozoonose.- 8.2 Die Virolyse – ein Hauptabwehrsystem gegen behüllte Viren, die von Nicht-Primaten stammen.- 8.3 Unterbindung der Virolyse.- 8.3.1 Beseitigung zirkulierender, natürlicher, gegen das Xenotransplantat gerichteter reaktiver Antikörper (XNAs).- 8.3.2 Komplementinhibition.- 8.3.3 Expression von Komplementregulationsproteinen.- 8.3.4 Selektive Reduktion von Komplement.- 8.3.5 Inhibition der ?-gal Modifizierung.- 8.4 Überwinden der physikalischen Barrieren gegen Virusinfektion infolge eines die Artgrenzen überschreitenden Zell-, Gewebeoder Organtransfers.- 8.5 Konsequenzen der Unterbindung der Virolyse und der Umgehung von physikalischen Barrieren.- 8.6 Persistente Viren.- 8.6.1 Retrovirale Pathogenität.- 8.6.2 Herpesvirus Pathogenität.- 8.6.3 Pathogenität des Tollwutvirus.- 8.6.4 Unbekannte und momentan unerfassbare Viren, die eine Xenozoonose auslösen könnten.- 8.7 Schweine als potentielle Organquelle.- 8.7.1 Schweineinfluenza.- 8.7.2 Schweineparamyxovirus.- 8.7.3 Japanisches Enzephalitisvirus.- 8.7.4 Vesicular Stomatitis Virus.- 8.7.5 Maul- und Klauenseuchevirus.- 8.7.6 Swine Vesicular Disease Virus.- 8.7.7 Tollwutvirus.- 8.7.8 Vaccinia Virus.- 8.7.9 Schweineparvovirus.- 8.7.10 Pseudowutvirus.- 8.7.11 Schweinepockenvirus.- 8.7.12 Porcines Enzephalomyocarditis Virus.- 8.7.13 Schweinecircovirus.- 8.7.14 Schweinehepatitisvirus.- 8.7.15 Porcine Endogene Retroviren.- 8.7.16 Andere Schweineviren.- 8.8 Übertragungsrisiko von Schweineviren auf Menschen.- 8.9 Mechanismen der Neubildung von pathogenen Viren.- 8.9.1 Rekombination.- 8.9.2 Pseudotyp-Formation.- 8.9.3 Reassortment.- 8.10 Mögliche Adaptation der Viren.- 8.10.1 Freie Bahn nach einer Runde der Replikation in menschlichen Zellen.- 8.10.2 Aufdecken neuer Eintrittspforten.- 8.10.3 Adaptation.- 8.10.4 Immunsuppression.- 8.11 Das virusfreie Schwein.- 8.12 Screening Prozeduren für zoonotische Erreger.- 8.13 Schlussfolgerung.- 9 Risikobewertung.- 9.1 Virale Risikobewertung.- 9.2 Virale Risikoabschätzung.- 9.2.1 Risikoabschätzung anhand von Tierstudien.- 9.2.2 Tumor-Risiko für den Patienten.- 9.2.3 Humorale Immunantwort kann das Patientenrisiko vermindern.- 9.2.4 Keimbahnrisiko.- 9.2.5 Gesellschaftliches Risiko.- 9.3 Der Umgang mit dem Infektionsrisiko aus philosophischer Sicht.- 9.3.1 Gefahr und Risiko.- 9.3.2 Ethik des Risikoumgangs.- 9.4 Schlussfolgerung.- 10 Anthropologische und ethische Implikationen der Xenotransplantation.- 10.1 Anthropologische Grundfragen der Xenotransplantation.- 10.1.1 Grenzen des Natürlichen’.- 10.1.2 Menschenwürde.- 10.1.3 Xenotransplantation und menschliche Identität.- 10.2 Ethische Fragen der Xenotransplantation.- 10.2.1 Prüfung der Legitimität der Ziele.- 10.2.1.1 Das Gebot der Lebensrettung und Leidverminderung.- 10.2.1.2 Ersetzung der Allotransplantation?.- 10.2.1.3 Ergänzung der Allotransplantation?.- 10.2.1.4 Übergangslösung?.- 10.2.2 Prüfung der Vertretbarkeit der Mittel.- 10.2.2.1 Heilzweck und Fremdnützigkeit.- 10.2.2.2 Zumutbarkeit und Grenzen der Belastungen infolge verstärkter Immunsuppression.- 10.2.2.3 Vertretbarkeit der Einschränkung von Grundund Persönlichkeitsrechten zum Schutze Dritter.- 10.2.3 Prüfung der Hinnehmbarkeit der Folgen.- 10.2.3.1 Xenotransplantat-Empfanger.- 10.2.3.2 Allokationsfragen im Makro- und Mikrobereich.- 10.2.3.3 Merkantile Verwertung der Xenotransplantation.- 10.3 Schlussfolgerung.- 11 Rechtlicher Regelungsrahmen der Xenotransplantation- national und international.- 11.1 Rechtlicher Regelungsrahmen. Einführung.- 11.1.2 Verfassungsrechtliche Aspekte.- 11.1.2.1 Menschliche Würde nach Artikel 1 des Grundgesetzes.- 11.1.2.2 Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit nach Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes.- 11.1.2.3 Tierschutzaspekte im Verfassungsrecht.- 11.1.3 Gesetzliche Regelungen unterhalb des Ranges der Verfassung.- 11.1.3.1 Transplantationsgesetz.- 11.1.3.2 Gentechnikgesetz.- 11.1.3.3 Tierschutzgesetz.- 11.1.3.4 Bundesseuchengesetz bzw. Infektionsschutzgesetz.- 11.1.3.5 Arzneimittelgesetz.- 11.1.4 Anwendung der Xenotransplantation in der klinischen Praxis.- 11.1.4.1 Einzelner Heilversuch und klinische Prüfung.- 11.1.4.2 Deklaration von Helsinki / Tokio.- 11.1.5 Vorschriften im europäischen Recht.- 11.1.5.1 Richtlinie zur klinischen Prüfung von Humanarzneimitteln.- 11.1.5.2 Verordnung Nr. 2309/93 des Europarates.- 11.1.5.3 Empfehlungen des Europarates und Arbeitsgruppe für Xenotransplantation.- 11.1.5.4 Zusatzprotokoll zur Bioethik-Konvention.- 11.1.6 Bisherige rechtliche Regelungen im Ausland.- 11.1.6.1 Schweiz.- 11.1.6.2 USA.- 11.1.6.3 Spanien.- 11.1.6.4 Schweden.- 11.1.6.5 Großbritannien.- 11.1.6.6 Niederlande.- 11.1.6.7 Kanada.- 11.1.6.8 Frankreich.- 11.2 Schlussfolgerung.- 12 Anwendungs- und Folgekosten der Xenotransplantation.- 12.1 Kosten für die Generierung gentechnisch veränderter Schweine.- 12.2 Haltungskosten für Schweine im konventionellen und im SPF-Bereich.- 12.3 Erwartete Kosten bei Organentnahme von transgenen Tieren.- 12.4 Transplantationskosten.- 12.5 Kosten der Nachbehandlung mit und ohne Immunsuppression.- 12.6 Kostenanalysen für den Bereich der Xenotransplantation.- 12.7 Markt für die Xenotransplantation.- 12.8 Schlussfolgerung.- 13 Grundsätze und Empfehlungen.- Personenregister.- Autorenverzeichnis.

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