Personalauswahl kompetent gestalten: Grundlagen und Praxis der Eignungsdiagnostik nach DIN 33430

© SpringerIntensivtraining in 6 Modulen

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erarbeiten Sie treffsichere Anforderungsprofile / Kompetenzmodelle und wählen Sie die richtigen Tests und Fragebogen aus

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führen Sie zielgerichtete und faire Interviews und gestalten Sie aussagekräftige Assessment-Center-Übungen

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beobachten und beurteilen Sie professionell und vermeiden Sie rechtlich riskante Auswahlpraktiken

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sichern und optimieren Sie die Qualität Ihrer Personalarbeit mit Hilfe der DIN 33430

Inhalte 

Gutes Personal ist der Schlüssel für gute Arbeit. Wie aber kann man die Eignung von internen und externen Kandidat(inn)en treffsicher beurteilen? Zu dieser Frage liegen seit vielen Jahrzehnten in Wissenschaft und Praxis umfassende Erkenntnisse vor. Diese Erkenntnisse wurden von einer hochrangigen Expert(inn)enkommission in Form einer DIN Norm für die Eignungsbeurteilung, der DIN 33430, publiziert. Im Jahr 2016 wurde eine aktualisierte Fassung der Norm herausgegeben, die sowohl die gewandelte Situation auf dem Arbeitsmarkt (z.B. Personalmangel, Globalisierung), als auch die veränderten Rahmenbedingungen (z.B. die Verabschiedung des Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz im Jahre 2006) und die erweiterten diagnostischen Möglichkeiten (z.B. internetgestützte Verfahrensdarbietung) und Erkenntnisse (z.B. Metastudien, internationale Qualitätsstandards zur Personalauswahl wie die ISO 10667) berücksichtigt. 

In sechs Modulen vermitteln die Trainer(innen) kompakt und lebendig wissenschaftlich fundiertes Praxis-Know-how. Der Prozess der Eignungsbeurteilung wird systematisch von A (wie Anforderungsanalyse) bis Z (wie Evaluation der Zuverlässigkeit) betrachtet.

Der modulare Charakter der Reihe bietet maximale Flexibilität. Einerseits ist jedes Modul thematisch abgeschlossen und kann einzeln gebucht werden. Andererseits beziehen sich alle sechs Module aufeinander und passen zusammen wie Puzzlestücke, die als Ganzes den aktuellen Stand von Wissenschaft und Praxis wiedergeben. Die Trainings bereiten auf die Prüfung zum Erwerb der Personenlizenz für berufsbezogene Eignungsbeurteilungen nach DIN 33430 vor. Gemeinsame Grundlage des Trainings und dieser Prüfung ist das Buch „Personalauswahl kompetent gestalten: Grundlagen und Praxis der Eignungsdiagnostik nach DIN 33430“ (Link auf Verlagsseite). Die Autor(inn)en des Buches sind Ihre Trainer(innen): Ein Team von fünf Professor(innen) verschiedener Universitäten und Hochschulen, die außergewöhnlich hohe Fachexpertise mit Praxiserfahrungen und Freude an den Trainings verbinden.

Infos zu Modul 1 und Modul 2

Modul 1: Einführung in die DIN 33430 - ein Tag

Trainer: Prof. Dr. Martin Kersting (Justus-Liebig Universität Gießen)
• Wie sichert und optimiert man die Qualität in der Personalauswahl?
• Sind DIN Normen für so etwas Einzelfallbezogenes wie die Personalauswahl sinnvoll?
• Wie kann man nachweisen, dass die eigene Personalauswahlarbeit qualitativ hochwertig ist?

Im ersten Modul werden Grundlagen einer qualitativ hochwertigen Eignungsdiagnostik erarbeitet. Der Trainer erläutert die DIN 33430 zur Personalauswahl und ordnet sie in den Kontext anderer eignungsdiagnostischer Qualitätsstandards ein. Die Teilnehmer(innen) lernen außerdem, was es mit den Lizenzen und Zertifizierungen nach DIN 33430 auf sich hat. Ein kurzer input bezieht sich auf den gesetzlich verankerten Schutz der Persönlichkeit, der dem Informationsinteresse der Arbeitgeberin/des Arbeitsgebers Grenzen setzt. 

