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Earth Sciences & Geography - Geographical Information Systems | GIS in der Stadtentwicklung - Methodik und Fallbeispiele

GIS in der Stadtentwicklung

Methodik und Fallbeispiele

Kilchenmann, André, Schwarz-von Raumer, Hans-Georg (Hrsg.)

1999, XIX, 244 S.

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  • Über dieses Buch

Seit liber 30 Jalu'en zahlt die Entwicklung Geographischer Informationssysteme (GIS) zu den zentralen Aufgaben der raumbezogenen elektronischen Datenverar­ beitung, und seit die technologische Reife, die universelle Verfugbarkeit und die Benutzerfreundlichkeit von Computem dies erlauben, gehoren Geographische lnformationssysteme zu den wachstumsstarken Produkten der modemen Informa­ tionsindustrie. Das Produkt "GIS" ermoglicht nun die breite Nutzung von Femer­ kundungsdaten, die Optimierung der Transportlogistik, die Analyse raumlicher Strukturen, die schnelle Produktion kartographischer Visualisierungen und vieles mem. Neben der Entwicklung einer breiten Palette neuer sowie der Weiterentwick­ lung angestammter Anwendungsbereiche der raumbezogenen Datenverarbeitung bietet die GIS-Technologie die Moglichkeit, den Einsatz quantitativer Methoden in den raumbezogen arbeitenden Wissenschaften, aber auch in deren angewandter Praxis, d. h. in der raumlichen Planung, neu zu diskutieren. Diese Diskusion kon­ zentriert sich vielfach auf die methodisch-technischen Aspekte der Verknlipfung von (akademisch betriebener) mathematischer Modellbildung und GIS. Die Pla­ nungspraxis hingegen hat sich seit den 80er Jahren von der Vision quantitativer Planungsinstrumente verabschiedet, und die Rolle, die die GIS-Technologie hier libernehmen konnte ware die eines wiederbelebenden Agens fur das "mit dem Badewasser ausgeschlittete Kind". Dies wird im vorliegenden Band aber nicht diskutiert! Vielmehr sind es pragmalische Aspekte des planerischen GIS­ Gebrauchs, die zu den Beitragen dieses Bandes Anla13 gaben. Als Ralunen hierfur fungiel1e das von del' VW -Stiftung gefdrderte Kooperationsprojekt ,,Entvvicklung ,"iner Methoden- und Model/bunk jiir die landschajisokologische und soziooko- 11()lJ1ische Raumbewertung und -planung in digilalen geowissenschaftlichen 1n­ formalionssyslemen jiir Stadtregionen" zwischen dem Institut fur Geographie der Martin-Luthel'-Univel'sitat Halle-Wittenberg und dem lnstitut fur Geographie und Geookologie del' Univel'sitat Karlsruhe (TH).

Content Level » Professional/practitioner

Stichwörter » Bewertung - EDV - GIS - Geographische - Geographische Informationssysteme - Informationssysteme - Ressourcen - Räumliche Informationssysteme - Setzung - Stadtentwicklung - Stadtentwicklungsplanung - Stadtplanung - räumlich

Verwandte Fachbereiche » Environmental Science & Engineering - Geographical Information Systems - Geographie - Geowissenschaften & Geographie - Umweltanalytik und -überwachung

