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Berlin | Heidelberg | Wiesbaden | Frankfurt, 19. September 2013

Science Slam: Mit Geistesblitzen gegen Elementarteilchen

Auf der Frankfurter Buchmesse treten die beiden deutschen Meister im Science Slam Henning Beck und Boris Lemmer in einen Wettstreit um die unterhaltsamste Präsentation ihres Forschungsbereichs

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Physikalische Forschung auf der Bühne? Neurowissenschaften als Entertainment? Wer glaubt, wissenschaftliche Forschung muss vor allem kompliziert und unverständlich sein, kann sich auf der Frankfurter Buchmesse vom Gegenteil überzeugen lassen. Im Forum Wissenschaft und Fachinformation der Halle 4.2 präsentieren zwei Jungforscher am 10. Oktober 2013 ab 15:00 Uhr beim Science Slam die unterhaltsamen Seiten ihrer wissenschaftlichen Disziplinen ohne umständliche Fachbegriffe und trotzdem lehrreich. Die beiden Springer Spektrum-Autoren Boris Lemmer und Henning Beck, die Deutschen Meister im Science Slam 2011 und 2012, wetteifern um die Gunst des Publikums und beweisen wie packend, mitreißend und lustig sich Wissenschaft vermitteln lässt.
Schon die gegensätzlichen Themenbereiche des Wettkampfes versprechen Spannung: Boris Lemmer spricht über das, was die Welt im Innersten zusammenhält, über Elementarteilchen und seine Arbeit am Teilchenbeschleuniger LHC am CERN in Genf. „Teilchenphysiker graben 27 Kilometer lange Tunnel, bauen eine gigantische Maschine hinein, beschleunigen Teilchen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit und bringen sie zur Kollision. Dabei wandeln sie pure Energie in Materie um“, erklärt der Physiker. Allein um diesen Vorgang zu dokumentieren, seien speziell entwickelte Maschinen notwendig, die pro Sekunde 40 Millionen Fotos schießen. „3.000 Kollegen aus allen Ecken der Welt arbeiten gemeinsam an nur einem Experiment, und das rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche, getrieben nur von Ihrer Neugierde. Und dabei entwickeln sie ganz beiläufig Dinge wie das World Wide Web“, beschreibt Lemmer seine Faszination für die Forschung. In seinem gerade erschienenen Sachbuch „Bis(s) ins Innere des Protons“ erklärt er die Welt dieser „Supernerds“.
Der Hirnforscher Henning Beck erklärt, wie Geistesblitze im Gehirn entstehen und welche Tricks es auf Lager hat, um immer ein bisschen schlauer zu sein als ein Computer. „Der Geistesblitz ist ein schöner, bildhafter Begriff für etwas eigentlich sehr banales, nämlich die Übermittlung von elektrischen Impulsen“, stellt der Wissenschaftler fest. Was ein Nervenimpuls überhaupt ist und wie er im Gewirr von hunderttausend Kilometern von Nervenfasern sein Ziel findet, sind die zentralen Fragen seines Forschungsbereichs. Auf kurzweilige und humorvolle Art erklärt er vor Ort beim Science Slam die Vorkommnisse in unserem Gehirn.
Da die wenigen Minuten des Battles nur einen kurzen Einblick in die Welt der Atome oder des Gehirns geben können, hat er das Sachbuch „Biologie des Geistesblitzes – Speed up your mind!“ geschrieben. „Am Ende wird der Leser nicht nur verstehen, welche Prozesse in den Nerven- und Helferzellen ablaufen, sondern im günstigsten Fall erkennen, wie das Gehirn grundsätzlich arbeitet, nach welchen Regeln es Gedanken erzeugt, diese neu verknüpft und somit den „echten“, den kreativen Geistesblitz erzeugt“, so Beck.

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