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Über Springer - Presse - Pressemitteilungen | Springer gibt Studenten und Dozenten in Haiti kostenfreien Zugang zu seiner Online-Plattform SpringerLink

New York / Heidelberg, 29. September 2011

Springer gibt Studenten und Dozenten in Haiti kostenfreien Zugang zu seiner Online-Plattform SpringerLink

Bibliothèques sans Frontières baut mit Unterstützung internationaler Verlage eine Online-Bibliothek auf

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Im Zuge einer Wiederaufbauhilfe für Haiti nach dem schweren Erdbeben von 2010 stellt Springer Science+Business Media 15.000 Studenten und Wissenschaftlern in dem verwüsteten Land die elektronischen Inhalte auf seiner Plattform SpringerLink kostenlos zur Verfügung. Sie erhalten dadurch Online-Zugang zu Wissenschaftsartikeln aus etwa 2.000 Peer-Review-Journals sowie zu den neuesten Forschungsergebnissen aus der Buchreihe Lecture Notes in Computer Science und Lecture Notes in Mathematics. Die Online-Ausgaben reichen zurück bis ins Jahr 1997.
Die Online-Bibliothek ist ein Gemeinschaftsprojekt von Bibliothèques sans Frontiers (BSF) und der State University of Haiti. Insgesamt unterstützen 23 internationale Verlage dieses Projekt, das dafür sorgen soll, dass die Nutzer in Haiti einfach und schnell auf die digitalen Informationsquellen zugreifen können.
Ziel dieser innovativen Projektinitiative ist es, den neun der insgesamt elf vom Erdbeben zerstörten Universitätsbibliotheken eine effiziente und rasche Hilfe zu geben. Die Studenten und Wissenschaftler können durch die digitale Anbindung umfassende Inhalte zu den neuesten Forschungsergebnissen aus den Naturwissenschaften, Technik, Medizin, Informationstechnologie und Computerwissenschaften, Geisteswissenschaften sowie Verhaltens- und Sozialwissenschaften haben.
Derzeit ist der Zugang zu den Inhalten von SpringerLink als Hilfe zur Selbsthilfe für alle Benutzer der University of Haiti frei. Dies gilt von 2011 bis 2013. Danach wird Springer die Nutzung seiner Zeitschriften und Buchreihen genauer auswerten, um zu sehen, wie effektiv diese Hilfsmaßnahme für Haiti war.
„Durch den Aufbau einer Wissenschaftsplattform soll möglichst schnell und effizient wieder Zugang zu In-formationen hergestellt werden, die durch das fürchterliche Erdbeben vom 12. Januar 2010 zerstört wur-den. Bibliothèques Sans Frontières hat bereits eine Grundlage dafür geschaffen und wird seine Initiative mit der UEH weiter ausbauen. Wir hoffen, dass ab 2012 alle Studenten das Angebot der Uni-Fernleihe nutzen können“, sagte Patrick Weil, Präsident der Bibliothèques Sans Frontières.
„Die Anstrengungen von Bibliothèques sans Frontières für den Aufbau einer solchen Einrichtung in Haiti verdienen höchste Anerkennung und Respekt. Der Zugang ist von unbezahlbarem Wert für alle Studenten, Lehrer, Doktoren, Forschern und anderen Universitätsangehörigen im Land“, sagt Alan Harris, Licensing Manager Developing Country Initiatives bei Springer.
Bibliothèques sans Frontières (BSF) wurde Ende 2006 als Non-Profit-Organisation auf Initiative des französischen Historikers Patrick Weil in Paris gegründet. Heute gibt es weltweit 771 Millionen Erwachsene Analphabeten und 103 Millionen Kinder, die nicht zur Schule gehen. BSF setzt sich auf der ganzen Welt dafür ein, dass sie Zugang zu Wissen bekommen. BSF unterstützt daher den Aufbau von Bibliotheken, einem professionalisierten Buchhandel und Buchstiftungen und sorgt dafür, dass es in diesen Ländern eine technologische Infrastruktur mit Computerausstattung und Online-Bibliotheken gibt.
Springer Science+Business Media ist ein international führender Wissenschafts-verlag, der hochwertige Inhalte in innovativen Informationsprodukten und Dienstleistungen publiziert. Die Verlagsgruppe ist außerdem ein renommierter Anbieter von Fachpublikationen in Europa, insbe-sondere im deutschsprachigen Raum und den Niederlanden. Im Bereich Science, Technology, Medicine (STM) bringt das Unternehmen etwa 2.000 Zeitschriften, mehr als 7.000 neue Bücher jährlich und die weltweit umfangreichste STM eBook Collection heraus. Mit über 5.500 Mitarbeitern hat die Gruppe Niederlassungen in etwa 20 Ländern in Europa, den USA und Asien.

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