Inhaltsverzeichnis 

GIS in der Stadtentwicklung: Stadtgeschichte und Stadtplanung als Kontext.- 1 Vom Beginn der Stadtgeschichte zur ökologischen Stadtplanung.- 2 Nachhaltige Stadtentwicklung.- 3 GIS in der Stadtentwicklungsplanung.- Literatur.- 1: Methodik und Technik.- Vom Funktionsgebiet zum Stadtplanungsinformationssystem (SPLIS): Systematik und Methodik stadträumlicher Gliederungen am Beispiel der Stadt Halle (Saale).- 1 Einleitung.- 2 Zur Entwicklung von Informationssystemen für die hallesche Stadtplanung.- 3 Stadtplanungsinformationssysteme der Gegenwart.- 4 Resümee und Ausblick.- Literatur.- Bewertungsverfahren: Bedeutung in der raumbezogenen Planung, Methodik und GIS-Einsatz.- 1 Einleitung.- 2 Bewertungsverfahren in der raumbezogenen Planung.- 2.1 Begriff, Bedeutung und Aufgabe von Bewertungsverfahren in der raumbezogenen Planung.- 2.2 Anforderungen an formale Bewertungsverfahren.- 2.3 Problembereiche bei der Anwendung und Grenzen der Leistungsfähigkeit von Bewertungsverfahren.- 2.3.1 Zur Objektivität von Bewertungsverfahren.- 2.3.2 Zum Gebrauch von Bewertungsverfahren im Planungsprozeß.- 2.3.3 Methodisch-technische Probleme beim Aufbau und beim Einsatz von Bewertungsverfahren im Planungsprozeß.- 3 Formale mehrkriterielle Bewertung.- 3.1 Die multiattributive Nutzentheorie.- 3.2 Die „Theory of Social Choice“.- 3.3 Weitere mehrkriterielle Bewertungsmethoden.- 3.4 Methoden zur Skalierung und Gewichtung.- 3.4.1 Normierung.- 3.4.2 Skalensprünge.- 3.4.3 Gewichtung.- 3.5 Typologie der Bewertungsmethoden.- 3.6 Zur Wahl der „richtigen“ Methode.- 4 Implementation und Ausfiihrung von Bewertungsverfahren mit Geographischen Informationssystemen (GIS).- 4.1 Zum EDV- und GIS-Einsatz in der raumbezogenen Planung.- 4.1.1 Die Chronologie des EDV-Einsatzes in der raumbezogenen Planung.- 4.1.2 Die Aufgaben der EDV in der raumbezogenen Planung.- 4.2 GIS-gestützte Bewertung.- 4.2.1 Möglichkeiten und Grenzen bezüglich der Datenhaltung.- 4.2.2 Möglichkeiten und Grenzen bezüglich der Methodenimplementation.- 5 Schluß.- Literatur.- Die Beurteilung der Wohnumfeldqualität in Städten: ein formales Bewertungsverfahren.- 1 Einleitung.- 2 Zur Notwendigkeit formalisierter Wohnqualitätsanalysen.- 3 Verfahrensaufbau.- 3.1 Allgemeines Herangehen.- 3.2 Erster Schritt: Auswahl der wohnqualitätsbestimmenden Merkmalsgruppen.- 3.3 Zweiter Schritt: Auswahl der Bewertungskriterien.- 3.4 Dritter Schritt: Messung der Kriterienausprägungen.- 3.5 Vierter Schritt: Festlegen von Schwellenwerten und Bewertung der Kriterienausprägungen.- 3.6 Fünfter Schritt: Aggregation der Teilurteile zu einem Gesamtergebnis.- 4 Operationalisierung der Kriterien und Anwendung des Verfahrens.- 4.1 Allgemeine Angaben zum Untersuchungsgebiet.- 4.2 Festlegung der räumlichen Bezugsbasis (Bewertungseinheiten).- 4.3 Erhebung der Erreichbarkeit von Wohnfolgeeinrichtungen (WFE).- 4.4 Erhebung der ÖPNV-Qualität.- 4.5 Erhebung der Parkraumsituation.- 4.6 Erhebung der Erschütterungen im Wohnungsbereich.- 4.7 Erhebung der Luftqualität.- 4.8 Erhebung der Lärmbelastung.- 4.9 Erhebung der klimatischen Situation.- 4.10 Erhebung der Merkmalsgruppe Freiflächenversorgung.- 4.11 Erhebung der Merkmalsgruppe Baugebietskategorie.- 4.12 Gesamtbewertung.- 5 Zusammenfassung und Bewertung der Untersuchungsergebnisse.- 5.1 Die Situation der SW-Stadt im Spiegel des Untersuchungsverfahrens.- 5.2 Vergleich der Untersuchungsergebnisse mit geplanten Maßnahmen der Stadtverwaltung.- 5.3 Vergleich der Untersuchungsergebnisse mit Ergebnissen einer Bürgerbefragung.- 6 Zusammenfassung.- Literatur.- Anhang: Anmerkungen zur Aussagefähigkeit der KÖH-Ergebnisse..- GIS als Instrument zur Infrastrukturbewertung am Beispiel ÖPNV.- 1 Einleitung.- 2 Verkehr und Raumplanung.- 2.1 ÖPNV in Karlsruhe.- 2.2 Bewertung von Verkehrsinfrastruktureinrichtungen.- 3 Flächenanalyse und Distanzberechnung mit einem Geographischen Informationssystem (GIS).