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Berlin | Heidelberg | Wiesbaden, 23. Oktober 2013

Liebe lässt sich lernen

Paarpsychologe Jörg Berger zeigt Wege zu einer tragfähigen Partnerschaft und diskutiert die Frage, ob es trotz Liebe guten Sex geben kann

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Umfragen haben ergeben, dass auch heute noch Paarbeziehungen als größte Quelle von Glück bewertet werden. Die meisten Menschen wünschen sich dauerhafte Liebe. Dass glückliche Paarbeziehungen nach der Phase der ersten Verliebtheit in erster Linie auf konstruktiven Einstellungen, Verhaltensweisen und Problemlösungen beruhen, zeigt Paartherapeut Jörg Berger in seinem eben bei Springer Spektrum erschienenen Sachbuch „Liebe lässt sich lernen“ und liefert eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine glückliche und erfüllte Beziehung.
„In der Regel haben wir sehr romantische und verklärte Vorstellungen von Liebe, forciert durch Berichte in den Medien“, so Berger. „In der Realität jedoch sind Partnerschaften zeitweise massivem Druck durch beruflichen Stress oder Belastungen durch die Herkunftsfamilien der Partner ausgesetzt. Stress wirkt sich zwangsläufig negativ auf die Beziehung aus und wird häufig zum Lustkiller“. Um das Trennungsrisiko gering zu halten, rät der Therapeut betroffenen Paaren, sich mit den eigenen Bedürfnissen und denen des Partners auseinanderzusetzen und gemeinsam zu erarbeiten, wo Kompromisse für beide möglich sind. Er gibt den Paaren Werkzeuge an die Hand, mit denen sie die Probleme lösen können, die in jeder Partnerschaft entstehen: „In Gesprächen mit Betroffenen identifizieren wir gemeinsam so frühzeitig wie möglich potenzielle Krisenherde in einer Beziehung und arbeiten intensiv an deren Beseitigung. Entscheidend ist die Flexibilität, mit der sich Paare zwischen Verständnis und Widerspruch bewegen können. Wer sowohl Einfühlungsstrategien als auch Selbstbehauptungsstrategien einsetzt, kann Konflikte lösen“, erklärt Berger seinen Ansatz. Auch in unserer heutigen schnelllebigen Zeit sei es möglich, eine dauerhafte, auf allen Ebenen glückliche Paarbeziehung aufrecht zu erhalten.
In seinem Sachbuch verknüpft der Autor dabei Theorie und Praxis so eng wie möglich und spannt den Bogen von der Grundlagenforschung bis hin zur konkreten Anwendung. Damit liefert er einen umfassenden Überblick über den Stand der derzeitigen paarpsychologischen Forschung und veranschaulicht ihn mit zahlreichen Fallbeispielen. Anhand von Handlungsanleitungen für Krisenzeiten zeigt der Autor wie es gelingen kann, aus dem ehemaligen Schlachtfeld ein Spielfeld zu machen, wo wieder Bewegung, Berührung und somit ein Miteinander möglich wird.
Die Praxistipps leitet der Autor dabei von einem zentralen paarpsychologischen Befund ab: „Glückliche Paare tun etwas für ihre Beziehung. Ebenso wenig wie sich ein Traum vom beruflichen Erfolg ohne Fleiß verwirklicht, kann sich der Traum von dauerhafter Liebe ohne Investitionen erfüllen.“ Um welche Investitionen es dabei geht, zeigt Berger anhand der Paarpsychologie der Kommunikation, der Gefühle, der Bindung, das Gebens und Nehmens, der Intimität und Lebensgestaltung. „Der verbreitete Wunsch nach dauerhafter Liebe muss nicht der Realität hoher Trennungsraten weichen. Die Paarforschung hat Paare identifiziert, deren Liebe gelingt. Von ihnen können wir lernen“, folgert der Autor.
Hierfür müssen bestehende Beziehungsmuster unterbrochen und eine positive Atmosphäre geschaffen werden. „In einer Beziehung starten wir niemals bei null, sondern sind durch frühere Partnerschaften und Bindungen, auch erotischer Natur, geprägt“, erläutert Berger. „Im Idealfall lässt eine Paarbeziehung so viel Raum, dass sich eine gemeinsame Lebensweise und ein gemeinsamer sexueller Stil entfalten kann – zumindest soweit er sich mit den Vorlieben des Partners verträgt – damit auf allen Ebenen eine erfüllte Paarbeziehung möglich ist“.
Jörg Berger ist Diplom-Psychologe, Paartherapeut und Psychologischer Psychotherapeut, Sachbuchautor und freies Redaktionsmitglied der Zeitschrift Family. Nach längerer klinischer Tätigkeit arbeitet er heute in eigener Praxis und lebt mit seiner Familie in Heidelberg.

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