Modul 2: Anforderungsprofil, Verhaltensbeobachtung und Verhaltensbeurteilung - zwei Tage

Trainer: Prof. Dr. Stefan Höft (Hochschule der Bundesagentur für Arbeit, Mannheim)
• Was ist ein Anforderungsprofil und im Vergleich dazu ein/ Kompetenzmodell?
• Wie kann man abstrakte Eignungsmerkmale wie „soziale Kompetenz“ greifbar machen?
• Wie können die Merkmale in verhaltensorientierten Verfahren beobachtet und beurteilt werden, und wie schützt man sich dabei am besten vor Beurteilungsfehlern?

Das zweite Modul fokussiert zwei Themen. Zunächst geht es um das Anforderungsprofil und somit um die Grundlage der gesamten Eignungsbeurteilung. Abstrakte Eignungsmerkmale wie „soziale Kompetenz“, „Engagement“ oder „Zielorientierung“ lassen sich nicht direkt beobachten, sondern müssen aus verhaltensbezogenen Indikatoren erschlossen werden – wie das funktioniert und was dabei zu beachten ist, erarbeitet der Trainer mit den Teilnehmer(inne)n. Darüber hinaus wird die Konstruktion und Durchführung von Verfahren zur Verhaltensbeobachtung und Verhaltensbeurteilung behandelt, dazu gehören z.B. Rollenspiele, Gruppendiskussionen und Präsentationsübungen. Schließlich lernen die Teilnehmer(innen) Fehlereinflüsse im Beurteilungsverlauf und mögliche Präventionsmaßnahmen kennen. 

Infos zu Modul 3 und Modul 4

Modul 3: Eignungsinterviews / direkte mündliche Befragungen - zwei Tage

Trainerin: Prof. Dr. Anja Strobel (Technische Universität Chemnitz)
• Wie gestaltet man ein Eignungsinterview?
• Wie erkennt man Selbstdarsteller(innen)?
• Welche Fragen sind rechtlich (un-)zulässig?

Modul 3 widmet sich den Eignungsinterviews. Die Teilnehmer(innen) lernen, wie solche Gespräche systematisch und strukturiert vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet werden. Dabei geht es vor allem darum, wie man das Gespräch gestalten muss, damit die abgeleiteten Diagnosen möglichst zuverlässig und gültig sind. Konkrete Techniken wie biografiebezogene und situative Fragen werden ebenso eingeübt wie eine regelgeleitete Auswertung der Interviews. Weiterhin werden Informationen zum Interviewprozess sowie zu möglichen Verzerrungen (z.B. durch Selbstdarstellung) und grundlegenden rechtlichen Rahmenbedingungen in diesem Prozess gegeben.

Modul 4: Anforderungsanalyse, Verfahren der Eignungsbeurteilung sowie rechtliche Rahmenbedingungen – zwei Tage

Trainer: Prof. Dr. Martin Kersting (Justus-Liebig Universität Gießen)
Gastdozent: Ass. Ingo Püttner, Jurist (Berufsgenossenschaft Holz und Metall)
• Wie gestaltet man eine Anforderungsanalyse?
• Welches Auswahlverfahren (AC, Fragebogen, Test) ist das „richtige“?
• Was muss ich bei der Personalauswahl tun, um den Anforderungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und weitere Gesetze (z.B. Datenschutz) gerecht zu werden?

Anforderungsanalysen sind die Voraussetzung hochwertiger Eignungsdiagnostik. „Geeignet“ ist man immer nur „für“ etwas. Das Training widmet sich den verschiedenen Möglichkeiten, Anforderungsanalysen durchzuführen und auszuwerten, benennt Eignungsmerkmale, die für alle Berufe bedeutsam sind und thematisiert wichtige Personalauswahlverfahren wie Assessment Center Übungen, Fragebogen und Leistungstests. In der Personalauswahl-Praxis sind aber nicht nur psychologische, sondern auch rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten, die sich u.a. aus den Regelungen zur Mitbestimmung, zum Datenschutz und zu Berufspflichten ergeben. Den Input zu diesen rechtlichen Aspekten gibt ein arbeitsrechtlich versierter Jurist. 

Infos zu Modul 5 und Modul 6

Modul 5: Statistisch-methodische Grundlagen der Eignungsbeurteilung - zwei Tage

Trainer: Prof. Dr. Markus Bühner (Ludwig-Maximilians-Universität München)
• Was zeichnet einen guten Fragebogen oder Test aus?
• Wie vergleicht man, ob die Ergebnisse verschiedener Kandidat(inn)en sich wirklich (statistisch bedeutsam) voneinander unterscheiden?
• Wann ist ein Fragebogen oder Test (un-)fair?

