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Earth Sciences & Geography - Environmental Science & Engineering | Studium der Umweltwissenschaften

Studium der Umweltwissenschaften

Haupt-Hrsg.: Brandt, Edmund
Schaltegger, Stefan (Hrsg.)

2000, XVIII, 252 S.

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Diese Einführung in die umweltorientierten Wirtschaftswissenschaften wendet sich in erster Linie an Studierende der Umweltwissenschaften, die ihr ökologisches Wissen in ökonomische Handlungsbezüge setzen möchten. Das Lehrbuch bietet einen leichten überblicksartigen Einstieg, der volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Perspektiven mit einschließt und gleichermaßen auf politische, beratende und unternehmerische Tätigkeiten im Anschluß an das Studium vorbereitet. Ein Schwerpunkt liegt darin, auch Nichtökonomen an wirtschaftliche Zusammenhänge heran zu führen, ohne deren Grundverständnis ein erfolgreiches Agieren in der heutigen Gesellschaft an enge Grenzen stößt. Zu diesem Zweck orientiert sich der Aufbau des Buches an den institutionellen Handlungsfeldern und an den Rahmenbedingungen der Entwicklung von Unternehmen und Volkswirtschaften. Darin werden realistische Wege zu einem nachhaltigeren Wirtschaften aufgezeigt. Der Einführungsband entstand aus der Zusammenarbeit verschiedener Dozenten der Universität Lüneburg und dient dort als eine Grundlage für die fächerübergreifene Hochschulausbildung im Grundstudium.

Content Level » Lower undergraduate

Stichwörter » EMAS - Entwicklung - Politische Ökonomie - Umweltmanagement - Umweltpolitik - Umweltwissenschaften - Umweltökonomie - Ökologie

Verwandte Fachbereiche » Environmental Science & Engineering - Naturschutz & Biodiversität - Palaeontologie - Umwelt- / Agrar- / Entwicklungsökonomik

