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Heidelberg / Lysaker (Oslo), 14. Dezember 2011

CSE Prize 2011 für herausragende Arbeit in Computational Science und Engineering verliehen

Springer verleiht Forschungspreis an Laura Alisic, Carsten Burstedde und Georg Stadler für ihren besonderen Beitrag zur Simulation von Plattentektonik

CSE Prize
Der Computational Science and Engineering (CSE) Prize 2011 von Springer geht an Laura Alisic, Carsten Burstedde und Georg Stadler für ihre herausragende Leitung auf dem Gebiet der Simulation der Erdmantelkonvektion und den dabei entstehenden Plattenbewegungen. Der CSE Prize ist mit 10.000 US-Dollar dotiert und wird zum zweiten Mal verliehen. Der Preis wurde den Wissenschaftlern von der norwegischen Forschungsministerin Tora Aasland am 14. Dezember 2011 auf der Konferenz Challenges in Computing im Simula Research Laboratory in Lysaker, Norwegen, überreicht.
Die Erdmantelkonvektion ist die treibende Kraft der thermischen und geologischen Entwicklung der Erde. Strömungen im Erdmantel sind die Antriebsenergie für die Plattentektonik und die Kontinentaldrift, die wiederum für Erdbeben, Vulkanausbrüche, Gebirgsbildungsprozesse und langfristige Meeresspiegelveränderungen verantwortlich sind. Ungeachtet der zentralen Rolle der Mantelkonvektion beim Verständnis der Erde, weist das aktuelle Wissen darüber große Lücken erster Ordnung auf.
Dr. Martin Peters, Executive Editor von Mathematics and Computational Science and Engineering bei Springer, sagt dazu: „In den rechnergestützten Geowissenschaften ist die Simulation der Erdmantelkonvektion und den dabei entstehenden Plattenbewegungen eines der großen Probleme. Die Arbeit der Preisträger bedeutet einen enormen Fortschritt für das geologische Verständnis der Erde. Das Team hat die Verleihung des CSE Prize 2011 von Springer mehr als verdient. Darüber hinaus ist ihre Arbeit ein herausragendes Beispiel für den zunehmenden Einsatz von CSE in den Geowissenschaften.“
Laura Alisic ist Wissenschaftlerin am Seismological Laboratory in der Abteilung Geological and Planetary Sciences des California Institute of Technology in Pasadena, USA. Carsten Burstedde war bis vor kurzem wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institute for Computational Engineering and Sciences an der University of Texas in Austin, USA. Vor zwei Monaten trat er eine Professur für Scientific Computing am Institute for Numerical Simulation an der Universität Bonn an. Georg Stadler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Center for Computational Geosciences and Optimization am Institute for Computational Engineering and Sciences an der University of Texas in Austin, USA.
Der CSE Prize unterstreicht die Bedeutung des interdisziplinären, teamorientierten Forschens im Bereich Computational Science und Engineering. Seit seiner Gründung im Jahr 2009 wird der Preis alle zwei Jahre an Wissenschaftlerteams aus mindestens zwei unterschiedlichen Fachbereichen vergeben. Die Preisträger dürfen nicht älter als 40 Jahre alt sein. Die Preisjury besteht aus den Herausgebern der Springer-Buchreihe Lecture Notes in Computational Science and Engineering.
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Foto zeigt Minister Tora Aasland und Preisträger Carsten Burstedde

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