Für die Auswahl und die fachgerechte Nutzung von Personalauswahlverfahren sowie die Interpretation der Verfahrensergebnisse (einschließlich der Erstellung eines Ergebnisberichts) sind grundlegende Statistik-Kenntnisse unabdingbar notwendig. In diesem Modul werden die statistisch-methodische Grundlagen, die so genannte klassische Testtheorie sowie Item-Response-Theorien und Gütekriterien verständlich und praxisnah vermittelt.


Modul 6: Evaluation der Eignungsbeurteilung - zwei Tage 

Trainer: Prof. Dr. Lothar Schmidt-Atzert (Philipps-Universität Marburg)
• Wie evaluiert man die Qualität der Personalauswahl?
• Lohnt sich der ganze Aufwand?
• Welche Verfahren sind nachweislich gut?

Der Prüfstein für den Erfolg der Personalauswahl ist der Alltag: Die ausgewählten Mitarbeiter(innen) sollen sich im Arbeitsleben bewähren, zufrieden und gesund sein. Die Teilnehmer(innen) und der Dozent erarbeiten gemeinsam, an welchen Kriterien man diesen Erfolg festmachen und wie man den Erfolg berechnen und in Euro beziffern kann. Darüber hinaus stehen die Ergebnisse bisheriger Evaluationen auf der Agenda, die zeigen, welche Vorgehensweisen der Personalauswahl sich nachweislich besonders bewährt haben. Die Teilnehmer(innen) lernen aber auch, dass es mehr bedarf als nur guter Auswahlverfahren: Die Rahmenbedingungen (die Anzahl und Qualität der Kandidat(inn)en) müssen stimmen.

Termin | Anmeldung

Modul 1:

23.10.2017 in Heidelberg (Springer Verlagshaus)

Kursgebühr: € 575,- (inkl. MwSt.).

In der Kursgebühr enthalten sind: sämtliche Kursunterlagen, zwei hochwertige, thematisch passende Bücher aus dem Springerprogramm sowie Verpflegung während des Tages.

Modul 2

24.-25.10.2017 in Heidelberg (Springer Verlagshaus)

Kursgebühr: € 1.175,- (inkl. MwSt.)

Modul 3

Termin folgt | Heidelberg (Springer Verlagshaus)

Kursgebühr: € 1.175,- (inkl. MwSt.)

Modul 4

Termin folgt | Heidelberg (Springer Verlagshaus)

Kursgebühr: € 1.175,- (inkl. MwSt.)

Modul 5

Termin folgt | Heidelberg (Springer Verlagshaus)
Kursgebühr: € 1.175,- (inkl. MwSt.)

Modul 6
Termin folgt | Heidelberg (Springer Verlagshaus)
Kursgebühr: € 1.175,- (inkl. MwSt.)

In der Kursgebühr sind jeweils enthalten: sämtliche Kursunterlagen, zwei hochwertige, thematisch passende Bücher aus dem Springerprogramm sowie Verpflegung während des Tages.

Die weiteren Termine finden Sie in Kürze ebenfalls an dieser Stelle.

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Ihre Trainer(innen)

Prof. Dr. Markus Bühner (Ludwig-Maximilians-Universität München) (Modul 5)
Prof. Dr. Stefan Höft (Hochschule der Bundesagentur für Arbeit) (Modul 2)
Prof. Dr. Martin Kersting (Justus-Liebig Universität Gießen) (Module 1 und 4)
Prof. Dr. Lothar Schmidt-Atzert (Philipps-Universität Marburg) (Modul 6)
Prof. Dr. Anja Strobel (Technische Universität Chemnitz) (Modul 3)