Inhaltsverzeichnis 

1 Einleitung.- I Volkswirtschaftliche Perspektiven.- 2 Umweltökonomie.- 2.1 Einführung.- 2.1.1 Was bedeutet „Umweltökonomieü?.- 2.1.2 Lohnt sich die Beschäftigung mit Umweltökonomie?.- 2.1.3 Aufbau des Folgenden.- 2.2 Mensch, Wirtschaft und natürliche Umwelt.- 2.2.1 Bedeutung wirtschaftlicher Aktivitäten.- 2.2.2 Menschliche Lebensgrundlagen.- 2.2.3 Wirtschaftliche Aktivitäten und Umwelt.- 2.2.4 Anthropogene Umweltveränderungen.- 2.2.5 Interessenkonflikte.- 2.3 Betrachtungsweisen der Umweltökonomie.- 2.3.1 Methoden und Zielvorstellungen.- 2.3.2 Richtungen der Umweltökonomie.- 2.3.3 Grundlagen der neoklassischen Umweltökonomie.- 2.3.3.1 Methodologischer Individualismus.- 2.3.3.2 Funktionen von Märkten und Preisen.- 2.3.3.3 Freie Güter und externe Effekte.- 2.4 Paretianische Umweltökonomie.- 2.4.1 Das Paretokriterium als Maxime.- 2.4.2 Suboptimalität externer Effekte.- 2.4.3 Angestrebte Internalisierung externer Effekte.- 2.4.4 Internalisierung externer Effekte durch Verhandlungen.- 2.4.5 Der Property-rights-Ansatz.- 2.4.6 Praktische Relevanz von Verhandlungslösungen.- 2.4.7 Sonstige Empfehlungen.- 2.4.8 Kritische Anmerkungen.- 2.4.9 Umweltprobleme aus erweitertem Blickwinkel.- 2.5 Praxisorientierte neoklassische Umweltökonomie.- 2.5.1 Allgemeiner Überblick.- 2.5.2 Problemstellungen.- 2.5.3 Umweltverhalten von Unternehmen.- 2.5.3.1 Produktionstechnische Grundlagen.- 2.5.3.2 Produktionsfunktion und Anpassungsmöglichkeiten.- 2.5.3.3 Aufgliederung der Probleme.- 2.5.3.4 Umweltverhalten unter Laisser-faire-Bedingungen.- 2.5.3.5 Wirkung von Auflagen.- 2.5.3.6 Wirkung von Abgaben und Zertifikaten.- 2.5.3.7 Kostenvergleich der Instrumente.- 2.5.3.8 Wirtschaftswachstum und technischer Fortschritt.- 2.5.3.9 Dynamische Wirkungen von Instrumenten.- 2.5.4 Umweltverhalten von Konsumenten.- 2.5.4.1 Ausgangsbedingungen.- 2.5.4.2 Eingeschränkte Nutzenmaximierung.- 2.5.4.3 Das Umweltdilemma.- 2.5.4.4 Wirkungen von Umweltschutzmaßnahmen.- 2.6 Ökologische Ökonomie.- 2.6.1 Einführung.- 2.6.2 Die ökologische Sichtweise.- 2.6.3 Besonderheiten einer ökologischen Wirtschaftswissenschaft.- 2.6.3.1 Ganzheitliche Betrachtung.- 2.6.3.2 Kollektivguteigenschaften der Umwelt.- 2.6.4 Tragekapazität natürlicher Systeme und Nachhaltigkeit.- 2.6.5 Hauptursachen gesellschaftlicher Umweltbelastungen.- 2.6.6 Möglichkeit einer nachhaltigen Entwicklung.- 2.7 Reviewfragen.- 3 Grundlagen der Umweltpolitik.- 3.1 Einführung.- 3.1.1 Betätigungsfeld der Umweltpolitik.- 3.1.2 Wissenschaftliche Grundlagen der Umweltpolitik.- 3.1.3 Weitere Vorgehensweise.- 3.2 Normative Grundlagen der Umweltpolitik.- 3.2.1 Problemstellungen.- 3.2.2 Neoklassischer Kostenansatz.- 3.2.3 Zielbestimmung nach Ökologie und Umweltethik.- 3.2.3.1 Das Nachhaltigkeitskonzept als Leitlinie.- 3.2.3.2 Umsetzung des Nachhaltigkeitsprinzips.- 3.2.4 Konkretisierung von Umweltzielen.- 3.2.5 Regeln für den Vollzug der Umweltpolitik.- 3.3 Abstimmung ökologischer und ökonomischer Belange.- 3.3.1 Zielkonflikte.- 3.3.2 Wohlfahrtsmaximierung mit ökologischer Nebenbedingung.- 3.3.3 Effizienzkriterium.- 3.3.4 Zusammenfassende Zielformulierung.- 3.4 Maßgebliche Wirkungszusammenhänge.- 3.5 Ansatzmöglichkeiten und Instrumente der Umweltpolitik.- 3.5.1 Förderung des Umweltbewußtseins.- 3.5.2 Ordnungspolitik.- 3.5.3 Umweltabgaben.- 3.5.4 Umweltzertifikate.- 3.6 Vergleich von Auflagen, Abgaben und Zertifikaten.- 3.6.1 Vorgehensweise.- 3.6.2 Einzel- und gesamtwirtschaftliche Allokationseffekte.- 3.6.3 Einzel- und gesamtwirtschaftliche Kosten.- 3.6.4 Zusammenfassung der statischen Betrachtungen.- 3.6.5 Dynamische Betrachtungen.- 3.6.5.1 Langfristige Zielsicherheit.- 3.6.5.2 Anreizwirkungen für Belastungsreduzierungen.- 3.6.6 Zusammenfassende Beurteilung der Instrumente.- 3.7 Abschließende Bemerkungen.- 3.8 Reviewfragen.- II Betriebswirtschaftliche Perspektiven.- 4 Einführung und normatives Umweltmanagement.- 4.1 Einführung.- 4.2 Unternehmungen als Stakeholdernetzwerke.- 4.2.1 Anliegen des normativen Umweltmanagements.- 4.2.2 Stakeholders bestimmen die ökologische Herausforderung.- 4.3 Sozio-ökonomisch rationales Management der ökologischen Herausforderung.- 4.3.1 Was kann unter sozio-ökonomisch vernünftigem Management verstanden werden?.