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Über Springer - Presse - Pressemitteilungen | Die unerklärliche Müdigkeit

Berlin | Heidelberg | Wiesbaden, 12. Dezember 2013

Die unerklärliche Müdigkeit

Welche Ursachen die große Erschöpfung haben kann und wie wir wieder zu Kräften kommen können | Springer Spektrum-Autor kombiniert verschiedene Behandlungsverfahren gegen Burnout in einem neuen Stufenkonzept

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Laut dem Stressreport Deutschland 2012 verursachten allein in Deutschland psychische Störungen mehr als 53 Millionen Krankheitstage. Diese Störungen können vielerlei Symptome beinhalten: Manche Menschen klagen über Müdigkeit und Erschöpfung, andere über andauernde Rückenschmerzen oder Schlafstörungen. Mit einem ganzheitlichen Ansatz will Professor Peter Keel jetzt unter Berücksichtigung von Stresskonzept, Bindungsforschung und charakteristischen Verhaltensmerkmalen von Patienten Abhilfe schaffen. In seinem eben bei Springer Spektrum erschienenen Sachbuch „Die unerklärliche Müdigkeit“ beschreibt er anhand zahlreicher Fallbeispiele die Krankheitsursachen und gibt Hilfestellung für wirksame Therapiemöglichkeiten sowie notwendige Verhaltensänderungen.
Symptome ohne Befund sind in unserer modernen Gesellschaft ein weit verbreitetes Problem. „Die vergebliche Suche nach einer fassbaren Ursache ist sehr zermürbend, sowohl für den Betroffenen als auch für die Angehörigen und Therapeuten“ weiß Keel. Um den Patienten helfen zu können, gelte es, unbewusste oder unlösbare Belastungssituationen und Konflikte ausfindig zu machen, so der Wissenschaftler und Psychotherapeut. Erst dann könnten gemeinsam hilfreiche Verhaltensänderungen und wirksame Therapien entwickelt werden. Wichtig sei dabei ein ganzheitlicher Ansatz. Der Facharzt wendet deshalb ein Stufenkonzept an, das Elemente verschiedener psychotherapeutischer Verfahren und eventuell medikamentöser Einstellung sowie Entspannungstechniken mit aktuellen Forschungserkenntnissen und neuen Behandlungsansätzen verbindet. Ziel sei es, dass die Patienten durch die umfassende Behandlung lernen, besser mit den Beschwerden leben zu können. Dazu müssen sie krankmachende Verhaltensmuster erkennen und ablegen und sich von der Last der Vergangenheit befreien. Nur so gelingt es, die quälenden Symptome zu lindern.
Das Müdigkeitssyndrom, auch bekannt (bei uns aber umstritten) als Chronic-Fatigue-Syndrom und eng verwandt mit dem Burnoutsyndrom, wurde bereits 1870 beschrieben. Neu ist die zunehmende Häufigkeit und Dramatik dieser Leiden (bis hin zum Suizid), das auch anhaltenden Schmerzkrankheiten und depressiven Störungen ähnelt. Unter den Auswirkungen leiden nicht nur die Betroffenen, sondern auch Arbeitgeber und Versicherungen. Es ist nach Ansicht vieler Experten ein gesamtgesellschaftliches Problem. Allein in der Bundesrepublik verursachten psychische Störungen, zu denen auch die psychsomatischen (somatoformen) Krankheitsbilder zählen, im vergangenen Jahr Kosten von mehreren Milliarden Euro, die die Krankenkassen, Rentenversicherungen und Unternehmen belasten. Entsprechend gehört Stress nach Einschätzung der Weltgesundheitsbehörde WHO zu den größten Gefahren des 21. Jahrhunderts. Mit seinem neuen Sachbuch gibt Peter Keel Patienten und Therapeuten einen Leitfaden an die Hand, um den Teufelskreis der chronischen Überlastung zu durchbrechen und das Phänomen „Erschöpfung“ einzudämmen.
Peter Keel hat als Facharzt und Titularprofessor für Psychiatrie und Psychotherapie selbst jahrzehntelange Erfahrung auf diesem Gebiet. Einer seiner Schwerpunkte in der Lehre und Forschung sowie der eigenen Therapietätigkeit sind chronische Rückenschmerzen und das Fibromyalgiesyndrom. Mit Müdigkeit und Erschöpfung einhergehende Krankheitsbilder wie z. B. Burnout gehören ebenso zum Spektrum seiner langjährigen Tätigkeit und reichen Erfahrung, die er als Leitender Arzt der Psychiatrischen Universitätspoliklinik und später als Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik am Bethesda-Spital Basel gesammelt hat. Inzwischen ist er im Teilruhestand und vor allem beratend tätig.

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