Prof. Dr. Markus Bühner

Professor für … psychologische Methodenlehre und Diagnostik
An der … Ludwig-Maximilians-Universität in München
Erfahrungen: Der Diplom-Psychologe war langjähriges Mitglied des Diagnostik- und Testkuratoriums, ist Autor verschiedener Lehrbücher auf dem Gebiet der Statistik, Diagnostik und Testkonstruktion und ist darüber hinaus seit über 10 Jahren als Berater großer Konzerne tätig. Er entwickelte für diese Fragebogen, Leistungstests und Online-Tools, evaluierte zahlreiche Auswahlverfahren und beriet sie in Fragen der Eignungsbeurteilung.
Was verbinde ich mit dem Training: Ich freue mich auf ihren praktischen Input. Er dient mir als Rückkoppelung, welche Themen für die Praxis relevant sind und wie man sie mit der Forschung zusammenbringen kann. Nur durch das gemeinsame Gespräch entsteht Fortschritt.
Das ist mir wichtig bei diesem Training: Ich möchte Ihnen anschauliche Beispiele für abstrakte Inhalte vermitteln, die ihnen in der Praxis helfen die Spreu vom Weizen bezüglich der Personalauswahlverfahren zu trennen

Prof. Dr. Stefan Höft 

Professor für … Personalpsychologie und Eignungsdiagnostik
An der … Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) in Mannheim
Erfahrungen: Nach seiner Promotion an der Universität Stuttgart-Hohenheim arbeitete Stefan Höft sechs Jahre als Fachkoordinator „Verhaltensorientierte Diagnostik“ am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) und betreute dort die Assessment-Center-Verfahren im Rahmen des Auswahlprogramms für Verkehrsflugzeugführer/-innen. Seit 2007 lehrt er an der HdBA (und auch als Lehrbeauftragter an den Universitäten Mannheim und Heidelberg) zu den theoretischen und praktischen Verbindungen zwischen beruflicher Eignungsdiagnostik und beruflicher Beratung. Seit 2001 ist er Vorstandsmitglied des Arbeitskreis Assessment Center e.V. und hat in diesem Kontext unterschiedlichste Projekte zur Wissenschafts-Praxis-Synergie initiiert und begleitet.
Was verbinde ich mit dem Training: Die DIN-Seminare stellen für mich eine besondere „bringing-minds-together“-Format dar: Die Teilnehmer(-innen) bringen eigene Erfahrungen und spezifische Herausforderungen aus ihrer betrieblichen Praxis mit in das Seminar. Im gemeinsamen Diskurs reflektieren wir, inwieweit und in welcher Form das vermittelte Lehrwissen für die eigene Anwendungssituation nutzbar gemacht werden kann.
Das ist mir wichtig bei diesem Training: Die Balance schaffen zwischen der Vermittlung von Wissen für die (häufig angestrebte) Zertifizierung und der unmittelbaren Nutzenstiftung für die eigene diagnostische Arbeit.

Prof. Dr. Martin Kersting 

Professor für … Psychologische Diagnostik
An der … Justus-Liebig-Universität Gießen
Erfahrungen: Martin Kersting beschäftigt sich seit über 25 Jahren wissenschaftlich und praktisch mit Personalpsychologie. Der Diplom-Psychologe, der Mitglied des Arbeitskreises Assessment Center, der DIN Kommission sowie Vorsitzender des Diagnostik- und Testkuratoriums ist, war über 10 Jahre als Personalberater tätig. Er ist (Mit-)Autor der DIN 33430, verschiedener Tests und Fragebogen sowie von über 100 Publikationen und über 200 Vorträgen zu wirtschafts- und personalpsychologischen Themen. Im Jahr 2015 wurde Prof. Dr. Martin Kersting vom Personalmagazin zu den „führenden Köpfen des Personalwesens“ gekürt. Sowohl 2015 (Platz 2) als auch 2016 (Platz 3) wurde Martin Kersting von der Jury „UnicumBeruf“ im bundesweiten Wettbewerb zum „Professor des Jahres“ (Kategorie „Medizin/Naturwissenschaften“) gewählt.
Was verbinde ich mit diesem Training: „Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.“ (Einstein) In den DIN Trainings teilen wir unsere Erfahrungen miteinander. Vereint durch das Interesse, aus den wissenschaftlich fundierten Kenntnissen der Personalpsychologie funktionierende Lösungen für die Praxis abzuleiten, kommen Personalerinnen und Personaler aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Ich führe seit über 10 Jahren Trainings zur DIN durch und bin immer wieder begeistert von diesem intensiven und konstruktiven Austausch.
Das ist mir wichtig bei diesem Training: „Theorie bringt Licht in die Praxis; Praxis bringt Leben in die Theorie.“ Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger. In den DIN Trainings liefern wir ein umfassendes und marktneutrales Bild der eignungsdiagnostischen Möglichkeiten unter Berücksichtigung der praktischen Erfahrungen und Herausforderungen sowie den wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Prof. Dr. Anja Strobel