- 4.3.2 Ökologieorientierte Werthaltungen (Öko-Legitimität).- 4.3.3 Konformität mit dem Umweltrecht (Öko-Legalität).- 4.3.4 Öko-Effektivität.- 4.3.5 Öko-Effizienz.- 4.3.6 Ökologische Interessenpolitik und Handlungsspielraum.- 4.4 Zusammenfassung.- 4.5 Reviewfragen.- 10.1007/978-3-642-57070-4_55 Normenorientiertes Umweltmanagement — EMAS als Instrument der Umweltpolitik.- 5.1 Einführung.- 5.2 Die Grundzüge von EMAS.- 5.3 Einordnung von EMAS ins deutsche Umweltrecht.- 5.4 Was bringt ein Umweltmanagementsystem dem Unternehmen?.- 5.5 Reviewfragen.- 6 Finanzmarktorientiertes Umweltmanagement.- 6.1 Umweltmanagement und finanzieller Erfolg.- 6.1.1 Gegenseitige Relevanz von Umweltmanagement und finanziellem Erfolg.- 6.1.2 Nicht jede Art von Umweltmanagement steigert den wirtschaftlichen Erfolg.- 6.2 Shareholder Value als Maßgröße zur Beurteilung der ökonomischen Wirkungen des betrieblichen Umweltmanagements.- 6.2.1 Philosophie und Konzept des Shareholder Values.- 6.2.2 Vorteile.- 6.2.3 Probleme.- 6.3 Welche Art betrieblichen Umweltmanagements steigert den Shareholder Value?.- 6.3.1 Werttreiber.- 6.3.2 Investitionen.- 6.3.2.1 Investitionen ins Anlagevermögen.- 6.3.2.2 Investitionen ins Umlaufvermögen.- 6.3.3 Operatives Management.- 6.3.4 Finanzierung.- 6.3.5 Dauer der Wertsteigerung.- 6.4 Folgerungen für das betriebliche Umweltmanagement.- 6.4.1 Folgerungen für das operative Umweltmanagement.- 6.4.2 Gesamtheitliche Beurteilung unterschiedlicher ökonomischer Wirkungen des Umweltmanagements.- 6.4.3 Grenzen eines Shareholder Value-orientierten Umweltmanagements.- 6.5 Zusammenfassung.- 6.6 Reviewfragen.- 7 Gütermarktorientiertes Umweltmanagement.- 7.1 Einführung.- 7.2 Ökologie und Marketing.- 7.2.1 Führungsanspruch des Marketings und ökologische Kritik.- 7.2.2 Veränderungsanspruch des Öko-Marketings.- 7.3 Der Prozeß des strategischen Öko-Marketings.- 7.3.1 Grundzüge des Prozesses.- 7.3.2 Marktchancen-und Marktgefahrenanalyse.- 7.3.3 Definition der Geschäftsfelder und Auswahl des Zielmarktes.- 7.3.4 Positionierung.- 7.4 Marketingpläne und Marketing-Mix.- 7.4.1 Grundzüge des Marketingplans.- 7.4.2 Leistungsprogramm.- 7.4.2.1 Was ist ein ökologisches Produkt?.- 7.4.2.2 Wirkungsbezogene Produktbewertung.- 7.4.2.3 Nachhaltiger Konsum.- 7.4.2.4 Verpackungsgestaltung.- 7.4.2.5 Leistungsprogramm und Markenpolitik.- 7.4.2.6 Produktbegleitende Dienstleistungen.- 7.4.3 Distributionspolitik.- 7.4.4 Preispolitik und Vertragsgestaltung.- 7.4.4.1 Preispolitik.- 7.4.4.2 Vertragsgestaltung.- 7.4.5 Kommunikationspolitik.- 7.4.5.1 Instrumente und Hürden.- 7.4.5.2 Transparenz und Glaubwürdigkeit.- 7.4.5.3 Argumente für den persönlichen Mehrwert.- 7.4.6 Koordination und Kontrolle der Marketingpläne.- 7.5 Grenzen des Öko-Marketings und Megamarketings.- 7.6 Reviewfragen.- 8 Interessenpolitisch orientiertes Umweltmanagement.- 8.1 Einführung.- 8.2 Ökologiebedingte Erweiterung des Stakeholderumfelds.- 8.3 Grundzüge der politisch-ökonomischen Analyse ökologieorientierten Stakeholderverhaltens.- 8.3.1 Stakeholderverhalten als politischer Prozeß.- 8.3.2 Ansatz der politisch-ökonomischen Analyse in und im Umfeld von Unternehmen.- 8.3.3 Ablauf der politisch-ökonomischen Analyse des Stakeholder-Verhaltens.- 8.3.4 Marktliche versus interessenpolitische Prozesse zwischen Stakeholdern.- 8.3.5 Gründe für das interessenpolitische Verfolgen ökologiebezogener Ansprüche.- 8.3.5.1 Ersatz fehlender Märkte und Behebung von Marktversagen.- 8.3.5.2 Veränderung der Rahmenbedingungen eines Marktes.- 8.3.5.3 Verteilung ökologischer Risiken.- 8.3.5.4 Ausgleich von Informationsasymmetrien.- 8.3.5.5 Ausgleich von Asymmetrien in der Verhandlungsmacht.- 8.3.6 Zur Attraktivität der interessenpolitischen Beeinflussung.- 8.3.7 Organisation von Stakeholdern.- 8.3.8 Relative Durchsetzungsfähigkeit von Interessen.- 8.4 Folgerungen für das Management von Ansprüchen.- 8.4.1 Notwendige Fokussierung auf die kritischen Stakeholder.- 8.4.2 Management von Stakeholderbeziehungen.- 8.5 Reviewfragen.- 9 Ausblick: Integration der ökologieorientierten Wirtschaftswissenschaften.- 9.1 Die herkömmlichen Analysefelder.- 9.2 Integrationsfelder der ökologieorientierten Wirtschaftswissenschaften.- 9.3 Ausblick.- 9.4 Reviewfragen.

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