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Über Springer - Presse - Pressemitteilungen | Springer Hilfsfonds e.V. vergibt Stipendien an Jugendliche aus den betroffenen Gebieten um Fukushima

Berlin | Tokio, 18. Dezember 2012

Springer Hilfsfonds e.V. vergibt Stipendien an Jugendliche aus den betroffenen Gebieten um Fukushima

Drei Schülerinnen erhalten je 15.000 Euro zur Aufnahme eines Studiums

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Springer Science+Business Media wird drei japanische Schülerinnen aus dem vom Tsunami betroffenen Distrikt Tohoku mit jeweils 15.000 Euro unterstützen. Dieses Stipendium wird ihnen ein Studium nach ihrem bevorstehenden Schulabschluss ermöglichen. Die drei Oberstufenschülerinnen konnten sich in einem offiziellen Bewerbungsverfahren erfolgreich für das Stipendium qualifizieren. Die Jury bestand aus Mitgliedern des Springer-Managements in Japan, Mitgliedern des Springer Hilfsfonds e.V und dem langjährigen Springer-Autor Prof. Jin Akiyama. Am 25. Dezember wird die offizielle Vergabe der Spendengelder aus dem Springer Hilfsfonds e.V. in den Räumen von Springer Japan bekanntgegeben.
Von August bis Oktober hatten Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, sich mit einem dreiseitigen englischsprachigen Essay zu einem wissenschaftlichen Interessensgebiet zu bewerben. Die in Tokio ansässige Niederlassung von Springer hatte die Ausschreibung organisiert und Schulen aus den vom Tsunami betroffenen Gebiet zur Teilnahme eingeladen. Die Bewerber mussten ein Motivationsschreiben zu ihrem angestrebten Studienwunsch verfassen und darüber hinaus glaubhaft nachweisen, dass sie aus einer der betroffenen Regionen kamen, ihre Wohnhäuser zerstört sind und ihre Familien zum Teil ohne Arbeit sind. Das Stipendium soll ihnen ein Studium in dem von ihnen gewählten Fach an einer Universität oder Bildungseinrichtung ermöglichen.
Die drei Schülerinnen kommen aus Soma-City bei Fukushima, Ofunato und Kamaishi, dem nördli-chen Küstenstreifen von Sanriku, in dem ganze Städte vom Tsunami ausgelöscht wurden. Zwei der Mädchen leben noch immer in Notunterkünften. Die drei Mädchen möchten später in der Zellforschung, in der Gynäkologie und Geburtshilfe sowie in der pharmazeutischen Krebsforschung arbeiten und deshalb entsprechende Studiengänge wählen.
„Wir sind über die Vergabe der Stipendien sehr glücklich“, so die stellvertretende Vorsitzende des Springer Hilfsfonds, Ilse Wittig. „Unser Wunsch ist es, nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Heimatländern unserer Kolleginnen und Kollegen aktiv zu sein.“
Der Springer Science+Business Media - Hilfsfonds e.V. bietet hilfsbedürftigen Menschen in Not Unterstützung mittels finanzieller Zuwendungen. Es kann sich hierbei sowohl um Mitarbeiter der Fachverlagsgruppe und deren Angehörige als auch um Dritte handeln. Voraussetzung ist, dass die Personen unverschuldet oder aus besonderen Gründen in eine Notlage geraten sind und diese Notlage weder mit eigenen bzw. fremden Mitteln bewältigen können, noch das soziale Netz diese Personen trägt oder ausreichend trägt.
Springer Japan gehört zur Verlagsgruppe Springer Science+Business Media. Das Verlagshaus in Japan ging aus der Zusammenführung des 1983 gegründeten Springer-Verlags in Tokio und dem Eastern Book Service (EBS) hervor. Koji Yamashita, President and Managing Director, führt in dem in Tokio ansässigen Verlagshaus etwa 100 Mitarbeiter.
Springer Science+Business Media (www.springer.com) ist ein international führender Wissen-schaftsverlag für hochwertige Inhalte in innovativen Informationsprodukten und Dienstleistungen. Hauptzielgruppe sind Forscher in Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten ebenso wie in Forschungsabteilungen von Unternehmen. Die Verlagsgruppe ist außerdem ein renommierter Anbieter von Fachpublikationen in Europa, insbesondere im deutschsprachigen Raum und den Niederlanden. Diese werden genutzt von Ärzten sowie Fachleuten aus dem Gesundheitswesen und Experten der Automobil- und Transportbranche. Springer bringt etwa 2.000 Zeitschriften und mehr als 7.000 neue Bücher im Jahr heraus. Ebenso erscheint im Verlag die weltweit größte eBook-Collection im Bereich Science, Technology, Medicine und das umfangreichste Portfolio an Open Access-Zeitschriften. Springer hat international mehr als 7.000 Mitarbeiter und erzielte 2011 einen Jahresumsatz von ca. 875 Millionen Euro.

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