Professorin für … Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik
An der … Technischen Universität Chemnitz
Erfahrungen: Anja Strobel setzt sich seit vielen Jahren intensiv für eine hohe Qualität der Eignungsbeurteilung und eine enge Verzahnung von Forschung und Praxis ein, so etwa als Mitglied im Arbeitskreis Assessment Center e.V.. Dabei stellen die Aussagekraft von Eignungsinterviews und Auswahlprozessen und die Kompetenz von Interviewenden wesentliche Schwerpunkte ihrer Arbeit dar. Den Transfer praxisrelevanten Wissens treibt sie über zahlreiche Projekte mit Industriepartnern sowie als Dozentin und Referentin in verschiedenen Kontexten voran. In ihren Arbeiten und ihrer Lehrtätigkeit verbindet sie entsprechend aktuelle wissenschaftliche Befunde mit umfassender Praxiserfahrung.
Was verbinde ich mit diesem Training: Dieses Training lebt vom intensiven Austausch miteinander. Ich erlebe häufig, wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur vom Input von Trainerseite, sondern auch von den heterogenen Erfahrungen Anderer profitieren. Die Möglichkeit, die vermittelten Inhalte direkt mit Bezug zu den praktischen Erfahrungen und Erfordernissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren zu können, stellt aus meiner Sicht einen großen Vorteil dieses Trainings dar.
Das ist mir wichtig bei diesem Training: Ich möchte vermitteln, dass wissenschaftliche Fundiertheit und Praxisrelevanz sich nicht ausschließen, sondern sinnvoll verbinden lassen. Ich möchte die Teilnehmenden Vorgehensweisen erleben lassen, die aussagekräftige diagnostische Entscheidungen ermöglichen und hoffe, sie mit meiner Freude an dieser Arbeit ebenfalls überzeugen zu können.

Prof. Dr. Lothar Schmidt-Atzert

Professor für … Psychologische Diagnostik
An der … Philipps-Universität Marburg
Erfahrungen: Lothar Schmidt-Atzert hat schon über 20 Jahre lang als Universitätsprofessor Studierende in Diagnostik ausgebildet. Er ist Autor von zahlreichen wissenschaftlichen Publikation u.a. zur beruflichen Eignungsdiagnostik, ist Erstautor des Standardwerks „Psychologische Diagnostik“ (5. Aufl. 2012) und hat verschiedene Tests entwickelt und evaluiert. Als wissenschaftlicher Leiter von Projekten hat er an der Philipps-Universität Marburg Anforderungsanalysen für Studiengänge durchgeführt sowie Online-Tests entwickelt und evaluiert. Mit diesen Selbsttests können Studieninteressierte erkunden, wie gut die zu einem Studiengang passen. Ein großes Unternehmen konnte er bei der Auswahl von Auszubildenden beraten. Darüber kann er auf weitere Beratungsprojekte im Bereich Eignungsdiagnostik zurückblicken. Für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Psychologischen Diagnostik wurde er mit dem „Preis für computergestütze Diagnostik“ (2005) und dem „Alfred-Binet-Preis“ (2015) geehrt.
Was verbinde ich mit dem Training: Das Training stellt für mich eine faszinierende Gelegenheit dar, Wissenschaft und Praxis auf fruchtbare Weise zusammenzubringen: Die Teilnehmer(-innen) berichten über ihre einschlägigen Berufserfahrungen. Sie hören, wie Andere in vergleichbaren Situationen vorgehen und sie erfahren, welche nützlichen Erkenntnisse aus der Wissenschaft dazu vorliegen und auch praktisch anwendbar sind.
Das ist mir wichtig bei diesem Training: Die Teilnehmer(-innen) will ich nicht belehren, sondern sie anregen, ihr Tun zu reflektieren und sich weiterzuentwickeln. Auch scheinbar schwierige Themen möchte ich anschaulich und verständlich vermitteln.

Teilnehmer-Kreis

Fach- und Führungskräfte im Personalwesen.