- 3.1 Quantifizierung der Einzugskreise der öffentlichen Vekehrsmittel.- 3.2 Eingrenzung der Gebiete mit Wohnnutzung.- 3.3 Berechnung der Fußweglängen mit GIS.- 3.4 Generierung von Distanzzonen um die Haltestellen.- 3.5 Berücksichtigung des „Subjektiven Zeitempfindens“.- 3.6 Differenzierung der Haltestellen.- 3.7 Gesamtbewertung.- 4 Schluß.- Literatur.- Konzept und Realisierung einer GIS-gekoppelten Modell-und Methodenbank für die raumbezogene Planung (MEMOPLAN).- 1 Zur Problemstellung im Rahmen der EDV-gestützten Raumplanung.- 2 Möglichkeiten GIS-gestützter Modell-und Methodenbankkonzepte.- 3 Zur Programmstruktur von MeMoPlan.- 4 Funktionalitäten von MEMOPLAN.- 4.1 Referenz Karte - Tabelle.- 4.2 Auswahlmethoden.- 4.3 Statistische Analysen.- 4.4 Datentransformation und mehrkriterielle Bewertungsmethoden.- 4.5 Spezielle projektbezogene Methoden.- 5 Schluß.- Literatur.- 2: Fallbeispiele.- Stadtplanung in Halle: die Planungsebene Generalplanung.- 1 Halle heute.- 2 Entwicklung der Generalplanung für die Stadt Halle.- 3 Organisation der Regional-und Stadtplanung.- 4 Stadtentwicklungsplanung.- 5 Flächennutzungsplanung seit der Wende 1989/1990.- 6 Besondere Planungsaufgaben.- Bestimmung und Bewertung potentieller Wohnbaulandflächen der Stadt Halle (Saale) mit dem Geographischen Informationssystem SPLIS.- 1 Einleitung.- 2 Wohnflächenplanung mit SPLIS.- 2.1 Voraussetzungen und Rahmenbedingungen.- 2.2 Struktur von SPLIS und Methodik.- 3 Mehrkriterielle Ermittlung des Wohnbaulandpotentials.- 3.1 Ausgangsinformationen und Ausschluß von Flächen.- 3.2 Bewertung der verbleibenden Flächen.- 3.2.1 Städtebauliche Eignung.- 3.2.2 Konflikte zu Freiraumansprüchen und Umweltbelangen.- 3.3 Ergebnisse der Bewertung.- 4 Konsequenzen für die Bauleitplanung.- 5 Zur Weiterentwicklung der Bewertungsmethode und des Stadtplanungsinformationssystems (SPLIS).- Literatur.- Die Stadtplanung in Karlsruhe aus der Sicht der Generalplanung.- 1 Zur Einführung: Karlsruhe gestern und heute.- 2 Organisation der Stadt-und Regionalplanung.- 2.1 Regionalplanung.- 2.2 Stadt-Umland-Planung.- 2.3 Stadtplanung in Karlsruhe.- 3 Stadtentwicklungsplanung zwischen Allzuständigkeit und Begriffskombinatorik.- 3.1 Anmerkungen zur „Stadtentwicklungsplanung“.- 3.2 Leitbilder: Begriffskombinatorik anstatt Inhalt ?.- 4 Generalplanung als integrativer Teil der Stadtplanung.- 4.1 Aufgaben und organisatorischer Hintergrund.- 4.2 Aktuelle Rahmenbedingungen für die Generalplanung.- 4.3 Neuer Flächennutzungsplan.- 5 Siedlungskonzept.- 5.1 Aufgabe.- 5.2 Belastungsgrenzen für den Raum Karlsruhe.- 5.3 Infrastrukturauslastung.- Literatur.- GIS-gestützte sozioökonomisch-ökologische Bewertung urbaner Siedlungs-und Freiräume am Beispiel der Stadt Karlsruhe.- 1 Einleitung.- 2 Zur aktuellen Situation der Stadtentwicklung von Karlsruhe.- 2.1 Bevölkerungsentwicklung der Stadt Karlsruhe.- 2.2 Entwicklung der Siedlungsfläche der Stadt Karlsruhe.- 2.3 Relative Flächeninanspruchnahme.- 2.4 Rahmenbedingungen der zukünftigen Siedlungsentwicklung.- 2.4.1 Verkehr und Gewerbe.- 2.4.2 Wohnbauflächen.- 3 Eine GIS-gestützte Ermittlung des Wohnbaulandpotentials der Stadt Karlsruhe.- 3.1 Erster Schritt: Definition der Flächenalternativen.- 3.2 Zweiter Schritt: Bestimmung der restriktionsfreien Flächen.- 3.3 Dritter Schritt: mehrkriterielle Bewertung der Wohnbaulandeignung.- 3.3.1 Konfliktpotential mit den Freiraumfunktionen: Kriterien und Aggregation.- 3.3.2 Bewertung der städtebaulichen Nutzungseignung.- 3.3.3 Abschließende Verknüpfung von Konfliktpotential und städtebaulicher Ungunst.- 3.4 Vierter Schritt: Bilanz der potentiellen Wohnbaulandfläche.- 4 Sozioökonomisch-ökologische Bewertung der Wohnstandortqualität in den Quartieren der Stadt Karlsruhe.- 4.1 Räumliches Bezugssystem und Bewertungsstruktur.- 4.2 Aufbau eines projektbezogenen Datenbestandes.- 4.3 Transformation und Aggregation.- 5 Schluß.- Literatur.

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