Zertifizierung

Durch eine gebührenpflichtige schriftliche Prüfung kann eine Personenlizenz für die berufsbezogene Eignungsbeurteilung nach DIN 33430 erworben werden. Die Zulassung zur Lizenzprüfung ist nicht an bestimmte Ausbildungsabschlüsse gebunden, auch der vorherige Besuch von Fortbildungsveranstaltungen ist nicht vorgeschrieben. Gemeinsame Grundlage des Trainings und dieser Prüfung ist das Buch „Personalauswahl kompetent gestalten: Grundlagen und Praxis der Eignungsdiagnostik nach DIN 33430“

 Kunde wirbt Kunde

Sie waren oder sind gerade ein/eine TeilnehmerIn des Zertifikatskurses und kennen jemanden, der auch am Kurs interessiert ist?

Wir freuen uns selbstverständlich sehr, wenn Sie unseren Zertifikatskurs weiterempfehlen. Für jede erfolgreiche Vermittlung eines/einer Teilnehmer(s)/-in bedanken wir uns gerne bei Ihnen mit einem Buchgutschein oder einer Geldprämie in Höhe von 50,- €, welche Sie als Werber auswählen können!!

 

Und so funktioniert die Aktion „Kunde wirbt Kunde“:

Für Werber gilt: Nur zugelassene Teilnehmer unserer Zertifikatskurse (Stand: 8.4.2016) oder ehemalige Kursteilnehmer  können an der Aktion „Kunde wirbt Kunde“ teilnehmen. „Werber“ und neuer Kunde dürfen nicht identisch sein. Nur bei der erfolgreichen Werbung eines Neukunden wird die Prämie an den Werber vergeben.

 

Als Neukunde gilt, wer bisher noch nicht an einem unserer Zertifikatskurse  teilgenommen hat. Minderjährige sind von der Teilnahme an der Aktion ausgeschlossen.

 

Es obliegt dem Werber, den Neukunden dazu anzuhalten, dass dieser bei seiner Anmeldung zu einem der vorgenannten Zertifikatskurse den Vor- und Nachnamen des „Werbers“ und dessen aktuelle E-Mailadresse in das Anmeldeformular einträgt. Es ist nur ein „Werber“ pro Neukunde möglich, daher wird pro geworbenen Neukunden auch nur eine Prämie vergeben.  Nach Vertragsabschluss (Anmeldung des Neukunden) eingereichte Werbenachweise können leider nicht berücksichtigt werden. Maßgeblich und erforderlich für den Anspruch auf die Prämie oder den Buchgutschein ist die Nennung des vollständigen Namens des Werbers samt dessen E-Mailadresse in der Anmeldung des geworbenen Neukunden. Für die Nennung eines falschen Namens oder einer falschen E-Mail-Adresse in der Anmeldung haftet nicht Springer.

 

Der „Werber“ erhält den Buchgutschein oder die Geldprämie, wenn der Neukunde an einem Zertifikatskurs durchgängig teilgenommen hat. Geldprämie und Buchgutschein werden daher erst nach Ablauf des Kurses vergeben. Der Buchgutschein hat einen Maximalwert von 50 EURO und gilt nur für Bücher aus dem dt.-sprachigen Programm von Springer Nature. Eine Barauszahlung des gewählten Buchgutscheins ist nur bis zur ersten Bestellung eines Buches möglich. Der Buchgutschein kann nur isoliert und nicht gemeinsam mit Geldern für den Erwerb eines Buches genutzt werden. Sollte der Gutschein bzw. nicht verbrauchtes Guthaben des Gutscheins also nicht für den Erwerb eines bestimmten Buches ausreichen, so kann der Differenzbetrag nicht durch Geldleistungen jeglicher Art (z.B. Barzahlungen, Überweisungen, Paypal usw.) abgegolten werden.

 

Die „Kunde wirbt Kunde“-Aktion startet am 8.4.2016 und ist zunächst bis zum 31.12.2017 befristet. Ein Anspruch auf den Buchgutschein oder die Geldprämie entsteht nicht, wenn die ordnungsgemäße Anmeldung samt Namen des Werbers nach dem 31.12.2017 eingeht. Der Verlag behält sich das Recht vor, die Aktion – nach vorheriger Ankündigung – jederzeit aufgrund berechtigter Interessen (z.B. Missbrauch oder Manipulation der Aktion) zu beenden. Ein bis zur Beendigung wirksam entstandener Anspruch auf den Gutschein oder die Geldprämie bleibt von der Beendigung unberührt, sofern er nicht durch Verstoß gegen diese Bedingungen erworben wurde. 

 

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